Der Reise-Blog für alle die Meer wollen!


Wale und Delfine

Diese Warmblütler lassen keinen kalt!

Wir lieben es frei lebende Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu treffen und auch unseren Mitreisenden diese Begegnung der anderen Art mit dieser sozialen Intelligenz zu ermöglichen. Das weite Meer – das Zuhause der Wale und Delfine – können wir immer nur für eine begrenzte  Zeit per Boot oder schwimmend besuchen, hier sind die Meeressäuger die Gastgeber. Manchmal sehen wir Wale von Land aus, meistens beobachten wir sie vom Boot  aus und zeitweise schwimmen  wir auch mit Delfinen oder Buckelwalen: Sanftes, respektvolles Whale Watching,  Achtsamkeit sowie  Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit liegen uns - auch an Land - sehr am Herzen.

 

 In unserem Reiseblog möchten wir Euch einladen mit uns und den Walen, die zum Teil auch lange Strecken reisen, nach Hawai’i, Mexiko, Dominikanische Republik, Tonga, Moorea und La Gomera zu folgen. 

Steigt ein in unser Boot und reist ein Stück mir uns...


 Das sind wir...

 

Ja, wer sind wir denn? Ganz normale an Land lebende Menschen. Menschen,  die Delfine, Wale und das Meer lieben. Wir lieben den KONTAKT mit diesen einzigartigen Meereswesen. Wir mögen es mit Menschen unterwegs zu sein und ihnen eine Begegnung mit diesen faszinierenden Säugern zu ermöglichen... Wir stehen auf Respekt: zu Wasser, zu Land und für diesen blauen Planeten. Und wir stehen dazu, dass wir die Meeressäuger besuchen, damit es überhaupt zum KONTAKT zwischen zwei hoch entwickelten Spezies kommen kann...


Presse-News




NEUESTE BEITRÄGE

Folge uns auf Schritt und Tritt, spüre die Meeresbrise…


Fortlaufende Reisenotizen...

Das Jahr 2018 ging mit einer sehr besonderen Brydewal Sichtung zu Ende. Fotos davon - weiter unten.

Diese Brydewale auf Kuschelkurs könnt Ihr HIER im Internet anschauen im Rahmen der Sendung

La Gomera - Grenzenlos, die am 30. März ausgestrahlt wurde.

Wir waren jetzt alle paar Tage am Sachen packen und jetzt freuen wir uns nach unseren wunderschönen Reisen auf die hawaiianischen Inseln und Mexiko einmal für mindestens zwei Monate am Stück an EINEM Platz zu sein.

Wir mögen beides - das ständige unterwegs sein und dann wieder zur Ruhe zu kommen, konzentriert an Projekten zu arbeiten und dann wieder los... Im Sommer ruft die Südsee - und die Buckelwale erst recht!

 

Hawai'i ist einfach besonders und ein Weichspüler für Herz und Seele....

falls jemand in 2020 mitreisen möchte, hier entlang zu den ALOHA Inseln.

Und die Baja California ist einfach unsere Walheimat! Es gibt nur noch wenige Plätze für 2020...

 


Hawai'i  & Baja California  & Südsee 2019


25. November 2019

ABGETAUCHT

auf La Gomera

 

Wow, es ist schön auf La Gomera - bei Ebbe finden wir einen langen Sandstrand an der Puntilla - sehr gerne laufe ich dort, wo das Meer an Land trifft (ein heiliger Ort für die Hawaiianer) und lasse die Seele baumeln...

Ich bin abgetaucht in einem Sabbatical bis Ende Januar. Körper, Geist und Seele brauchen einen Rückzugsraum - der meist auch ein Geburtsprozess von etwas Neuem ist.  Ich bin selbst gespannt!

Außerdem ist das kommende Jahr ein sehr besonderes Jahr...

Stay tuned über den monatlichen Newsletter und unsere Blog - Beiträge. Auch geht es in 2020 wieder in Südsee - Mana wird die Moorea Reise begleiten. Also, wer die ultimativen Herzensbrecher - die Buckelwale - kennenlernen möchte, hier entlang.

