Der Reise-Blog für alle die Meer wollen!


Wale und Delfine

Diese Warmblütler lassen keinen kalt!

Wir lieben es frei lebende Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu treffen und auch unseren Mitreisenden diese Begegnung der anderen Art mit dieser sozialen Intelligenz zu ermöglichen. Das weite Meer – das Zuhause der Wale und Delfine – können wir immer nur für eine begrenzte  Zeit per Boot oder schwimmend besuchen, hier sind die Meeressäuger die Gastgeber. Manchmal sehen wir Wale von Land aus, meistens beobachten wir sie vom Boot  aus und zeitweise schwimmen  wir auch mit Delfinen oder Buckelwalen: Sanftes, respektvolles Whale Watching,  Achtsamkeit sowie  Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit liegen uns - auch an Land - sehr am Herzen.

 

 In unserem Reiseblog möchten wir Euch einladen mit uns und den Walen, die zum Teil auch lange Strecken reisen, nach Hawai’i, Mexiko, Dominikanische Republik, Tonga, Moorea und La Gomera zu folgen. 

Steigt ein in unser Boot und reist ein Stück mir uns...


 Das sind wir...

 

Ja, wer sind wir denn? Ganz normale an Land lebende Menschen. Menschen,  die Delfine, Wale und das Meer lieben. Wir lieben den KONTAKT mit diesen einzigartigen Meereswesen. Wir mögen es mit Menschen unterwegs zu sein und ihnen eine Begegnung mit diesen faszinierenden Säugern zu ermöglichen... Wir stehen auf Respekt: zu Wasser, zu Land und für diesen blauen Planeten. Und wir stehen dazu, dass wir die Meeressäuger besuchen, damit es überhaupt zum KONTAKT zwischen zwei hoch entwickelten Spezies kommen kann...


Presse-News




NEUESTE BEITRÄGE

Folge uns auf Schritt und Tritt, spüre die Meeresbrise…


Fortlaufende Reisenotizen...

 

2019 war ein intensives Reisejahr. Wir waren auf Hawai'i, in  Mexiko sowie Fiji, Tonga und Franz. Polynesien.

Mit den Walen um die Welt sozusagen...

 

 In 2020 lassen wir es etwas ruhiger angehen: Ab Ende Februar finden zwei Vamos Baja California Reisen statt.

Gut, dass nicht mehr Fernreisen für 2020 geplant waren!

 

Und wir haben natürlich auch erlebnisreiche Gruppenangebote auf La Gomera in diesem Jahr.

Brydewale  auf Kuschelkurs vor La Gomera erleben?  HIER im Internet anschauen

 

Ende November 2020 findet unsere OHANA - Freundschaftswoche auf La Gomera statt.

Für alle, die schon einmal mit uns gereist sind. Wir möchten Euch das Hawai'i Europas zeigen, Gemeinschaft pflegen und neue Netzwerke - auch im Gehirn ;-) - entstehen lassen, Meer, genießen, Spaß haben und das kostbare Leben feiern.

27.11. -04.12.20 Es gibt noch ein paar freie Plätze. Wir freuen uns auf DICH!

 

Wir mögen beides - das ständige unterwegs sein und dann wieder zur Ruhe zu kommen,

konzentriert an Projekten zu arbeiten und dann wieder los...

 

Wer einmal mit uns reisen möchte:

Hawai'i ist einfach besonders und ein Weichspüler für Herz und Seele....

falls jemand in 2021 mitreisen möchte, hier entlang zu den ALOHA Inseln.

Und die Baja California ist einfach unsere Walheimat! Es gibt nur noch einen Platz für 2020...

 


Südsee 2019 & Baja California 2020


31. August 2020

In Wasser gefallen

La Gomera - Bayern

 

Wir hatten uns sehr auf Contact auf dem Herzflugfestival im schönen Blumenthal gefreut... im wahrsten Sinne des Wortes ist es ins Wasser gefallen. Zwei Tage Dauerregen für ein Outdoor - Festival sind dann doch etwas viel... Keine leichte Entscheidung für die Veranstalter, aber sicher die richtige... Wir probieren es dann im nächsten Jahr wieder.

Mir wachsen allerdings die Blumen schon aus dem Kopf... 

Tja und La Gomera? Da gab es ein Feuer in der Gegend von Las Creces/Las Hayas/Arure... zum Glück konnte es zeitnah gelöscht werden, aber gerade in dieser so schönen Gegend sind 1,5 Hektar betroffen. Herzzerreißend! Es war sehr, sehr heiß auf den Inseln - mit heftigen Backofenwind! auch Scirocco genannt - zum Glück ist es nun wieder kühler geworden. Wir hoffen, dass der Nord Ost Passat die Inseln wieder abkühlt.

 

11. August 2020

Was gibt es Neues?

La Gomera - Bayern

 

Was gibt es Neues? Die Kanarische Regierung übernimmt eine Versicherung für Touristen im Falle diese sind von Corona betroffen, übernimmt sie alle Kosten oder ggf. Rücktransport. Das ist doch mal ein Statement!!

Wir haben uns ein paar Gedanken zum Reisen in der Neualität gemacht. Hier mit uns reisen...

Weiterhin ist der neue OCEANO Newsletter mit tollen ART Fotos erschienen. Hier lesen.

Wir sind in Deutschland unterwegs und die Reise war viel entspannter als gedacht da es überall nicht so voll ist.... gerade dem Flughafen Teneriffa tut das gut! Also alles ganz easy - für uns - jedenfalls und wir lieben die Wärme in Deutschland, kommen gut damit zurecht und klar ist, dass die Natur an einigen Stellen sehnsüchtig auf Regen wartet. 

Die OCEANO Boote auf La Gomera sind vermutlich ab 1.10. wieder am Start sein. Ach, das Meer... so ein Luxus und Privileg am Meer zu leben! Wer Lust auf weitere Good NEWS hat, hier entlang.

 

29. Juli 2020

Gruß aus der Baja

La Gomera - Baja California

 

Heute erreichte Post und ein Foto aus Loreto in der Baja California. Es ist immer schön von unseren Partnern vor Ort zu lesen in diesen etwas "unübersichtlichen" Zeiten. Über die Jahre sind freundschaftliche Kontakte entstanden..

Es ist heiß in der Baja im Sommer - niemand hält sich dort um die Mittagszeit draußen aus - Klimaanlage ist Pflicht. Einige Hotels und Restaurant sind geöffnet. Es gibt kaum Corona Fälle. Die Bevölkerung kann morgens und abends raus und tagsüber die Touristen... :-). Vielleicht kommen sie ja wegen der Wärme. Einige touristische Aktivitäten unter den bekannten Auflagen sind wieder erlaubt. Wir warten ab, wie sich alles entwickelt... Am Strand von La Gomera frage ich mich oft, wie haben wir nur alle früher ohne Handy überlebt? :-) Neulich bei einem Walk kurz vor Sonnenuntergang - an dem schönsten Platz der Welt - dort wo, das Meer auf Land trifft, beobachtete ich, dass wirklich 99% der Menschen ihr Handy in der Hand hatten... natürlich auch zum Fotografieren. Kleine Erinnerung, man kann auch mal einen Sonnenuntergang einfach so (!) genießen... Morgenstimmung der Sea of Cortez, Loreto von gestern. Danke Haydee.

 

27. Juli 2020

Ups, die Zeit...

La Gomera

 

Oh je, zwei Wochen sind vergangen seit meinem letzten Post...

Stecke im Schreiben des Juli Newsletters und einem Artikel zum Reisen in der Neualität - und unsere Fußabdrücke. Wie wäre es wenn wir unseren Verstand soweit dehnen, dass auch positive Fußabdrücke durch Reisen möglich sind??

Auf La Gomera hört man wieder öfter deutsche Stimmen am wirklich sehr schönen Strand. Das tut gut! Es wird allerdings noch dauern bis die Boote von OCEANO wieder am Start sind... denn die ganze Situation ist sehr komplex. Doch eines ist sicher, der Termin rückt näher ;-)... Auf unserer Website: www.oceano-whalewatching.com kann man sich oder Du Dich :-) für den monatlichen Newsletter eintragen, wenn Du ihn noch nicht bekommst. Auch der kommende wird wieder sehr gehaltvoll mit außergewöhnlichen Fotos...

 

12. Juli 2020

So richtig viel Platz

La Gomera

 

Bei meinem morning walk ist der Strand leer, doch an den Wochenenden ist er richtig voll.

Passend zu dem Abstandsverhalten, dass wir alle gerade lernen, ist der Strand in diesem Jahr breit wie selten. Echt toll! Was für ein Geschenk. So findet man selbst am Wochenende noch ein stilles Stückchen. Dass die Welt sich verändert, merke ich daran, dass ich anders schaue, wo ich mein Handtuch ausbreite. Denn neuerdings achte ich darauf, dass ich nicht links und rechts von Handys umzingelt bin. (ich bin sehr elektrosensibel!) Gerade die spanischen Gäste können sich selten von ihrem Handy trennen... ins Wasser gehen sie allerdings ohne ;-).

Normalerweise nehme ich auch Plastik oder Kippen mit vom Strand. Doch in Corona Zeiten ist es vermutlich so eine gute Idee die Kippen einzusammeln... außer sie sind schon salzwasser gespült. Zum Glück gibt es hier wirklich sehr wenig Müll am Strand!

 

08. Juli 2020

Gäste willkommen

La Gomera

 

Die Iydelle der letzten Wochen ist nun vorbei und es ist schön, wie das Dorfbild wieder bunter und belebter wird. Gleich am 2.07. waren nordeuropäische Gäste anzutreffen zu den zahlreichen Gästen von den anderen Inseln.

Es gibt sicher einige Einheimische und Residenten, die  lieber wieder ihre Ruhe hätten... nur, das mit dem Einkommen regelt sich bei den meisten auch nicht von alleine. Und Schönheit will geteilt werden. Es ist einfach schön im Valle Gran Rey und auf der Insel. Punkt.

Die ersten Boote fahren wieder aufs Meer - vermutlich sind die Delfine und Wale auf "Entzug" :-). Auf einer Privattour von Freunden wurde mir berichtet, dass sich drei Spezies in der Bugwelle gedrängelt haben: Große Tümmler, Fleckendelfine und Gewöhnliche Delfine! So wie es aussieht dauert es bei OCEANO Gomera noch bis zum 01.08. bis das erste Boot wieder rausfährt...

 

03. Juli 2020

Walhai vor La Gomera

La Gomera

 

Wow, da haben die Fischer gestaunt. Vor 2,3 Tagen tauchte ein Walhai direkt neben dem Boot auf.

Es war ein sehr junger Walhai, der La Gomera einen Besuch abgestattet hat. Das Wasser ist bereits relativ warm... Sie lieben Wassertemperaturen zwischen 21 - 25 Grad Celsius. Hier der Facebook - Link zum Walhai vor La Gomera .

Das ist vor La Gomera wirklich SEHR selten.