Beste Wünsche für einen ruhigen Jahresausklang und auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen in 2020.

Herzliche MEERGRÜSSE Susanne

 

27. Oktober 2019

Vor Afrika; La Gomera

Back to the rock

 

Da sind wir wieder auf dem roten Felsen vor Afrika. Und ehrlich, jedes Mal, wenn wir zurück kommen, ist es wow! Was für ein  anderer "Beat" hier schlägt.

Die Natur ist sehr präsent, ich spüre die Felsen, die Berge, das Meer... Wir brauchen immer einige Tage hier anzukommen, ebenso brauchten unsere Koffer 9 Tage! Umso größer die Freude, dass sie nun da sind. Es war doch noch eine ganz schöne Ladung "Südsee" drin... ;-). Jetzt am Wochenende hat es schön und sanft geregnet - wundervoll. Hier freut man sich über jeden Tropfen. Allerdings hat der Tiefdruckeinfluß große Wellen beschert, die den Strand mitgenommen haben... :-(.

Eine richtige gute Pressemeldung gab es vor kurzem: Die größen Klimaschützer schwimmen im Meer. Wale sind nicht nur akustische Hightec Wesen, sie binden auch noch große Mengen von CO2 während ihres durchaus langen Lebens. Diese Leistung wurde nur mit 2 Mio Dollar bewertet... Ich würde allerdings sagen sie sind unbezahlbar! Hier ganzen Artikel lesen...

(Das schöne Foto ist von Ulla Ludewig)

 

10. Oktober 2019

Der hohe Norden

Post von einem Wal!

 

Während wir schon einmal durch Deutschland gereist sind, alle Klischees der deutschen Bahn bestätigt gefunden haben ;-), sind wir im hohen Norden angekommen - und dem Meer wieder ein wenig näher.

Und wir haben Post von einem Buckelwal bekommen, den wir 2017 in der Baja California getroffen haben. Dieser wurde nun bei einer Sichtung in Kamschatka, Russland im Jahr 2010 identifiziert. Post aus der Vergangenheit sozusagen! Wie ist das möglich? HAPPY WHALE - die Datenbank und Plattform für Wissenschaftler, Whale Watching Anbieter und Reisende, die Flukenfotos (die Unterseite der Fluke ist wie ein Fingerabdruck) dort einstellen können. So entsteht ein kostbarer Datenschatz mit vielen wertvollen Erkenntnissen - besonders zu den Reiserouten und dem Alter von Buckelwalen.

 

01. Oktober 2019

Deutschland

Dasein, ohne angekommen zu sein

 

Die Rückreise hat super geklappt. Pünktlich morgens um 8.45h betraten wir wieder deutschen Boden. Die Sonne scheint und es ist mild. Obwohl wir fast kein Jetlag spüren, braucht es ein paar Tage, um wieder ganz hier anzukommen. Am zweiten Tag vor Ort fange ich mir leider einen Virus auf und habe seit dem mit einer Erkältung zu tun. Alles ist sehr verlangsamt...

 

Meine Seele ist noch in der Südsee. Die Buckelwale sind weiter ganz präsent in unseren Herzen. Was für magische Wesen - so sanft, so präsent, so DA! Und manchmal auch ganz nah... Es ist ein lebensveränderndes Erlebnis einmal mit ihnen im Wasser gewesen zu sein und bestenfalls noch in ihrem Feld der Töne gebadet zu haben.

 

25. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Großstadt Papeete

 

Den Nachmittag verbringen wir noch in Papeete, einer französischen Großstadt, die allerdings einige schöne Ecken und vor allem eine Markthalle, in der man gewesen sein sollte, hat. So stromern wir noch ein wenig herum, besorgen ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim und gehen mit den Hühnern der Südsee wieder einmal früh schlafen. Denn wir haben ja einen sehr frühen Flug. Am Gate treffen wir noch zwei liebe Menschen aus unserer OCEANO Ohana (hawaii. = Familie) und 3 Filme und ein halbes Coldplay Konzert später finden wir uns in Los Angeles wieder. Es ist noch warm. Der Abschied vom Sommer in Etappen. Das viele Draußensein und die permanenten Naturgeräusche, der Geruch des Meeres, die sanften Südseebrisen, die den Körper umschmeicheln, die Lauschigkeit (gibt es diesen Begriff ;-) ?) einer Südsee-Nacht haben sich einen Platz in meinem Herzen erobert...

 

24. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Der Kreis schließt sich

 

Unser Südseekreis 2019. Heute geht es zurück nach Tahiti. Morgen früh dann nach Los Angeles.

 

Die zwei Tage nach der Gruppe - es ist immer etwas leer direkt danach - sind wir noch mal ins Meer eingetaucht, haben geschnorchelt, geruht, Ordnung ins fliegende Büro gebraucht, sind durch die Entsalzunganlage gegangen mit allen unseren Sachen ;-) - und vor allem der Kamera -  vor dem Packen... und haben geschaut, was war gut, was hat gut funktioniert, was können wir verbessern - und natürlich sind unsere "Best of - Erlebnisse" noch einmal durch unsere Herzen geschwommen.

 

21. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Schimmernde Perlen

 

In unseren Herzen finden wir "Blaue Wunder Perlen" :-) gewachsen Schicht um Schicht in den letzten 10 Tagen. In den Shops der Südsee findet man die berühmten Tahiti Black Pearls.

Ein Wort dazu:

Echte, natürliche Perlen werden getaucht, Muscheln eingesammelt und ausgesucht. Meist im Persischen Golf, Griechenland, Baja California, Thailand.

Wissenschaftler nehmen an, dass Parasiten oder andere Verletzungen durch den Mantel hindurch ins Innere die Verkapselung verursachen, dies ist aber noch nicht eindeutig geklärt. Epithelzellen bilden um den Fremdkörper eine Zyste. Schicht um Schicht, wie Baumringe, bildet sich durch Calciumcarbonat die Perle.

 

Zucht und Kulturperlen werden durch ein Transplantat eines Mantelstückes einer Spendermuschel eingesetzt und die Perle entsteht je nachdem zwischen Monaten und einigen Jahren. Bei Salzwassermuscheln wird meist ein Kugelkern in die Gonade (Sexualdrüse) mit eingesetzt, hier kann aber nur einer pro Zyklus gezüchtet werden, während bei Süßwassermuscheln bis zu 20 je Schalenhälfte erzeugt werden.

 

Barockperlen sind unregelmäßig geformte mit Fehlern behaftete Perlen. Die meisten Tahiti Perlen von den Tuamoto und Gambier Inseln. Die Bewertung der Qualität erfolgt nach Form, Größe , Lüster = Glanz (AAA, AA, A+ A), Oberfläche (Fehler, Kratzer), Farbe (abhängig v. Lebensraum, Wassertemperatur und Art der Muschel), Typ der Perle (Herkunftsregion) Art des Perlmutts, Bohrungen in der Kette. Hier ein Foto von der Perle von Manas Perle ;-)...

 

 

20. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Unsere Blaue Wunder Reise geht zu Ende

 

Einige unserer passionierten Buckelwal-LiebhaberInnen wollen es am Vortag noch mal so richtig wissen, bzw. spüren: auf einer Doppeltour aufs Meer. Sprich sie waren morgens und nachmittags auf dem Meer. Einsatz bei Walen lohnt sich immer und so konnten sie einem weiteren männlichen Sänger lauschen und eintauchen in ihre akustische Welt.

Unsere Reisen sind eben für alle, die MEER wollen. :-)

Auf die eine oder andere Art hat jede und jeder Gast ihr/sein Blaues Wunder erlebt ;-) und nimmt diese als eine schimmernde Perle im Herzen mit - ganz egal, ob auf der Insel eine der berühmten Black-Pearls erstanden wurde oder nicht.