 

In der Baja California sehen wir die Walhai - Teenis ja jedes Jahr und dort ist es erlaubt zu ihnen ins Wasser zu gehen. Ein einzigartiges Erlebnis, dem größten Fisch auf diesem Planeten in seinem Element zu begegnen. Den Beweis sieht auf dem diesem tollen Foto von Carmen :-).  Diese Teenis haben 4 - 7 Meter! Der längste Walhai, der je vermessen wurde, war 13,7 Meter lang. Und es sind echte Dickhäuter - ihre Haut kann bis 15cm dick sein. Das Meer ist einfach immer für Überraschungen gut - wie das Leben auch. Schönes Wochenende!

 

29. Juni 2020

Es ist Sommer...

La Gomera

 

Der Sommer beginnt früh auf La Gomera in diesem Jahr! Seit 10 Tagen ist es sommerlich warm, der Nordost Passat weht zwischen den Inseln, das Wasser ist kristallklar - einfach schön.  Es ist gut, wenn der Nordost Passat zwischen den Inseln bläst, das sorgt für Feuchtigkeit im Wald des Nationalparks. Denn die bemoosten Bäume können ja bekanntlich Wolken melken... Heute ist auf La Gomera Feiertag. In christlicher Feiertagskunde bin ich nicht so bewandert, ich vermute es ist "Peter & Paul". Der Strand ist sehr voll an den Wochenenden - unter der Woche beim Morgenspaziergang schön leer... es ist ein toller Strand in diesem Jahr!  Irgendwann im Sommer geht es auch wieder mit den Ausfahrten aufs Meer los... der Termin steht noch nicht fest.  Ach ja, heute ist der Tag der Umarmung. Urarmungen setzen das Bindungs- und Glückshormon Oxytocin frei. Also ich schicke Dir eine keimfreie, meeresweite Umarmung von La Gomera.

 

20. Juni 2020

Sommersonnenwende

La Gomera

 

Der längste Tag - so viel Licht! Auch, wenn sich morgen früh die Sonne kurz verfinstert - was energetisch einen Wendepunkt darstellt. Eine neue Phase einleitet: Ist es der Beginn der Neualität - der postcorona Zeit? Neumond auch noch dazu. Spannende Zeiten...

Nun ist der Nordost Passat zurück. Der Strand und das kristallklare Wasser sind ein Traum gerade... und der Strand ist voll! Wir hatten einige mit Südost Wind, der auch Regen brachte, leider auch viel Dreck im Regen, so dass jetzt jeder gerade die Terrasse oder den Balkon putzt. :-)

Die Fischer sagen, das viele Delfine unterwegs sind. Spannend, wann wir wieder welche sehen werden! Im Mittelmeer wurde ein Finnwal ohne Schwanzfluke gesichtet, dessen Tage leider gezählt sind. Vor Australien ist Migaloo der weiße Buckelwal dies Jahr früh dran... Ein wichtiges Männchen der Southern Resident Orca vor Vancouver ist vermutlich tot: Mega. Er hat fleißig seine Gene weiter gegeben.

 

16. Juni 2020

It often rains on...

La Gomera

 

Wer hätte das Gedacht, dass der gigantische Sonnenuntergang am Freitagabend wieder ein paar regnerische Tage mit sich bringt. Vorletzte Nacht hat es sehr viel geregnet, auch tagsüber tröpfelt es immer mal wieder aus südwestlicher Richtung. Das ist im Juni eher selten! Das Tal wird noch mehr in Grün explodieren... Eigentlich perfekte Bedingungen, um einmal auf La Gomera vorbei zu schauen. :-) Wir wissen noch nicht, wann es bei OCEANO Gomera wieder losgeht. Die nächsten Wochen werden es zeigen.

Übrigens gab es wieder Post vom Wal ;-). Der Buckelwal mit einer sehr markanten Fluke, den wir 28.02.20 in der Baja trafen, war auch am 4. März 2013 in Mexiko (Nayarit) unterwegs. 

07. Juni 2020

It sometimes rains on...

La Gomera

 

Allerdings im Juni nicht eher nicht. Und dann gleich zwei Tage hintereinander bei einer südöstlichen Windrichtung - eher ungewöhnlich für Regen, der meist aus Westen kommt - kam es, das sehr ersehnte Wasser von oben. Es hätte natürlich gerne noch mehr sein können, doch freuen wir uns einfach über diesen schönen Regen, der alle Pflanzen so erfrischt grün zurück lässt. Und es riecht sooo gut. So sieht alles frisch geputzt aus, wenn wir im Juli die ersten Gäste auf der Insel erwarten...

 

05. Juni 2020

Immer unerwartet - out of the Blue

La Gomera

 

Ehrlich. Selten bin ich in der Mittagssonne um 1.30h am Meer. Donnerstag waren meine Wege irgendwie anders. Ich machte den ein oder anderen Schlenker beim Einkaufen, traf unerwartet zwei Freundinnen am Meer und hielt natürlich an... Als wir da so standen... sprang plötzlich ein Wal außerhalb der Puntilla Bucht. Ich sah gerade noch die Wasserexplosion... Doch kenne die Buckelwal ja nun wirklich sehr gut und weiß... Geduld, Geduld - Augen aufs Meer "getackert" und nach ein paar Minuten sprang er erneut. Das ist immer der totale Freude und "No-Mind-Moment". In der ganzen Berechenbarkeit immer unberechenbar... Dann sah ich noch einmal den Rücken und der zog dann scheinbar weiter Richtung Island (z.B.) ;-). Vermutlich kam der für meine Augen nicht ausgewachsene Wal von den Kapverdischen Inseln. Übrigens, wenn wir vor La Gomera Buckelwal-Sichtungen haben ist es fast immer Mai oder Juni. Also right in time... er, der Wal und in diesem Fall, ich auch :-). Das nennt man übrigens KAIROS: zur rechten Zeit am rechten Platz. Ich wünsche Euch viel Kairos. (Hatte keinen Foto dabei. Handy benutze ich ja nicht)

 

26. Mai 2020

Strömungen und Strandungen

La Gomera

 

Am Sonntag wurde ein Cuvier Schnabelwal am sogenannten "Baby Beach", dem kleinen Playa Charco del Conde angespült. Bei einem Strandbesuch am Morgen fiel mir schon auf, dass die Strömung anders als sonst war... es gab viel angespültes am Stand zu finden. Leider ist es meist Plastik. Normalerweise hat der Strand an der Puntilla bis zum Playa Maria wenig Strandgut.

Am Hafenstrand war in den letzten 3 Wochen, seit wir wieder ins Meer können, viel Mikroplastik zu finden. Mittlerweile gibt es mehr Mikroplastik in den Weltmeeren als Plankton wie britische Forscher neulich veröffentlichten. Dringender Handlungsbedarf ist geboten!

Mit der etwas anderen Strömung am Sonntag wurde auch der männliche Schnabelwal angespült. Heute am Dienstag soll er nun abtransportiert. Zurzeit dauert alles etwas länger auf La Gomera... Untersuchungen könnten wichtige Informationen hervor bringen. Ist es ein bekannter Wal in der Schnabelwal - Datenbank der Uni auf Teneriffa? Woran ist er gestorben? Hat er vor seinem Tod gefressen? Wie alt könnte er gewesen sein? Auf jeden Fall haben ihn nach seinem Tod Haie angeknabbert... die Schwanzflosse ist quasi nicht mehr vorhanden.

 

23. Mai 2020

Das Unbekannte

La Gomera

 

Wie schön es ist auf La Gomera wieder im Meer zu schwimmen. Kristallklar ist das Meerwasser in der Puntilla Bucht... und der Strand ist voll! Die Einheimischen freuen sich auch sehr wieder am Meer zu sein.

Für OCEANO Gomera ist es denkbar schwer das Überleben zu sichern. Mit 5 Gästen können wir nicht rausfahren... das ist wirtschaftlich sinnlos. Die Entwicklungen und Auflagen in den nächsten Wochen werden es zeigen.

Auf Facebook hatte ich gestern gepostet: "Niemand weiß gerade wo die Reise hingeht, manche tun nur so..." Für viele ist diese weltweite, kollektive Unsicherheit schwer (aus)zu halten. Das hat es so in dieser Form ja auch noch nie gegeben. Was immer hilft: ATMEN! Atmen bringt immer in diesen Moment. Und schon bemerkt, wenn man bewusst atmet, kann man sich nicht gleichzeitig Sorgen machen oder denken... ;-).

Herzliche Grüße von dem ewigen Wellenspiel des Meeres...

 

13. Mai 2020

Post vom Wal

Noch ein Gruß aus der Baja

 

Ich hab ja schon von der Happy Whale DAtenbank erzählt. Dort hatten wir ja "Lucky" vor kurzem eingestellt. Dieser Buckelwal wurde von unserer ersten Vamos Baja California Gruppe am 28.02.2020 getroffen und heute bekam ich Post, dass er am 26.08.2017 vor British Columbia, Kanada getroffen wurde...

Hier links ein Blauwal kurz vom Abtauchen! Gestern haben wir einen Blauwal-Clip hochgeladen. Diesen könnt Ihr hier genießen. Herzliche Windgrüße von La Gomera!

 

10. Mai 2020

Freunde in aller Welt

Gruß aus der Baja

 

Es ist so schön von unseren Partnern Post zu bekommen. Wir schätzen die freundschaftlichen Verbindungen, die über die Jahre mit unseren  diversen Partnern in unseren Reisedestinationen gewachsen sind und auch in dieser besonderen Zeit in Verbindung zu bleiben. Hier ein Foto aus Loreto der Baja California vor Ort. Was für eine schöne Morgenstimmung von der Sea of Cortez. Auch dort ist es gerade sehr still... Und die Wale haben ihre weite Reise angetreten... Wohin? Die Blauwale vermutlich "nur" bis nach Kalifornien. Die Finnwale sind resident und bleiben in der Sea of Cortez. Im Sommer fressen sie Fisch und im Frühjahr zusammen mit den Blauwalen Krill.  Die Buckelwale ziehen...? Ich mag es, dass wir nicht alles wissen...

 

08. Mai 2020

Verhältnismäßig...

La Gomera

 

Verhältnismäßig ruhig ist auf dem Meer vor La Gomera, nur ein paar Fischer fahren hinaus. Manchmal sind auch unerwünschte Fischer von Teneriffa vor der Küste, die illegale Shrimp Reusen für große Fischarten hier auslegen, um Tage später zurückzukommen und die Fänge einzusammeln. Doch vor kurzer Zeit wurden sie von der Seprona, dem spanischen Küstenschutz, "gestellt" unter dem Applaus der einheimischen Fischer zum Rückzug gebeten und vermutlich ging das Ganze auch nicht ohne "Multa" (Strafgeld) aus.

Auch sonst geht es viel um Verhältnismäßigkeit in diesen Tagen. An der ein oder anderen Stelle mag diese in der Corona Krise verloren gegangen sein. Unverhältnismäßig wenig wird für meinen Geschmack über die Glyphosat Krise, welches mittlerweile auf der ganzen Welt verteilt ist und auch auf uns herab regnet und alle Organismen schädigt (in jedem Körper ist dies nachweisbar...) gesprochen.