Alle Gäste haben auch die anspruchsvolle Abschlussprüfung bestanden! D.h. alle dürfen wiederkommen ;-)! Worüber wir uns sehr freuen würden! Von Herzen: mauruuru roa für diese intensisve und wundervolle Zeit.

 

19. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Die polynesische Show

 

Auch an Land haben wir eine farbenfreudige Show bestaunt... für Südsee Verhältnisse ganz schön spät um 21.00h abends. Normalerweise geht man hier mit den Hühnern schlafen und steht auch mit ihnen auf. :-) Sie sorgen auch für den Weckdienst! Manchmal sind es auch Hunde...

Im Tiki Village findet zweimal wöchentlich eine Aufführung mit traditionellen Tänzen aus allen Südseeregionen und einer Feuershow statt. Schon wieder ein Augenschmaus! Und natürlich auch etwas zum Mitmachen und Mitwippen und Eintauchen in die polynesische, körperbetonte Kultur.

 

18. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Die perferkte Show

 

Heute hatten wir das Geburtstagskind Roland an Bord, der sich ein wenig ziert ins Wasser zu gehen ;-)... Also musste eine Überwasser-Show her, um ihm eine Freude zu machen.

Auf den ersten Touren haben wir ja erstaunlicherweise sehr wenig Aktivitäten der Wale an der Oberfläche zu gesehen. Das sollte sich heute nach zwei wundervollen Schwimmbegegnungen, die unser Lieblingsseebär Jürgen mit "perfekt" kommentierte, ändern. (Es ist einfach immer schön Wiederholungstäter - sprich Gäste von vorherigen Reisen im Boot zu haben!) Denn plötzlich ging die Show los, ein Sprung und noch ein Breach in etwas Entfernung vor der Insel, die sich heute nach nächtlichem Regen im frischesten Grün von ihrer schönsten, wolkenfreien Seite zeigt. Und dann ein "Double breach" direkt vor dem grünen Eiland (meine Kamera, was zu dem Zeitpunkt in der Tasche weggepackt...:-() Egal! Ein Bild, das man erstens sehr selten sieht und zweitens sich sofort in mein Herz "getackert" hat. Großartig. Doch damit war noch nicht genug. Weitere Sprünge und Tailslaps (mit der Fluke schlagen), peduncle throws (das letzte Drittel des Körpers wird in die Luft geschleudert...) Puh! So eine Freude - was für eine Geburtstagvorstellung!

 

17. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Überraschungsgäste

 

Den Hai, den unsere Heidi aufgenommen hat, wollte ich doch noch nachreichen... es ist, wie gesagt, der  Weißspitzen Hochseehai.

Auch heute gab es einen Überraschungsgast - auf dem Rückweg von einem Sänger (!!) trafen wir einen Schwertfisch!

Unsere Bootscrew meint, dass zurzeit nur ein junger männlicher Buckelwal vor Mo'orea anzutreffen ist, der auch singt. Meist an einer Stelle vor der Insel, wo zwei Strömungen zusammen kommen.

Vieles haben Wissenschaftler zu den Gesängen rausgefunden und noch viel mehr, weiß man einfach noch nicht. 

Die Gesänge der Wale sind einfach ein wunderschönes Mysterium, dass es zu genießen und zu empfangen gilt, als zu verstehen.

 

16. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Weitere blaue Wunder

 

Jeder Tag ist so ereignisreich... Wann haben wir wen getroffen?

Auf den ersten Ausfahrten aufs Meer sind es die Mütter mit den Kälbern die wir hauptsächlich treffen. Mal ist es nur ein kurzer Besuch oder Augen-Blick unter Wasser - manchmal ist unsere Gruppe eine Stunde im Wasser und genießt die Wale im tiefen Blau des Pazifiks. Die Sicht unter Wasser ist meist sehr gut.

 

15. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Ziemlich beste Bekannte

 

Kaum sind wir aus der Bucht gefahren, liegen sie da... eine Gruppe von Pilotwalen (Indischer Kurzflossengrindwal). Bei ihnen sind zwei Buckelwale und zwei Haie. Der Guide auf dem Boot lädt ins Wasser zu gehen.

Die Pilotwale sind im Ruhemodus. Sie jagen nachts Kraken und Tintenfische in tiefen Tiefen von 600 - 1000 Metern folglich ruhen sie sich am nächsten Morgen aus. Unsere Schwimmer bekommen sie leider nicht vor die Linse... sie wollen ihre Ruhe. Die beiden Buckelwale sind auch weiter gezogen. Die Ozeanischen Weißspitzenhaie allerdings bleiben... Ein Anblick, den man ganz sicher nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Das Meer vor Mo'orea hat einfach mehr zu bieten...

 

14. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Eine starke Verbindung

 

Es ist die stärkste Beziehung im Leben der Buckelwale - die Verbindung von Mutter und Kalb. Sonst sind die Buckelwale eher allein unterwegs. Klar, dann gibt es noch den Paarungsakt (der noch niemals filmisch dokumentiert wurde), der aber tendenziell ein kurzes Vergnügen ist. Die Wahl des Männchens - sprich das Vorspiel - kann allerdings einige Tage dauern. Und da kommen dann auch mehrere Männchen zusammen und es kann richtig zur Sachen gehen! Da sind die Männchen auch nicht zimperlich untereinander, wenn es um die Weitergabe der Gene geht. :-) Einen sogenannten Heatrun zu erleben, ist ein besonderes Ereignis. Das ist Energie und Kraft pur! Wir verbringen diese Tage bis jetzt eher mit den Müttern - die sich viel ausruhen nach der langen Reise und Geburt - während ihr Augenstern das Kalb die Welt und andere Wesen (uns :-)!) entdeckt!

 

13. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Blaue Wunder

 

Hier ein Augen-blick - ein Moment, in dem DU ein blaues Wunder erleben kannst - von einem Buckelwalkalb. Unser Gast Ralph hat das schöne Foto eingefangen.

Die Tage sind geprägt von diesen Begegnungen mit den Walen IM Wasser. Das ist nicht nur was fürs Herz, dass ist auch viel körperliche Aktivität nämlich viel Schwimmen im offenen Meer. Wie gut, dass unsere Gäste alle fit sind und gute Schwimmer.

Jetzt haben wir schon verschiedene Kälber kennenlernen dürfen. So wie wir Menschen haben sie alle einen einzigartigen Charakter: Einige sind sanft und vorsichtig, zart und andere wiederum neugierig und entdeckungsfreudig... so wie wir auch. Und jede/r ist goldrichtig auf seine/ihre Art. Wie schön ist das denn!

 

12. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Auf dem Meer

 

Ja, alle waren gleich auf der ersten Tour mit den Buckelwalen im Wasser! Wow.

Happy face and happy hearts. Was für ein Anblick im tiefen Blau die sanften Giganten zu sehen... z.B. eine Mama und ihr Kalb und gleich zwei Eskort-Wale!

Auch das Kalb mit dem Namen "Kamikaze" war dabei... Unser Guide hatte scheinbar schon öfter Körperkontakt mit ihm, weil es sehr draufgängerisch ist!

Auch ein anderes Kalb war durchaus an den Menschen interessiert und kam auf unsere Schwimmer zu. Und dann aber wieder schnell zu Mama und sich über die Berührung rück-versichern, dass die Welt in Ordnung ist, dass alles gut ist und das junge Nervensystem sich wieder reguliert nach dem aufregenden Ausflug zu uns Menschen.

 

Und auf der Rückfahrt hatten wir Besuch von diesem Tölpel, der einen abgebrochenen Schnabel hat und nicht selbst fischen kann... vor vier Jahren vor der Bootscrew aufgepäppelt und gefüttert. Auch jetzt noch, ist er auf Fütterung von anderen angewiesen. Kein Wunder, dass er sich auf dem Boot wie zu Hause fühlt!