Unverhältnismäßig wenig wird auch über die Strahlungsbelastung, der wir Menschen mittlerweile den 24/7 ausgesetzt sind - jetzt auch aus dem Weltall - gesprochen. Themen, über die noch viel zu sprechen sein wird. Denn sie bedrohen die Gesundheit ALLER Lebewesen jederzeit unverhältnismäßig stark. Die Pilotwale trifft man verhältnismäßig oft beim Ausruhen. Was nicht verwundert, da sie nachtaktive Fresser sind. Nur fahren wir gerade unverhältnismäßg wenig aufs Meer, um sie zu treffen...

 

29. April 2020

Epochale Chance

Baja California

 

Wärend wir uns auf La Gomera über leichter Lockerungen am kommenden Samstag und mehr Bewegungsfreiheit freuen, sind die Wale in den Weltmeeren vermutlich erstaunt, dass es deutlich leiser ist. Die Geräuschverschmutzung der Meere ein ernsthaftes Problem für Wale, die in einer Audio-Welt leben. Sie leben in einer Welt der Töne. Sie sehen mit den Ohren sozusagen. Wissenschaftler Fournet sagt, wir haben eine Generation Buckelwale, die noch nie einen leisen Ozean kennen gelernt hat. Seine Studien brachten herver das Wale ihre akustisches Verhalten verändern als Antwort auf einen geräuschvollen Ozean. (Der Ozean ist per se kein leiser Ort durch die Wellen, Wind und Erdgeräusche).

In diesen Zeiten der  Corona Krise besteht also die epochale Chance Wale unter anderen Bedingungen zu erforschen. Der Unterwasserlärm ist um mind. 20% weniger als sonst.

Wenn man die Forscher nur lassen würde... Es gibt allerdings auch viele fest installierte Hydrofone, die die Sounds der Wale permanent aufnehmen. Wir sind gespannt auf die Auswertungen aus dieser Phase. Was wird passieren, wenn in Alaska die zahlreichen Kreuzfahrtschiffe wie sonst Ende April ausbleiben... Die Wale dürften dies genießen - und sich auch ein wenig wundern. Sie kennen ihr Habitat kaum anders. Englischer Artikel dazu.

 

26. April 2020

Kinder haben Auslauf

Baja California

 

Wärend auf La Gomera die Kinder ab heute nach 6 Wochen zu Hause endlich wieder eine Stunde am Tag raus in die Natur dürfen, wäre es unvorstellbar ein Wal-Junges überhaupt irgendwo einzusperren....

Hier auf dem Foto (dank Carmen) ein Finnwal mit "Jungem" in der Sea of Cortez - aufgenommen im März 2020.

Bei Blau- und Finnwalen ist schon nach wenigen Wochen das Kalb nicht mehr als Kalb zu identifzieren - sondern nur noch als kleinerer Wal. Kein Wunder bei 200 - 600 Liter fetthaltiger Walmilch, da legen die "Kleinen" schon mal zig Kilo pro Tag zu. Oder anders gesagt 4 kg pro Stunde. Noch Fragen? :-)

 

21. April 2020

Ich liebe Datenbanken ;-)

Baja California

 

Zumindest die für Walfluken. Schaut weiter unten am 5.03. hatte ich diese markante Walfluke gepostet.

Ich hatte sie auch bei der Plattform www.happywhale.com eingestellt. Es hat etwas gedauert, aber nun gab es einen "Match". D.h. ein weiteres Bild dieser Fluke und zwar aus dem Jahr 1985! In diesem Jahr wurde genau dieses Buckelwalindividum vor Nayarit/Sonora (weiter unten im Süden Mexikos) gesichtet und fotografiert. Also ist davon auszugehen, dass der Buckelwal mindestens 40 Jahre alt ist. Vielleicht wird es in Zukunft noch weitere "Matches" geben. Unsere Gruppe traf ihn am 28.02. diesen Jahres. Ich würde ihm oder ihr den Namen "Lucky" geben. Denn ganz offensichtlich hatte er oder sie Kontakt mit einer Schiffsschraube oder eher noch auch mit einem Orca  Glück gehabt! Deswegen "Lucky". 

 

 

18. April 2020

Surfen ist angesagt

Baja California

 

Immer wieder schön, wenn Delfine - hier die Großen Tümmler in der Sea of Cortez die Bugwelle reiten. Sie tun dies einfach aus Spaß, sie finden genau den Punkt, wo sie elegant mitgleiten können und weniger eigenen Antrieb brauchen. Wenn keine Boote in der Nähe sind, können es auch große Wale sein. Dann reiten sie die Walwelle sozusagen - zurzeit greifen die Delfine wohl öfter auf dieser natürliche Spaß-Variante zurück. Denn weltweit sind gerade sehr wenig Boote unterwegs - abgesehen von Frachtern und Fähren.  Mögen wir genauso elegant die derzeitigen Wellen in unser aller Leben reiten...

 

 

14. April 2020

Ausatmen

Baja California

 

Das tut uns zurzeit auch immer wieder gut: Ganz bewusst ausatmen -

in diesen besonderen Zeiten des Wandels.

Bei den Blauwalen ist das Ausatmen nicht zu überhören und zugegeben einer meiner Lieblingssounds. Was für ein Geräusch!

Was für eine Kraft beim ersten Ausatmen nach einem Tauchgang rüberkommt... von einem Wesen, dass - aus Evolutionssicht - nicht hätte größer werden können, sozusagen es hat sich bis an die Grenzen des Möglichen entwickelt. Und doch ist der Blauwal eines der fragilsten Meereswesen zurzeit auf dem blauen Planeten. Die Bestände werden weltweit auf 5000 - 10000 geschätzt. So ganz genau, weiß das niemand. Die konservativste Zahl der Population, die vor Kalifornien sich den Bauch voll schlägt, liegt bei 1500 Walen.

Vielen Dank an Carmen für das schöne Foto.

 

08. April 2020

Keine Veränderung für die Wale

Baja California

 

Und weil die Fotos von unseren Gästen Carsten und Carmen so schön sind. Gleich noch eines. Eines ist sicher. Für die Wale hat sich nichts verändert. Bzw. es gibt für sie nur positive Auswirkungen durch weniger Schiffsverkehr, weniger Geräusche im Meer und ggf. weniger Verschmutzung.

Dieses Jahr waren wieder viel mehr Blauwale in der Baja - woher wussten sie nur, dass dies Jahr wieder mehr Krill vor Ort ist ;-)? Links der Blauwal hat eine besondere Fluke - sehr markant. Ich werde einmal nachforschen, denn sicher ist dieser Wal bekannt in der Blauwal - Datenbank. Vielleicht hat er einen Namen? Zumindest eine Identifizierungsnummer. Aber ein Name wäre schöner... für eines der wenigen verbliebenen größten Lebewesen auf unserem wunderschönen blauen Planeten.

 

08. April 2020

Die Welt aus den Angeln...

Baja California

 

Seit meinem letzten Post hat sich die Welt rasant verändert. Es gab viel zu regeln und zu organisieren. Nun sind unsere Gäste und Team wieder wohlbehalten aus Mexiko zurück. Mit wunderschönen Impressionen - einer gut gefüllten Herzensspeicherkarte. (siehe auch weitere Fotos auf Facebook).

Wie gut, dass es in der Baja California keine Corona Fälle gab und überhaupt das Leben dort in einer anderen Realität stattfand, wie das Foto nebendran sehr schön wiederspiegelt. Es gibt eben immer viele Realitäten nebeneinander und ganz wichtig auch, wie wir uns darauf beziehen. Und klar, wir alle müssen mit den Veränderungen umgehen und unseren Weg finden. Auch für uns wird es heißen neue Wege zu finden.

Was für eine Chance - vor allem auch global! Ganz ehrlich, wir alle wußten tief im Innern, dass es nicht immer so weiter gehen kann. Zeit für neue Werte und vor allem auch mitzugestalten.

Ich poste noch ein paar weitere Eindrücke der zweiten Baja-Reise in den nächsten Tagen. Weitere Impressionen auch im OCEANO Newsletter Mitte April und auf Facebook (OCEANO Whale Watching Travel). Mit den allerbesten Wünschen und einer weiten Meeresbrise von La Gomera. Susanne

 

09. März 2020

Ein kleiner Genießer

Baja California

 

Endlich gibt es ein paar Impressionen aus dem Grauwalcamp.

Es gab viele Geschenke!! Wichtig zu wissen, es sind weniger Grauwale in den pazifischen Buchten als in den Vorjahren. Dies ist ziemlich sicher auf den UME - das unerwartete Grauwalsterben - im letzten Winter zurückzuführen ist. Die Wale, die in den Buchten sind - vor allem Singles - sind allerdings sehr an den Booten interessiert. Und die Mamas waren auch täglich sehr geneigt Zeit mit den Booten und Menschen zu verbringen. Mein Verdacht ist ja, dass sie sich dann einen Moment ausruhen können, weil ihr Kalb dann mit dem Boot beschäftigt ist und sich dort ein paar Streicheleinheiten holt. Wale sind sehr taktile Wesen so wie wir Menschen auch (auch, wenn einige Menschen, dass vergessen haben ;-)). Durch die Berührung erfahren die Kälber ihre Umgebung. Der Erfahrungs-Mittelpunkt und Star ihres Universums ist natürlich die Mama. Same, same - and not different from us :-).

 

07. März 2020

Blauwale!

Baja California

 

Sie sind da!Für mich ist jedes Jahr die Frage: Sind Blauwale vor Ort? Wenn ja, wann und wo genau?! Das Leben der Blauwale ist komplex und wir wissen nicht, warum manche Blauwale jedes Jahr in die Baja kommen und andere nicht. In den letzten beiden Jahren waren Blauwale vor Ort - allerdings nicht so viele. Dies Jahr scheint die Krillsituation noch besser zu sein und folglich sind mehr Blauwale angekommen. Das größte Lebewesen, das je auf diesem Planeten gelebt hat!! Blauwale können ihren Herzschlag auf 2 Schläge pro Minute runter regulieren... haben Wissenschaftler vor kurzem veröffentlicht. Blauwale sind einfach Superlative in jeder Hinsicht und besonders Glück ist, wenn ein "Fluker" angetroffen wird. Denn nur ca. 18% der großen Blauen zeigt beim Abtauchen die Schwanzflosse.

06. März 2020

It coould not be better

Baja California

 

Perfekte Bedingungen für die Walhaitour. Nach einigen Windtagen war das Meer ruhig und es waren sooo viele Walhaie in der Gegend, so dass beim Schwimmen zeitweise sogar mehrere zu sehen waren. Perfekte Bedingungen für alle Schwimmer! Wow, was für ein Geschenk.

Mich fasziniert besonders, dass Walhaiweibuchen bis zu 300 Eier im Bauch tragen können - in verschiedenen Stadien! Nicht genug damit, die Eier, die bald "reif" sind, liegen am "Ausgang". D.h. wenn das Walhai-Baby schlüft (im Bauch) wird es ausgestoßen und beginnt sein eigenes Leben. Die frisch geschlüpften Walhaie leben meist in den tieferen Wasserschichten, damit sie nicht zur Beuter anderer Fische werden.