 

10. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Zacken aus der Krone

 

Hier noch mal die Zacken der Krone vom Boot aus... viel mehr Augenweide geht auch nicht, oder? Wir genießen die sinnliche Fülle Polynesiens in vollen Zügen. Mittlerweile sind alle unsere Gäste sicher und sanft gelandet und tauchen mit uns ein ins Grün, ins Türkis, ins Tiefblau, ins Gold, ins Farbenfrohe dieser besonderen und sehr weiblichen Insel.

Vor dem Riff sind die Buckelwale - bald geht es aufs Meer hinaus. Ich kann es kaum erwarten "endlich" wieder einen Buckelwal zu sehen, zu spüren, zu bestaunen.

 

08. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Zacken in der Krone

 

Hübsch, oder? Die Berge Mo'orea sind aus einem erloschenen Vulkan entstanden, die Spitzen und Zacken sind der Kraterrand des vor ca. 1.5 Mio Jahren jungen Vulkans. Mo'orea ist landschaftlich wirklich einzigartig schön und die kleine Insel kann noch viel mehr als das. Die Freundlichkeit der Bewohner ist auch ein liebenswertes Markenzeichen. Jeder grüßt jeden... keinem fällt ein Zacken aus der Krone wildfremde Menschen zu grüßen oder ihnen einen "Ride" anzubieten.

Täglich tauchen wir - zwischen den Vorbereitungen für unsere Gruppe - in das türkisfarbene Meer ein und einen Stachelrochen dabei zu treffen, ist keine Seltenheit...

 

07. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Kettenanhänger für die Götter?

 

Das ist der Mouaputa auf Mo'orea. Wo kommt nur dieses Loch her? Immer, wenn es niemand so genau weiß, gibt es aber in jeden Fall eine Legende: Das Loch entstand als der Halbgott Pai auf Tahiti seinen magischen Speer warf, um zu verhindern, dass Rotui (ein weiterer Berg der Insel) nach Raiatea von Hiro, dem Gott der Diebe, gebracht werden sollte.

Der Berg ist 830 Meter hoch. Nicht hoch, und es gibt sogar Menschen, die diesen besteigen und dabei viel herausgeforderter sind als auf manchen Achttausendern. Für uns ist er einfach eine Augenweide. Wir haben keine Ambitionen auf "hoch hinaus", wir sind eher auf "down under" eingestellt. 

06. September 2019

Mo'orea, Franz. Polynesien

Die Karten werden neu gemischt... 

 

Seit einigen Tagen sind wir nun auf Mo'orea, der Schwesterinsel von Tahiti. Hier beginnt am Dienstag unsere nächste Buckelwal-Tour. Französisch Polynesien hat so ein ganz eigenes Flair... und das Ankommen (die Einreise in Frankreich!) war auch ein wenig wie nach Hause kommen. Blütenduft, Freundlichkeit und Lebenskunst liegen hier in der Luft. Die Kassiererin im Supermarkt hat heute wunderschön gesungen während sie unsere Einkäufe scannte... Das Bild links drückt die ganz "Fülle" dieser Insel für mich aus. 

Die ersten Wale haben wir von Land aus auch gesehen! Dann kann es ja losgehen :-).

Mo'orea ist ein Hingucker in jeder Hinsicht: Einfach Schönheit pur.  Meine Augen können es manchmal gar nicht fassen...

Nachdem wir ein paar Nächte im wilden Osten der Insel uns von dem permanenten Sound der Wellen hingegeben haben, sind wir nun auf der ruhigen Westseite umgeben von üppigsten Grün. Hier sagen sich die Hühner gegenseitig gute Nacht und zwar um 19.00h. Der polynesische Tag endet früh, dafür beginnt er auch umso eher! Bei uns morgen auch... Nana und bis bald. 