 

05. März 2020

Einzigartig - wie wir

Baja California

 

Weiterhin war die zweite Buckelwal Tour perfekt, um die verschiedenen Fluken zu demonstrieren. Buckelwale werden ja bekanntlich anhand der Unterseite ihrer Schwanzflosse identifiziert. Denn jede ist einzigartig wie unser Fingerabdruck. Dafür gibt es vier Kategorien: schwarz, mehr schwarz als weiß, mehr weiß als schwarz und weiß. Weiterhin gibt es auch sehr markante Fluken - so wie diese hier. 

Dieser Wal hatte sehr Wahrscheinlichkeit Kontakt mit einer Schiffsschraube...  Schiffskollisionen sind gerade für Buckelwale eine ernstzunehmende Gefahr.

 

04. März 2020

Süße Babyflipper

Baja California

 

Auf der zweiten Buckelwal Tour war auch eine Mutter mit ihrem Kalb zu bestaunen. Das Kalb sieht noch sehr jung aus - entsprechend die zarten Brustflossen - aber immerhin haben die auch ca. 1,5 Meter Länge. Bis zu 5 Meter können die Brustflossen bei ausgewachsenen Buckelwalen lang werden. Das ist ein Drittel der Körperlänge. Auf dem unseren Foto sieht man ja wie imposant es aussieht, wenn ein Buckelwal seine "Finger" zeigt. Bis auf den Daumen sind die Knochen dieser Flipper wie unsere Handknochen aufgebaut. Buckelwale sind einfach speziell: Anatomisch und auch durch ihre einzigartigen Gesänge der Männchen machen sie immer wieder von sich reden. 

02. März 2020

Endlich ein Zeichen!

Baja California

 

Hier jetzt endlich mal ein Fotoimpressionen aus der Baja, wo unsere Vamos I Gruppe gerade läuft.

Nachdem die erste Buckelwal Tour leider nicht viel zu bieten hatte, ein paar ziehende Wale... War die zweite doch deutlich erfolgreicher. Es waren nämlich 4 Männchen unterwegs. Überraschenderweise ;-) ging es um ein Weibchen... welches sich hier auf dem Foto so schön präsentiert. Zwei Buckelwale hatten allerdings schon Begegnungen mit Schiffschrauben gemacht. Das eine Männchen hatte einen tiefen Schnitt (schon am Verheilen) auf der Höhe der Rückenfinne und dem anderen Wal fehlt ein Teil der Fluke. Weitere Fotoimpressionen auf Facebook OCEANO Whale Watching.

 

19. Februar 2020

Frühling vor der Küste

La Gomera

 

Frühlingshaft geht es auf dem Meer vor La Gomera zu. Um die Jahreswende zeigten sich schon mehrfach Streifendelfine. Normalerweise tauchen diese ab März auf. In den letzten Tagen waren die Gewöhnlichen - wunderschönen - Delfine am Start. Ebenso ein Frühlingsdelfin! Kapitän Volker  hat das schöne Foto gemacht. Vielen Dank!

Und nach zwei Tagen heftigen Sturm aus Süd mit sehr viel Sand und Staub in der Luft Anfang Februar sind die Fleckendelfine auch täglich mit von der Partie. Auch ein eindeutiges Anzeichen für Frühling! Auf der Insel zwitschern  und singen die Amseln auf Partnersuche, die Mandelbäume haben schon fast wieder ausgeblüht, dafür beginnt die El Hierro Gänsedistel überall am Wegesrand kräftig gelb zu blühen. Was ganz klar fehlt ist Wasser von oben... die Insel braucht ein kräftiges Wetterchen damit die Wasserspeicherbecken  wieder gefüllt werden.

 

07. Januar 2020

Gut gelandet?

La Gomera

 

Ich wünsche allen ein gesundes und friedliches - im innern wie im außen - Neues Jahr!

Bevor ich wieder in mein Retreat abtauche und tieftauche, möchte ich noch teilen, was Erich Hoyt mir in Sachen einzelner Orca vor La Gomera mitgeteilt hat.

Erich Hoyt ist "Mr Orca"! :-)

 

"Orcas reisen alleine, um am Ende dann wieder mit anderen Familien (pod) Mitgliedern zusammen zu treffen. Die andere Möglichkeit ist, dass dies eins ein größerer Pod war und das Männchen als einziger übrig geblieben ist. Wir haben in British Columbia, besonders bei den meeressäuger-fressenden Orcas, solche Fälle."

 

Übrings habe ich auch erst ein einziges Mal in 25 Jahren Orcas treffen dürfen. Dieses Meeting war dann aber gleich so eine nahe und intensive Begegnung. Eine spezielle Erfahrung... diese hatte wohl eine "Dichte von mindestens 20 Jahren ;-). Aber so langsam wären sie mal wieder dran... Beste Wünsche an Euch. Ich tauche wieder ab...!

 

 

31. Dezember 2019

Bereit für Quantensprünge?

La Gomera

 

Was für ein reiches Jahr! Sooo viele Geschenke haben wir nicht nur auf unseren Reisen mit den Delfinen und Walen geschenkt bekommen. Um einen Geschmack davon zu bekommen, musst Du nur runter scrollen...

Es gibt viel zu tun, um mehr Bewusstheit zu schaffen für die Belange der Delfine und Wale - für unsere Ozeane. Die Basis allen Lebens. Meeresschutz ist Selbstschutz!

 

Das nächste Jahrzehnt werden Weichen gestellt. Aus meiner Sicht stehen wir kurz vor dem Paradigmenwechsel: Weg von "Höher, Schneller, Weiter" zurück zum Wirtschaften in nachhaltigen Kreisläufen und auf der Grundlage der Erkenntnis, dass wir alle in einem Boot sitzen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen Teil der Lösung zu sein und viele Good News.

 

29. Dezember 2019

Orca aufgetaucht

La Gomera

 

Was macht ein einzelner Orca - ein Schwertwal-Männchen - allein vor La Gomera? Vor ein paar Tagen gab es diese besondere Begegnung auf einer der OCEANO Morgentouren.

 

Eigentlich sind Orca hoch soziale Wesen, die selten allein unterwegs sind. Aber gerade Männchen versuchen natürlich ihre Gene weiterzugeben und in diesen Breitengraden müssen sie dafür vielleicht etwas mehr Strecke machen..

Vielleicht ist es ein "Transient" oder Biggs Schwertwal? Transients sind in der Regel keine Fischfresser sondern sie ernähren sich von anderen Meeressäugern, Robben, Rochen... Transients sind in der Regel in SEHR kleinen Gruppen unterwegs. Ein älteres Weibchen mit ihrer Nachkommenschaft...

Es gibt so vieles, was wir noch nicht wissen. Die Orcas vor Vancouver, Kanada sind die am besten erforschten Meeressäuger. Dort kennt man sich mit Namen ;-) (und Identifierungscode wie z.B. J7 oder A5 - Der Buchstabe steht für den Clan innerhalb einer Population und die Zahl für das Individum).

Also wir wissen nicht, wie den Ausflug dieses Orca vor La Gomera einordnen sollen - da will ich auch gar nicht weiter spekulieren. Das Meer ist einfach für schöne Überraschungen gut! Zwei Tage später waren Borneo-Delfine unterwegs...

 

25. November 2019

ABGETAUCHT

auf La Gomera

 

Wow, es ist schön auf La Gomera - bei Ebbe finden wir einen langen Sandstrand an der Puntilla - sehr gerne laufe ich dort, wo das Meer an Land trifft (ein heiliger Ort für die Hawaiianer) und lasse die Seele baumeln...

Ich bin abgetaucht in einem Sabbatical bis Ende Januar. Körper, Geist und Seele brauchen einen Rückzugsraum - der meist auch ein Geburtsprozess von etwas Neuem ist.  Ich bin selbst gespannt!

Außerdem ist das kommende Jahr ein sehr besonderes Jahr...

Stay tuned über den monatlichen Newsletter und unsere Blog - Beiträge. Auch geht es in 2020 wieder in Südsee - Mana wird die Moorea Reise begleiten. Also, wer die ultimativen Herzensbrecher - die Buckelwale - kennenlernen möchte, hier entlang.

Beste Wünsche für einen ruhigen Jahresausklang und auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen in 2020.

Herzliche MEERGRÜSSE Susanne

 

27. Oktober 2019

Vor Afrika; La Gomera

Back to the rock

 

Da sind wir wieder auf dem roten Felsen vor Afrika. Und ehrlich, jedes Mal, wenn wir zurück kommen, ist es wow! Was für ein  anderer "Beat" hier schlägt.

Die Natur ist sehr präsent, ich spüre die Felsen, die Berge, das Meer... Wir brauchen immer einige Tage hier anzukommen, ebenso brauchten unsere Koffer 9 Tage! Umso größer die Freude, dass sie nun da sind. Es war doch noch eine ganz schöne Ladung "Südsee" drin... ;-). Jetzt am Wochenende hat es schön und sanft geregnet - wundervoll. Hier freut man sich über jeden Tropfen. Allerdings hat der Tiefdruckeinfluß große Wellen beschert, die den Strand mitgenommen haben... :-(.

Eine richtige gute Pressemeldung gab es vor kurzem: Die größen Klimaschützer schwimmen im Meer. Wale sind nicht nur akustische Hightec Wesen, sie binden auch noch große Mengen von CO2 während ihres durchaus langen Lebens. Diese Leistung wurde nur mit 2 Mio Dollar bewertet... Ich würde allerdings sagen sie sind unbezahlbar! Hier ganzen Artikel lesen...

(Das schöne Foto ist von Ulla Ludewig)

 

10. Oktober 2019

Der hohe Norden

Post von einem Wal!

 

Während wir schon einmal durch Deutschland gereist sind, alle Klischees der deutschen Bahn bestätigt gefunden haben ;-), sind wir im hohen Norden angekommen - und dem Meer wieder ein wenig näher.

Und wir haben Post von einem Buckelwal bekommen, den wir 2017 in der Baja California getroffen haben. Dieser wurde nun bei einer Sichtung in Kamschatka, Russland im Jahr 2010 identifiziert. Post aus der Vergangenheit sozusagen! Wie ist das möglich? HAPPY WHALE - die Datenbank und Plattform für Wissenschaftler, Whale Watching Anbieter und Reisende, die Flukenfotos (die Unterseite der Fluke ist wie ein Fingerabdruck) dort einstellen können. So entsteht ein kostbarer Datenschatz mit vielen wertvollen Erkenntnissen - besonders zu den Reiserouten und dem Alter von Buckelwalen.

 

01. Oktober 2019

Deutschland

Dasein, ohne angekommen zu sein

 

Die Rückreise hat super geklappt. Pünktlich morgens um 8.45h betraten wir wieder deutschen Boden. Die Sonne scheint und es ist mild. Obwohl wir fast kein Jetlag spüren, braucht es ein paar Tage, um wieder ganz hier anzukommen. Am zweiten Tag vor Ort fange ich mir leider einen Virus auf und habe seit dem mit einer Erkältung zu tun. Alles ist sehr verlangsamt...

 

Meine Seele ist noch in der Südsee. Die Buckelwale sind weiter ganz präsent in unseren Herzen. Was für magische Wesen - so sanft, so präsent, so DA! Und manchmal auch ganz nah... Es ist ein lebensveränderndes Erlebnis einmal mit ihnen im Wasser gewesen zu sein und bestenfalls noch in ihrem Feld der Töne gebadet zu haben.

 

25. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Großstadt Papeete

 

Den Nachmittag verbringen wir noch in Papeete, einer französischen Großstadt, die allerdings einige schöne Ecken und vor allem eine Markthalle, in der man gewesen sein sollte, hat. So stromern wir noch ein wenig herum, besorgen ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim und gehen mit den Hühnern der Südsee wieder einmal früh schlafen. Denn wir haben ja einen sehr frühen Flug. Am Gate treffen wir noch zwei liebe Menschen aus unserer OCEANO Ohana (hawaii. = Familie) und 3 Filme und ein halbes Coldplay Konzert später finden wir uns in Los Angeles wieder. Es ist noch warm. Der Abschied vom Sommer in Etappen. Das viele Draußensein und die permanenten Naturgeräusche, der Geruch des Meeres, die sanften Südseebrisen, die den Körper umschmeicheln, die Lauschigkeit (gibt es diesen Begriff ;-) ?) einer Südsee-Nacht haben sich einen Platz in meinem Herzen erobert...

 

24. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Der Kreis schließt sich

 

Unser Südseekreis 2019. Heute geht es zurück nach Tahiti. Morgen früh dann nach Los Angeles.

 

Die zwei Tage nach der Gruppe - es ist immer etwas leer direkt danach - sind wir noch mal ins Meer eingetaucht, haben geschnorchelt, geruht, Ordnung ins fliegende Büro gebraucht, sind durch die Entsalzunganlage gegangen mit allen unseren Sachen ;-) - und vor allem der Kamera -  vor dem Packen... und haben geschaut, was war gut, was hat gut funktioniert, was können wir verbessern - und natürlich sind unsere "Best of - Erlebnisse" noch einmal durch unsere Herzen geschwommen.

 

21. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Schimmernde Perlen

 

In unseren Herzen finden wir "Blaue Wunder Perlen" :-) gewachsen Schicht um Schicht in den letzten 10 Tagen. In den Shops der Südsee findet man die berühmten Tahiti Black Pearls.

Ein Wort dazu:

Echte, natürliche Perlen werden getaucht, Muscheln eingesammelt und ausgesucht. Meist im Persischen Golf, Griechenland, Baja California, Thailand.

Wissenschaftler nehmen an, dass Parasiten oder andere Verletzungen durch den Mantel hindurch ins Innere die Verkapselung verursachen, dies ist aber noch nicht eindeutig geklärt. Epithelzellen bilden um den Fremdkörper eine Zyste. Schicht um Schicht, wie Baumringe, bildet sich durch Calciumcarbonat die Perle.

 

Zucht und Kulturperlen werden durch ein Transplantat eines Mantelstückes einer Spendermuschel eingesetzt und die Perle entsteht je nachdem zwischen Monaten und einigen Jahren. Bei Salzwassermuscheln wird meist ein Kugelkern in die Gonade (Sexualdrüse) mit eingesetzt, hier kann aber nur einer pro Zyklus gezüchtet werden, während bei Süßwassermuscheln bis zu 20 je Schalenhälfte erzeugt werden.

 

Barockperlen sind unregelmäßig geformte mit Fehlern behaftete Perlen. Die meisten Tahiti Perlen von den Tuamoto und Gambier Inseln. Die Bewertung der Qualität erfolgt nach Form, Größe , Lüster = Glanz (AAA, AA, A+ A), Oberfläche (Fehler, Kratzer), Farbe (abhängig v. Lebensraum, Wassertemperatur und Art der Muschel), Typ der Perle (Herkunftsregion) Art des Perlmutts, Bohrungen in der Kette. Hier ein Foto von der Perle von Manas Perle ;-)...

 

 

20. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Unsere Blaue Wunder Reise geht zu Ende

 

Einige unserer passionierten Buckelwal-LiebhaberInnen wollen es am Vortag noch mal so richtig wissen, bzw. spüren: auf einer Doppeltour aufs Meer. Sprich sie waren morgens und nachmittags auf dem Meer. Einsatz bei Walen lohnt sich immer und so konnten sie einem weiteren männlichen Sänger lauschen und eintauchen in ihre akustische Welt.

Unsere Reisen sind eben für alle, die MEER wollen. :-)

Auf die eine oder andere Art hat jede und jeder Gast ihr/sein Blaues Wunder erlebt ;-) und nimmt diese als eine schimmernde Perle im Herzen mit - ganz egal, ob auf der Insel eine der berühmten Black-Pearls erstanden wurde oder nicht.

Alle Gäste haben auch die anspruchsvolle Abschlussprüfung bestanden! D.h. alle dürfen wiederkommen ;-)! Worüber wir uns sehr freuen würden! Von Herzen: mauruuru roa für diese intensisve und wundervolle Zeit.

 

19. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Die polynesische Show

 

Auch an Land haben wir eine farbenfreudige Show bestaunt... für Südsee Verhältnisse ganz schön spät um 21.00h abends. Normalerweise geht man hier mit den Hühnern schlafen und steht auch mit ihnen auf. :-) Sie sorgen auch für den Weckdienst! Manchmal sind es auch Hunde...

Im Tiki Village findet zweimal wöchentlich eine Aufführung mit traditionellen Tänzen aus allen Südseeregionen und einer Feuershow statt. Schon wieder ein Augenschmaus! Und natürlich auch etwas zum Mitmachen und Mitwippen und Eintauchen in die polynesische, körperbetonte Kultur.

 

18. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Die perferkte Show

 

Heute hatten wir das Geburtstagskind Roland an Bord, der sich ein wenig ziert ins Wasser zu gehen ;-)... Also musste eine Überwasser-Show her, um ihm eine Freude zu machen.

Auf den ersten Touren haben wir ja erstaunlicherweise sehr wenig Aktivitäten der Wale an der Oberfläche zu gesehen. Das sollte sich heute nach zwei wundervollen Schwimmbegegnungen, die unser Lieblingsseebär Jürgen mit "perfekt" kommentierte, ändern. (Es ist einfach immer schön Wiederholungstäter - sprich Gäste von vorherigen Reisen im Boot zu haben!) Denn plötzlich ging die Show los, ein Sprung und noch ein Breach in etwas Entfernung vor der Insel, die sich heute nach nächtlichem Regen im frischesten Grün von ihrer schönsten, wolkenfreien Seite zeigt. Und dann ein "Double breach" direkt vor dem grünen Eiland (meine Kamera, was zu dem Zeitpunkt in der Tasche weggepackt...:-() Egal! Ein Bild, das man erstens sehr selten sieht und zweitens sich sofort in mein Herz "getackert" hat. Großartig. Doch damit war noch nicht genug. Weitere Sprünge und Tailslaps (mit der Fluke schlagen), peduncle throws (das letzte Drittel des Körpers wird in die Luft geschleudert...) Puh! So eine Freude - was für eine Geburtstagvorstellung!

 

17. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Überraschungsgäste

 

Den Hai, den unsere Heidi aufgenommen hat, wollte ich doch noch nachreichen... es ist, wie gesagt, der  Weißspitzen Hochseehai.

Auch heute gab es einen Überraschungsgast - auf dem Rückweg von einem Sänger (!!) trafen wir einen Schwertfisch!

Unsere Bootscrew meint, dass zurzeit nur ein junger männlicher Buckelwal vor Mo'orea anzutreffen ist, der auch singt. Meist an einer Stelle vor der Insel, wo zwei Strömungen zusammen kommen.

Vieles haben Wissenschaftler zu den Gesängen rausgefunden und noch viel mehr, weiß man einfach noch nicht. 

Die Gesänge der Wale sind einfach ein wunderschönes Mysterium, dass es zu genießen und zu empfangen gilt, als zu verstehen.

 

16. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Weitere blaue Wunder

 

Jeder Tag ist so ereignisreich... Wann haben wir wen getroffen?

Auf den ersten Ausfahrten aufs Meer sind es die Mütter mit den Kälbern die wir hauptsächlich treffen. Mal ist es nur ein kurzer Besuch oder Augen-Blick unter Wasser - manchmal ist unsere Gruppe eine Stunde im Wasser und genießt die Wale im tiefen Blau des Pazifiks. Die Sicht unter Wasser ist meist sehr gut.

 

15. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Ziemlich beste Bekannte

 

Kaum sind wir aus der Bucht gefahren, liegen sie da... eine Gruppe von Pilotwalen (Indischer Kurzflossengrindwal). Bei ihnen sind zwei Buckelwale und zwei Haie. Der Guide auf dem Boot lädt ins Wasser zu gehen.

Die Pilotwale sind im Ruhemodus. Sie jagen nachts Kraken und Tintenfische in tiefen Tiefen von 600 - 1000 Metern folglich ruhen sie sich am nächsten Morgen aus. Unsere Schwimmer bekommen sie leider nicht vor die Linse... sie wollen ihre Ruhe. Die beiden Buckelwale sind auch weiter gezogen. Die Ozeanischen Weißspitzenhaie allerdings bleiben... Ein Anblick, den man ganz sicher nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Das Meer vor Mo'orea hat einfach mehr zu bieten...

 

14. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Eine starke Verbindung

 

Es ist die stärkste Beziehung im Leben der Buckelwale - die Verbindung von Mutter und Kalb. Sonst sind die Buckelwale eher allein unterwegs. Klar, dann gibt es noch den Paarungsakt (der noch niemals filmisch dokumentiert wurde), der aber tendenziell ein kurzes Vergnügen ist. Die Wahl des Männchens - sprich das Vorspiel - kann allerdings einige Tage dauern. Und da kommen dann auch mehrere Männchen zusammen und es kann richtig zur Sachen gehen! Da sind die Männchen auch nicht zimperlich untereinander, wenn es um die Weitergabe der Gene geht. :-) Einen sogenannten Heatrun zu erleben, ist ein besonderes Ereignis. Das ist Energie und Kraft pur! Wir verbringen diese Tage bis jetzt eher mit den Müttern - die sich viel ausruhen nach der langen Reise und Geburt - während ihr Augenstern das Kalb die Welt und andere Wesen (uns :-)!) entdeckt!

 

13. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Blaue Wunder

 

Hier ein Augen-blick - ein Moment, in dem DU ein blaues Wunder erleben kannst - von einem Buckelwalkalb. Unser Gast Ralph hat das schöne Foto eingefangen.

Die Tage sind geprägt von diesen Begegnungen mit den Walen IM Wasser. Das ist nicht nur was fürs Herz, dass ist auch viel körperliche Aktivität nämlich viel Schwimmen im offenen Meer. Wie gut, dass unsere Gäste alle fit sind und gute Schwimmer.

Jetzt haben wir schon verschiedene Kälber kennenlernen dürfen. So wie wir Menschen haben sie alle einen einzigartigen Charakter: Einige sind sanft und vorsichtig, zart und andere wiederum neugierig und entdeckungsfreudig... so wie wir auch. Und jede/r ist goldrichtig auf seine/ihre Art. Wie schön ist das denn!