 

Im August 2019

Tonga 

Tag neun: Inselausflug auf Tongatapu

 

Unsere elf Nächte dauernde Reise ist noch nicht zu Ende, denn auch Tongatapu, die größte Insel des Archipels hat einiges Sehenwertes zu bieten. Da wäre zum Beispiel die schöne Küste Houamo mit ihren Blow holes, die sich über 10 KM erstreckt. Da sind die Flughunde - das Haustier des Königs - diese sind hier unter Schutz gestellt. Bei den Einheimischen sind sie nicht so beliebt, weil sie sich gerne über Mangos, Papayas und andere Früchte hermachen.

Besonders beeindruckend ist der Tsunami Rock. Hier auf dem Foto ist nur ein Teil des gut 10 Meter hohen Steines zu sehen. Daneben ein weiterer, echter "Tonga Rock". Unser Guide Ricky. Dieser Fels, der aus Riffmaterial besteht, wurde vermutlich von einer 35 Meter Welle bei einem Tsunami 1883 (oder viel früher, die Legenden zu diesem monströsem Stein sind zahlreich) einige Hundert Meter ins Landesinnere befördert. 

Natürlich landen wir auch noch bei Tongas "Stonehenge", suchen die fischenden Schweinchen vergeblich - es ist Flut. Wir bemerken, dass Tonga Schutzwälle gebaut hat, denn jetzt schon ist bei Flut der Meeresspiegel höher als die Insel. 

Ein kurzweiliger Tag und ein gemeinsames Abendessen runden unsere Reise zu den sanften Giganten ab. Morgen werden unsere Gäste wieder in die verschiedensten Richtungen aufbrechen: Es geht nach Fiji, Eua, Vava'u und Neuseeland. Vielen Dank für diese wundervolle gemeinsame Zeit!

 

Im August 2019

Tonga 

Tag acht: Abschied vom Paradies

 

 Acht Nächte durften wir in diesem kleinen Paradies - diese Naturoase - auf der Inselgruppe Ha'api verbringen. Jetzt heißt es Abschiednehmen. Wir werden zu dem kleinen Provinzflughafen gebracht, wo die Maschine eine Stunde früher abfliegt. Es sind alle Gäste eingecheckt und dann geht es eben los. :-) Wir haben eine tolle Sicht - unter uns einzigartige Südseeperlen im weiten blauen des Pazifiks. Doch die Reise ist noch nicht zu Ende. Wir gewöhnen uns wieder an die Zivilisation... es kommt mir doch alles sehr laut vor! Und morgen haben wir noch einen gemeinsamen Inselausflug auf Tongatapu. 

Das Foto oben ist mein persönliches Lieblingsfoto der letzten Tage geworden... Mutter und Kalb tauchen synchron zum Atmen auf. 

Links von "Mamas" Blasloch sieht man übrigens einen Biss vom einem Plätzchenstecherhai. Dieser "Cookie cutter shark" knabbert Wale und Delfine gerne an. Das ist unter normalen Umständen kein Problem für die Meeressäuger. 

Weitere Fotos findet Ihr bei Facebook: OCEANO Whale Watching Travel

 

Im August 2019

Tonga 

Tag sieben: Abschiedsgeschenke

 

 Wow – es ist schon unsere letzte und fünfte Ausfahrt! Das Meer ist etwas „kappelig“, da der Wind aufgefrischt hat. Auf dem Boot, auf dem ich bin… veräppelt uns eine Mama mit Kalb mit langen Tauchzeiten, immer wieder auftauchen an unerwarteten Stellen… bis wir merken, dass es sich um zwei Mutter/Kalb Paare handelt. Die Wale haben einfach immer alles im Griff 😊! Also wir sind nicht erwünscht und ziehen weiter. Das ist ja die Essenz von respektvollem Whale Watching: Wenn wir nicht eingeladen werden, fahren wir weiter. Schon bald treffen wir eine tiefenentspannte Buckelwalmama mit ihrem Kalb. Sie ruht sich an der Wasseroberfläche aus, liegt einfach still, was man „logging“ nennt. Das „Baby“, wie immer wesentlich aktiver, macht seine kleinen Ausflüge in die Meereswelt, nur am dann schnell wieder bei Mama „anzudocken“ und zu spüren, dass alles in Ordnung ist. Nebenbei trinkt es auch noch bis zu 200 Liter „Frischkäse“ von Mamas fetthaltiger, nahrhafter Milch. Das Kalb soll schnell zulegen, damit es Ende des Sommers/bzw. Ende des Südseewinters fit ist in den antarktischen Sommer zu schwimmen. In einer Situation ist die Milch im Wasser zu sehen. Und auf einer anderen Tour war auch kurzzeitig ein Sänger zu hören. Leider blieb er nicht so lange… Einige Teilnehmerinnen konnten allerdings die Resonanz der Gesänge in ihrem Körper wahrnehmen… 