 

12. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Auf dem Meer

 

Ja, alle waren gleich auf der ersten Tour mit den Buckelwalen im Wasser! Wow.

Happy face and happy hearts. Was für ein Anblick im tiefen Blau die sanften Giganten zu sehen... z.B. eine Mama und ihr Kalb und gleich zwei Eskort-Wale!

Auch das Kalb mit dem Namen "Kamikaze" war dabei... Unser Guide hatte scheinbar schon öfter Körperkontakt mit ihm, weil es sehr draufgängerisch ist!

Auch ein anderes Kalb war durchaus an den Menschen interessiert und kam auf unsere Schwimmer zu. Und dann aber wieder schnell zu Mama und sich über die Berührung rück-versichern, dass die Welt in Ordnung ist, dass alles gut ist und das junge Nervensystem sich wieder reguliert nach dem aufregenden Ausflug zu uns Menschen.

 

Und auf der Rückfahrt hatten wir Besuch von diesem Tölpel, der einen abgebrochenen Schnabel hat und nicht selbst fischen kann... vor vier Jahren vor der Bootscrew aufgepäppelt und gefüttert. Auch jetzt noch, ist er auf Fütterung von anderen angewiesen. Kein Wunder, dass er sich auf dem Boot wie zu Hause fühlt!

 

10. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Zacken aus der Krone

 

Hier noch mal die Zacken der Krone vom Boot aus... viel mehr Augenweide geht auch nicht, oder? Wir genießen die sinnliche Fülle Polynesiens in vollen Zügen. Mittlerweile sind alle unsere Gäste sicher und sanft gelandet und tauchen mit uns ein ins Grün, ins Türkis, ins Tiefblau, ins Gold, ins Farbenfrohe dieser besonderen und sehr weiblichen Insel.

Vor dem Riff sind die Buckelwale - bald geht es aufs Meer hinaus. Ich kann es kaum erwarten "endlich" wieder einen Buckelwal zu sehen, zu spüren, zu bestaunen.

 

08. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Zacken in der Krone

 

Hübsch, oder? Die Berge Mo'orea sind aus einem erloschenen Vulkan entstanden, die Spitzen und Zacken sind der Kraterrand des vor ca. 1.5 Mio Jahren jungen Vulkans. Mo'orea ist landschaftlich wirklich einzigartig schön und die kleine Insel kann noch viel mehr als das. Die Freundlichkeit der Bewohner ist auch ein liebenswertes Markenzeichen. Jeder grüßt jeden... keinem fällt ein Zacken aus der Krone wildfremde Menschen zu grüßen oder ihnen einen "Ride" anzubieten.

Täglich tauchen wir - zwischen den Vorbereitungen für unsere Gruppe - in das türkisfarbene Meer ein und einen Stachelrochen dabei zu treffen, ist keine Seltenheit...

 

07. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Kettenanhänger für die Götter?

 

Das ist der Mouaputa auf Mo'orea. Wo kommt nur dieses Loch her? Immer, wenn es niemand so genau weiß, gibt es aber in jeden Fall eine Legende: Das Loch entstand als der Halbgott Pai auf Tahiti seinen magischen Speer warf, um zu verhindern, dass Rotui (ein weiterer Berg der Insel) nach Raiatea von Hiro, dem Gott der Diebe, gebracht werden sollte.

Der Berg ist 830 Meter hoch. Nicht hoch, und es gibt sogar Menschen, die diesen besteigen und dabei viel herausgeforderter sind als auf manchen Achttausendern. Für uns ist er einfach eine Augenweide. Wir haben keine Ambitionen auf "hoch hinaus", wir sind eher auf "down under" eingestellt. 

06. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Die Karten werden neu gemischt... 

 

Seit einigen Tagen sind wir nun auf Mo'orea, der Schwesterinsel von Tahiti. Hier beginnt am Dienstag unsere nächste Buckelwal-Tour. Französisch Polynesien hat so ein ganz eigenes Flair... und das Ankommen (die Einreise in Frankreich!) war auch ein wenig wie nach Hause kommen. Blütenduft, Freundlichkeit und Lebenskunst liegen hier in der Luft. Die Kassiererin im Supermarkt hat heute wunderschön gesungen während sie unsere Einkäufe scannte... Das Bild links drückt die ganz "Fülle" dieser Insel für mich aus. 

Die ersten Wale haben wir von Land aus auch gesehen! Dann kann es ja losgehen :-).

Mo'orea ist ein Hingucker in jeder Hinsicht: Einfach Schönheit pur.  Meine Augen können es manchmal gar nicht fassen...

Nachdem wir ein paar Nächte im wilden Osten der Insel uns von dem permanenten Sound der Wellen hingegeben haben, sind wir nun auf der ruhigen Westseite umgeben von üppigsten Grün. Hier sagen sich die Hühner gegenseitig gute Nacht und zwar um 19.00h. Der polynesische Tag endet früh, dafür beginnt er auch umso eher! Bei uns morgen auch... Nana und bis bald. 

 

Im August 2019

Tonga 

Tag neun: Inselausflug auf Tongatapu

 

Unsere elf Nächte dauernde Reise ist noch nicht zu Ende, denn auch Tongatapu, die größte Insel des Archipels hat einiges Sehenwertes zu bieten. Da wäre zum Beispiel die schöne Küste Houamo mit ihren Blow holes, die sich über 10 KM erstreckt. Da sind die Flughunde - das Haustier des Königs - diese sind hier unter Schutz gestellt. Bei den Einheimischen sind sie nicht so beliebt, weil sie sich gerne über Mangos, Papayas und andere Früchte hermachen.

Besonders beeindruckend ist der Tsunami Rock. Hier auf dem Foto ist nur ein Teil des gut 10 Meter hohen Steines zu sehen. Daneben ein weiterer, echter "Tonga Rock". Unser Guide Ricky. Dieser Fels, der aus Riffmaterial besteht, wurde vermutlich von einer 35 Meter Welle bei einem Tsunami 1883 (oder viel früher, die Legenden zu diesem monströsem Stein sind zahlreich) einige Hundert Meter ins Landesinnere befördert. 

Natürlich landen wir auch noch bei Tongas "Stonehenge", suchen die fischenden Schweinchen vergeblich - es ist Flut. Wir bemerken, dass Tonga Schutzwälle gebaut hat, denn jetzt schon ist bei Flut der Meeresspiegel höher als die Insel. 

Ein kurzweiliger Tag und ein gemeinsames Abendessen runden unsere Reise zu den sanften Giganten ab. Morgen werden unsere Gäste wieder in die verschiedensten Richtungen aufbrechen: Es geht nach Fiji, Eua, Vava'u und Neuseeland. Vielen Dank für diese wundervolle gemeinsame Zeit!

 

Im August 2019

Tonga 

Tag acht: Abschied vom Paradies

 

 Acht Nächte durften wir in diesem kleinen Paradies - diese Naturoase - auf der Inselgruppe Ha'api verbringen. Jetzt heißt es Abschiednehmen. Wir werden zu dem kleinen Provinzflughafen gebracht, wo die Maschine eine Stunde früher abfliegt. Es sind alle Gäste eingecheckt und dann geht es eben los. :-) Wir haben eine tolle Sicht - unter uns einzigartige Südseeperlen im weiten blauen des Pazifiks. Doch die Reise ist noch nicht zu Ende. Wir gewöhnen uns wieder an die Zivilisation... es kommt mir doch alles sehr laut vor! Und morgen haben wir noch einen gemeinsamen Inselausflug auf Tongatapu. 

Das Foto oben ist mein persönliches Lieblingsfoto der letzten Tage geworden... Mutter und Kalb tauchen synchron zum Atmen auf. 

Links von "Mamas" Blasloch sieht man übrigens einen Biss vom einem Plätzchenstecherhai. Dieser "Cookie cutter shark" knabbert Wale und Delfine gerne an. Das ist unter normalen Umständen kein Problem für die Meeressäuger. 

Weitere Fotos findet Ihr bei Facebook: OCEANO Whale Watching Travel

 

Im August 2019

Tonga 

Tag sieben: Abschiedsgeschenke

 

 Wow – es ist schon unsere letzte und fünfte Ausfahrt! Das Meer ist etwas „kappelig“, da der Wind aufgefrischt hat. Auf dem Boot, auf dem ich bin… veräppelt uns eine Mama mit Kalb mit langen Tauchzeiten, immer wieder auftauchen an unerwarteten Stellen… bis wir merken, dass es sich um zwei Mutter/Kalb Paare handelt. Die Wale haben einfach immer alles im Griff 😊! Also wir sind nicht erwünscht und ziehen weiter. Das ist ja die Essenz von respektvollem Whale Watching: Wenn wir nicht eingeladen werden, fahren wir weiter. Schon bald treffen wir eine tiefenentspannte Buckelwalmama mit ihrem Kalb. Sie ruht sich an der Wasseroberfläche aus, liegt einfach still, was man „logging“ nennt. Das „Baby“, wie immer wesentlich aktiver, macht seine kleinen Ausflüge in die Meereswelt, nur am dann schnell wieder bei Mama „anzudocken“ und zu spüren, dass alles in Ordnung ist. Nebenbei trinkt es auch noch bis zu 200 Liter „Frischkäse“ von Mamas fetthaltiger, nahrhafter Milch. Das Kalb soll schnell zulegen, damit es Ende des Sommers/bzw. Ende des Südseewinters fit ist in den antarktischen Sommer zu schwimmen. In einer Situation ist die Milch im Wasser zu sehen. Und auf einer anderen Tour war auch kurzzeitig ein Sänger zu hören. Leider blieb er nicht so lange… Einige Teilnehmerinnen konnten allerdings die Resonanz der Gesänge in ihrem Körper wahrnehmen… 

 

Ein Boot bekommt noch ein besonderes Abschiedsgeschenk: Schwarze Flecken, die sich im Wasser bewegen…. Unser Kapitän fährt ganz nah zu einem Riff, wo er mind. 4 Mantas aus dem Hut zaubert! Ein atemberaubendes Erlebnis mit den Engeln der Meere mit einer Spannweite von bis zu drei Metern zu schwimmen und ein fantastisches Abschiedsgeschenk.

(Foto credits: Fiona Hardle)

 

Im August 2019

Tonga 

Tag sechs: Ein Sonntag mit einer besonderen Lektion

 

Sonntags passiert in Tonga nichts. Das Nichts besteht aus einem Kirchgang. Aus allen Kirchen hört man die Gläubigen wie die Engel singen. Danach wird gemeinsam das üppige Mittagessen zubereitet. Nach dem Essen wird geschlafen, um dann wieder fit zu sein fürs Abendessen. So in etwa sieht ein typischer Sonntag in dem Königreich aus. Essen und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Sportliche Aktivitäten sind verboten. Geschäftliche Verträge sind nichtig! Es gibt keine Flüge und natürlich auch keine Ausfahrten aufs Meer. Ich würde das auch gerne in Europa einführen ;-)...

Einige von uns machen nach dem Frühstück Yoga. Nach dem Mittagessen haben wir die Idee den Strand auf der anderen Seite unserer kleinen Insel zu säubern. Hier wird nämlich durch die Strömungen und Wind viel Müll angespült. Gesagt, getan. Kleine „Subgroups“ sind in verschiedenen Abschnitten am Strand unterwegs und es kommt ein beachtenswerter Berg an Müll zusammen.

 

An der Reaktion unserer Gastgeber merken wir schnell, dass wir ihnen jetzt nicht gerade einen Gefallen getan haben. Jetzt ist es an ihnen den Müll auf die Hauptinsel zu bringen, wo es eine einfache Müllhalde geben soll, das hatten wir in Gesprächen vor der Aktion erfahren. Nun, auch dafür finden wir eine Lösung, mit der alle Beteiligten leben können. Dennoch war es ernüchternd zu sehen, dass unser gut gemeinter Einsatz nur eine Verlagerung des bestehenden Müllproblems ist. Den größten Beitrag leisten wir, wenn wir keinen neuen Müll hinzufügen und unsere Tuben etc. aus Inselregionen, die noch keine adäquate Müllentsorgung haben, immer wieder schön mitnehmen. Und überhaupt einfach weniger Müll produzieren! Ich komme in einem längeren Blogbeitrag noch einmal darauf zurück. 

 

Im August 2019

Tonga 

Tag fünf: Breaching day 

 

Natürlich geht es heute wieder raus zu den Buckelwalen! Dieser Tag wird sich zum Breaching day entwickeln. Wenn der Wal „breacht“, bedeutet dies, dass er oder sie springt. To breach bedeutet eigentlich auftauchen, etwas durchbrechen. Dies tut der Wal mit nur zwei, drei Bewegungen. Mit der Schwanzflosse nimmt er Anlauf, breitet die Brustflossen aus und schraubt sich aus dem Wasser in die Luft (= 25 – 40 Tonnen!) Meist mit 2/3 des Körpers. Aber es gibt auch den sogenannten „Full Breach“, wenn der ganze Körper aus dem Wasser fliegt. Gerade an Tagen, wenn das Meer nicht so ganz so ruhig ist, sieht man viele Aktivitäten an der Wasseroberfläche. An diesem Tag sehen wir sooo viele Sprünge!! Oft in der Ferne, aber einige Male nah am Boot. Gegen Mittag springt eine Buckelwalmutter - dies tun sie öfter, nachdem sie sich ausgeruht haben – dreimal direkt am Boot während ihr Kalb in der Nähe rumwuselt. Leider mache ich mich gerade fertig, um ins Wasser zu gehen und habe die Kamera weggepackt. (Was abends zugegebenermaßen doch ein wenig an mir nagt…😊) . Es ist eine tolle Situation und unser Gast Jörg macht das Foto des Tages: Die Mama springt und vom Kalb sieht man die Schwanzflosse beim Abtauchen. Großartig! Mehrfach haben wir Gelegenheit nass zu werden 😊 und die sanften Riesen im Wasser zu genießen. Auch sehen wir einen Tailslapper (schlagen mit der Schwanzflosse aufs Wasser) direkt neben dem anderen Boot… Mehrere Pec Slaps! Wow, eine sehr abwechslungsreiche Ausfahrt mit vielen unvergesslichen Eindrücken!

 

Im August 2019

Tonga 

Tag vier: Hang loose

 

 

Heute ist keine Ausfahrt aufs Meer – ein Tag zum Verschnaufen, Verdauen, Integrieren. Sechs Stunden täglich auf dem Meer zu verbringen ist auch fordernd, wenn auch auf eine sehr schöne und beglückende Art. 😊 So ist Zeit die Begegnungen Revue passieren zu lassen, für Beach walks, Stand up Paddeln, Kanu fahren, schnorcheln, schwimmen, Tagebuch schreiben, lesen, lecker essen, sich massieren lassen, Kokosnüsse und Cocktails trinken – und vor allem die Seele baumeln zu lassen. Gelegentlich sieht man auch vom Strand aus den ein oder anderen Wal… Wie sagen wir immer so schön: „Another f….. day in paradise!“

 

Im August 2019

Tonga

Tag drei: Give me five - pec slap day!

 

Wegen der Buckelwale sind wir den weiten Weg ins das Königreich Tonga gereist! Also los: 9.00h morgens ist die Abfahrt aufs Meer. Mit zwei Zodiak-Booten geht es wieder hinaus. Wir sind noch gar nicht weit gefahren, als „Snowy“ und ihre Mutter unseren Weg kreuzen. Natürlich halten wir an und beobachten, was sie gerade vorhaben. In dem Moment kommt ein Eskort angeschossen und macht schnell klar, dass er sich jetzt um die beiden Damen kümmert. Dennoch kann jeder die beiden unter Wasser genießen.

Männliche Wale, die sich an die Mutter/Kalb Paare „dranhängen“ für zwei Stunden oder zwei Tage werden Eskorts genannt. Eskortservice bekommt im Meer eine andere Bedeutung 😊. Die Buckwalladys empfinden dies auch nicht immer als Service! Das Männchen möchte sich in eine gute Position bringen, sich bei ihr beliebt machen und sich bestenfalls mit ihr paaren – was allerdings in nur in seltenen Fällen klappt, denn die Buckelwalmama ist der Aufzucht ihres Augensterns gut ausgelastet.

 

Der Tag entwickelt sich zum „Pec Slap“ Tag, da wir unzählige Mal genießen können, wie ein Wal mit der Brustflosse (pectoral fin, slap = schlagen) aufs Wasser schlägt. Eine beeindruckende Show und ein nicht zu überhörender Sound. Viele weitere wundervolle Momente dürfen wir heute erleben und natürlich werden wir auch alle mehrfach nass! Ich bin froh und glücklich, wieder auf dem Wasser umgeben von Walen zu sein – und ebenso begeisterten „Whalemates“. 

 

Im August 2019

Tonga

Tag zwei: Just do it!

 

Das Wetter ist noch ein wenig besser geworden. Die Sonne scheint und das blaue Meer ist heute viel ruhiger. Just do it 😉 – liegt in der Luft.

Heute soll es passieren! Die ersten schönen Begegnungen mit den Buckelwalen im Wasser. Die Bedingungen sind perfekt – auch für nicht ganz so meeresaffine Menschen.

 

Zum ersten Mal wird „Snowy“ mit ihrer Mutter angetroffen. Das Buckelwal-Kalb ist ein Mädchen wie sich auf einer der weiteren Touren rausstellt und sie ist so fast weiß, deswegen wird sie von unseren Gästen „Snowy“ getauft. Verschiedene Mütter und Kälber werden heute gesichtet und es ist möglich zu ihnen ins Wasser zu gleiten und sich an ihrem Anblick zu erfreuen. Die Buckelwal-Weibchen, die ihr Kalb gerade oder vor wenigen Wochen geboren haben, brauchen viel Ruhe. Wir treffen sie oft, wie sie einfach auf dem Grund liegen in flachen Riffzonen. Aber auch im Wasser „stehend“, mal den Kopf nach oben und manchmal nach unten hängend. Das Kalb wuselt meist um sie herum, es muss einfach deutlich öfter zum Atmen an die Oberfläche. Je älter es wird, desto interessanter findet es Menschen…

 

Im August 2019

Tonga

Tag eins: Langsam annähern

 

Am Abend kommen wir an auf unserer kleinen Insel. Es ist regnerisch, den ganzen Tag über hat es heftig geregnet. Gut, dass unser Flug ging - das ist auf Tonga alles andere als selbstverständlich. Wir beziehen unsere Hütten und Zelte. Und am nächsten Morgen sieht das Wetter wieder viel besser aus. Die Sonne trocknet alles und lacht vom Himmel. Wenn Engel reisen…

Nach dem Frühstück geht es direkt aufs Meer. Leider fällt für mich die Tour I aus. Und es ist eine Tour zum langsam warm werden mit der Situation vor Ort, den Booten, dem Ablauf, dem Meer, dem Schnorcheln.

 

Es sind einige Mutter/Kalb Paare unterwegs. Aber am ersten Tag zeigen sich die Buckelwale noch nicht so richtig in „Schwimmlaune“. Sie haben irgendwie etwas wichtigeres vor. Das ist ja auch ihr gutes Recht und was wissen wir schon von einem „Buckelwal-Alltag“ im Südseewinter? Doch sie sind da! Vier weitere Touren stehen auf unserem Programm und gut Schnorcheln lässt es sich hier natürlich auch. Zurück an Land wartet am Strand die unerträgliche Leichtigkeit des Südsee-Daseins: ein weißer, langer, menschenleerer Strand: wunderschön!

27. August 2019

Zurück aus dem Paradies

 

Gerade sind wir wieder an Land gespült... oder besser zurück in der Zivilisation von Nuku'alofa auf Tongatapu - der Hauptinsel Tongas.

Acht wundervolle Tage auf einer kleinen Insel liegen hinter uns. Nur die Buckelwale und wir... und natürlich eine liebevolle Crew, die sich wunderbar um uns gekümmert und lecker bekocht hat. Eine kostbare Zeit mit vielen Time Out Momenten und Begegnungen der anderen Art vor allem im Meer. Ich werde berichten... 

18. August 2019

Tonga Time and Tonga Internet

 

Ich hatte das einige Posts geschrieben, die dann im Internethimmel von Tonga geblieben sind...

Also ich melde mich ab - wir fliegen heute nach Ha'apai, wo wir acht Tage mit den Buckelwalen verbringen - auf der kleinen Insel Uoleva... nur wir, die Natur und die Wale ;-).

Wenn wir zurück sind und wieder Internet - falls es gerade funktioniert, denn wir wir sind im Königreich Tonga - werde ich berichten. Herzliche Grüße mit etwas Regen gerade ... aus Tongatapu. Susanne

13. August 2019

Südsee Lethargie

Vava'u  Wir sind noch auf Vava'u - einer Inselgruppe Tongas mit 62 Inselchen - davon sind 17 bewohnt. Wir wollen einen Eindruck bekommen, ob es für uns Sinn macht mit unseren Gästen hierher zu reisen. Dafür schauen wir uns einige Unterkünfte an und einen Eindruck vom Whale Watching haben wir ja schon bekommen dürfen :-) :-). Hier ein Foto von Mama mit Kalb über Wasser, diese beiden durften hier ja auch im Wasser bestaunen. Immer wieder sehr bemerkenswert zu sehen, dass die kleinen Wale sich wie alle Säugetiere verhalten, nämlich zwischen ihren ersten Alleingängen in der Meereswelt dann wieder zur Mama zurück tauchen und Körperkontakt suchen und "andocken". Mal unter ihr, mal auf ihr, mal neben ihr. Verspielt und leicht. Das Bonding ist bei Säugetieren einfach wichtig - nicht zuletzt für die Entwicklung des Gehirns. Also immer schön Körperkontakt haben ;-)! Dabei wir das Bindungshormon Oxytocion ausgeschüttet, es sorgt für Vertrauen und Sicherheit. Gefühle von Geborgenheit und Großzügigkeit werden gestärkt, Entzündungen runter gefahren. Gründe genug, eine Hand zu halten oder jemanden zu umarmen, oder? 

 

11. August 2019

Outer Space Erfahrung Teil II

Vava'u  In eine 7h Stunden Ausfahrt passen viele Erlebnisse und Erfahrungen rein :-)! 

Heute verdauen wir den gestrigen Tag und sind froh, dass das sehr laute "Saturday Night Fever" ausblieb. Und Sonntag passiert in Tonga gar nichts. Uns würde es nicht wundern, wenn auch der Strom abgestellt wäre :-). (Kurz nachdem ich dies geschrieben hatte, fiel er aus...)

Sport und sonstige Aktivitäten sind geradezu verboten. 

Die Unterwasser-Aufnahmen von gestern bearbeitet Mana noch, also diese kann ich noch nicht teilen. Deswegen ein Foto von Sione, unserem Guide, der eins ist mit der Natur, dem Meer und den Walen. Fantastisch seinen Respekt für die Wale zu spüren und einzigartig seine unaufdringliche Art uns im Wasser zu führen und wenn es passend ist, auch an die Hand zu nehmen. 

Ein Bild ist mir noch in besonderer Erinnerung: Mutterwal liegt unter uns, das Kalb taucht wieder ab zu ihr, schwimmt unter sie, d.h. es ist für uns in dem Moment nicht sichtbar. Bis zu dem Moment als auf der anderen Seite von Mum zwei kleine, weiße Flipper (pectoral fins) heraus schauen. Einfach nur herzig. Es ist übrigens ein Sohn, wie wir im Laufe der Begegnung nur unschwer erkennen können, da er uns ab und zu den Bauch zeigt. 

Weitere Breaches gab es auch zu bestaunen... der Wal, der nämlich eine halbe Stunde kopfüber am Riff hing, sprang dreimal nachdem er aufgewacht war.  Ich kann nur auf die Fotos, die Craig Parry, der Fotograf auf Facebook von der Tour gestern veröffentlichte, hinweisen. Diese Fotos sagen alles. Dem habe ich nichts hinzufügen. 

 

10. August 2019

Outer Space Erfahrung

Vava'u  Magischer kann unser Aufenthalt auf Tonga nicht beginnen. Wir treffen auf der Straße kurz dem Dunkelwerden ein Paar - sie trägt ein T-Shirt von der Unterkunft, wo wir am Samstag mit unserer Gruppe sein werden. Mana sieht es, spricht sie an und wir kommen ins Gespräch. Sie haben eine Whale Swim Firma und zwei Boote. Wir gehen weiter, kehren noch mal um, da meine Intuition mir sagt, dass ich jetzt noch mal im Restaurant stören muss, um zu fragen, wo ihr Büro ist. Sie haben keines. Und überhaupt ist alles ausgebucht. Außer morgen früh um 7.00h (wir sind gerade angekommen!). Das Wetter soll gut sein und außerdem wäre der Fotograf, der zum ersten Mal "Migaloo" - den weißen Buckelwal unter Wasser fotografiert hat, an Bord. Na, dann! Wir auch. Es ist auch kein Problem, dass wir die ganze Nacht nicht schlafen, da wir in der Nähe einer Bar wohnen. Die Moskitos und die Hitze tun ihr übriges dazu. Also optimale Voraussetzungen für eine 7h Bootstour ;-)!! Doch es läuft super am nächsten Morgen... das Meer ist wie versprochen ruhig... wir können weit rausfahren. Treffen einige Wale und als Begrüßung breacht (springt) einer 30 Meter neben dem Boot. Ich hatte die Kamera noch nicht mal ausgepackt. Dann sind wir die nächsten Stunden mit zwei Müttern und Kälbern beschäftigt. Sie sind allerdings alles andere als busy. Die Mütter ruhen sich ca. 15 Meter unter Wasser aus, das kleine wuselt sich öfter an die Wasseroberfläche zurück, um zu atmen. Dann schwimmt es wieder runter zu Mum. Körperkontakt ist essenziell (nicht nur für Meeressäuger!). Wir liegen einfach im Wasser und schauen ihnen dabei zu. 

Diese Schwerelosigkeit der Weibchen, der 30 Tonnen-Damen, ich habe keine Worte dafür... Sie liegen da als wäre alle Gesetze von Schwerkraft etc. aufgehoben. Es ist ein einziges, müheloses Gleiten, wenn sie sich mit ihrem Kalb synchronisiert und die beiden zum Atmen auftauchen. Atemberaubend für mich!

 

09. August 2019

Auf gehts nach Tonga

Vava'u  Der Flug von Fiji führt über unzählige kleine Südseeperlen nach Vava'u/Tonga. Dort habe ich das Gefühl jetzt wirklich am Ende der Welt angekommen zu sein. Es ist alles sehr einfach, wenig Infrastruktur und nicht mehr und nicht weniger als eine kleine Oase für die Wal-Verrückten dieser Welt. Dabei ist das Ganze nun wirklich nicht günstig hier im Königreich Tonga. Auch hier hat China, genau wie auch auf Fiji ziemlich ausgeprägt die Hände im Spiel, so sind wir im Hotel umgeben von Chinesen. Bedenklich empfinde ich wie sich das chinesische Spinnennetz - gewoben aus Investitionen, Krediten und weiteren Abhängigkeiten - um die Welt spinnt. Nun, wir sind hier, um den sanften Riesen zu begegnen - freundlich, respektvoll im klaren Blau von Tonga.  Buckelwale wir kommen!

 

07. August 2019

Südsee-Feelings

Yasawas  Wow. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass Fiji so schön ist. Es ist doch immer gut, keine Erwartungen zu haben :-). Die Inseln - größenteils vulkanischen Ursprungs - bestechen mit ihren wunderschönen Stränden, aber auch der grün bewachsenen Hügelkulisse - allerdings kaum zu toppen ist die farbenfrohe Unterwasserwelt. So einen faszinierenden Unterwasserkosmos sah ich zuletzt vor ca. 30 Jahren auf Bali.

Mana ist mit einem Manta namens "Duck" geschwommen. Hier ein Screenshot aus dem Film, den er aufgenommen hat. Das Wasser warm und klar. Die Menschen sehr freundlich. Traumhaft! 

 

26. Juli 2019

Auf den Weg zu den Buckelwalen

Los Angeles  Buckelwale wir kommen!! Zurzeit sind wir in Los Angeles. Heute Nacht geht es nach Fiji, wo wir einige Tage Urlaub machen werden bevor wir nach Tonga weiterreisen, wo wir im August unsere Gäste in Empfang nehmen werden. 

Da es eine kürzere Flugverbindung war, haben wir uns entschieden Fiji einmal kennen zu lernen. Vermutlich werden wir hier keine Wale treffen, denn hier kommen sie etwas später auf der südlichen Kadavu Inselgruppe an. Übrigens überfliegen wir heute Nacht die Datumsgrenze und sind dann ganz weit vorne ;-). Wir fliegen am 26.07. los und kommen am 28.07. an und sind Euch dann der Zeit voraus ;-)!

 



 

09. August 2019

Auf gehts nach Tonga

Vava'u  Der Flug von Fiji führt über unzählige kleine Südseeperlen nach Vava'u/Tonga. Dort habe ich das Gefühl jetzt wirklich am Ende der Welt angekommen zu sein. Es ist alles sehr einfach, wenig Infrastruktur und nicht mehr und nicht weniger als eine kleine Oase für die Wal-Verrückten dieser Welt. Dabei ist das Ganze nun wirklich nicht günstig hier im Königreich Tonga. Auch hier hat China, genau wie auch auf Fiji ziemlich ausgeprägt die Hände im Spiel, so sind wir im Hotel umgeben von Chinesen. Bedenklich empfinde ich wie sich das chinesische Spinnennetz - gewoben aus Investitionen, Krediten und weiteren Abhängigkeiten - um die Welt spinnt. Nun, wir sind hier, um den sanften Riesen zu begegnen - freundlich, respektvoll im klaren Blau von Tonga.  Buckelwale wir kommen!

 

07. August 2019

Südsee-Feelings

Yasawas  Wow. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass Fiji so schön ist. Es ist doch immer gut, keine Erwartungen zu haben :-). Die Inseln - größenteils vulkanischen Ursprungs - bestechen mit ihren wunderschönen Stränden, aber auch der grün bewachsenen Hügelkulisse - allerdings kaum zu toppen ist die farbenfrohe Unterwasserwelt. So einen faszinierenden Unterwasserkosmos sah ich zuletzt vor ca. 30 Jahren auf Bali.

Mana ist mit einem Manta namens "Duck" geschwommen. Hier ein Screenshot aus dem Film, den er aufgenommen hat. Das Wasser warm und klar. Die Menschen sehr freundlich. Traumhaft! 

 

26. Juli 2019

Auf den Weg zu den Buckelwalen

Los Angeles  Buckelwale wir kommen!! Zurzeit sind wir in Los Angeles. Heute Nacht geht es nach Fiji, wo wir einige Tage Urlaub machen werden bevor wir nach Tonga weiterreisen, wo wir im August unsere Gäste in Empfang nehmen werden. 

Da es eine kürzere Flugverbindung war, haben wir uns entschieden Fiji einmal kennen zu lernen. Vermutlich werden wir hier keine Wale treffen, denn hier kommen sie etwas später auf der südlichen Kadavu Inselgruppe an. Übrigens überfliegen wir heute Nacht die Datumsgrenze und sind dann ganz weit vorne ;-). Wir fliegen am 26.07. los und kommen am 28.07. an und sind Euch dann der Zeit voraus ;-)!

 

 


Extra-Beiträge über unsere Rieseziele


Mo. 03. April 2017

Extra: Dominikanische Republik

Schwimmen mit Buckelwalen. Read more

 


Mo. 03. April 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Vamos Baja California

Hier folgen wir den flüchtigen Spuren der großen Wale dieser Welt, die Tausende von Kilometern hierher wandern um zu gebären und sich zu paaren. Read more

 


So. 05. März 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Sea of Cortez

Unsere eindrucksvolle Reise auf einem Katamaran in der Sea of Cortez liegt bereits einige Zeit hinter uns, die Bilder und Erinnerungen bleiben jedoch für immer. Wer mehr über diese einmalige Gegend und diese Reise, die wir auch für 2018 planen, erfahren möchte: Read more

So. 26. Februar 2017

Extra: Beitrag über Hawaii

Obwohl wir gerade in Mexiko sind, schauen wir zurück auf unsere Reisen auf Hawaii, auf diese besonderen Inseln mit seinen inspirierenden Menschen, die vielfältige Kultur, das bunte und interessante Leben an Land und im Wasser. Read more


Sa. 13. Januar 2017

Extra: Beitrag über La Gomera

Ein Interview mit dem Biologen Fabian Ritter von M.E.E.R. e.V., der sich für den Schutz der Wale und Delfine vor La Gomera engagiert. Read more



UNSERE REISEZIELE - NEWS VOM MEER


Hawaii

Mexiko

Mexiko

Dominikanische

Republik