 

Ein Boot bekommt noch ein besonderes Abschiedsgeschenk: Schwarze Flecken, die sich im Wasser bewegen…. Unser Kapitän fährt ganz nah zu einem Riff, wo er mind. 4 Mantas aus dem Hut zaubert! Ein atemberaubendes Erlebnis mit den Engeln der Meere mit einer Spannweite von bis zu drei Metern zu schwimmen und ein fantastisches Abschiedsgeschenk.

(Foto credits: Fiona Hardle)

 

Im August 2019

Tonga 

Tag sechs: Ein Sonntag mit einer besonderen Lektion

 

Sonntags passiert in Tonga nichts. Das Nichts besteht aus einem Kirchgang. Aus allen Kirchen hört man die Gläubigen wie die Engel singen. Danach wird gemeinsam das üppige Mittagessen zubereitet. Nach dem Essen wird geschlafen, um dann wieder fit zu sein fürs Abendessen. So in etwa sieht ein typischer Sonntag in dem Königreich aus. Essen und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Sportliche Aktivitäten sind verboten. Geschäftliche Verträge sind nichtig! Es gibt keine Flüge und natürlich auch keine Ausfahrten aufs Meer. Ich würde das auch gerne in Europa einführen ;-)...

Einige von uns machen nach dem Frühstück Yoga. Nach dem Mittagessen haben wir die Idee den Strand auf der anderen Seite unserer kleinen Insel zu säubern. Hier wird nämlich durch die Strömungen und Wind viel Müll angespült. Gesagt, getan. Kleine „Subgroups“ sind in verschiedenen Abschnitten am Strand unterwegs und es kommt ein beachtenswerter Berg an Müll zusammen.

 

An der Reaktion unserer Gastgeber merken wir schnell, dass wir ihnen jetzt nicht gerade einen Gefallen getan haben. Jetzt ist es an ihnen den Müll auf die Hauptinsel zu bringen, wo es eine einfache Müllhalde geben soll, das hatten wir in Gesprächen vor der Aktion erfahren. Nun, auch dafür finden wir eine Lösung, mit der alle Beteiligten leben können. Dennoch war es ernüchternd zu sehen, dass unser gut gemeinter Einsatz nur eine Verlagerung des bestehenden Müllproblems ist. Den größten Beitrag leisten wir, wenn wir keinen neuen Müll hinzufügen und unsere Tuben etc. aus Inselregionen, die noch keine adäquate Müllentsorgung haben, immer wieder schön mitnehmen. Und überhaupt einfach weniger Müll produzieren! Ich komme in einem längeren Blogbeitrag noch einmal darauf zurück. 

 

Im August 2019

Tonga 

Tag fünf: Breaching day 

 

Natürlich geht es heute wieder raus zu den Buckelwalen! Dieser Tag wird sich zum Breaching day entwickeln. Wenn der Wal „breacht“, bedeutet dies, dass er oder sie springt. To breach bedeutet eigentlich auftauchen, etwas durchbrechen. Dies tut der Wal mit nur zwei, drei Bewegungen. Mit der Schwanzflosse nimmt er Anlauf, breitet die Brustflossen aus und schraubt sich aus dem Wasser in die Luft (= 25 – 40 Tonnen!) Meist mit 2/3 des Körpers. Aber es gibt auch den sogenannten „Full Breach“, wenn der ganze Körper aus dem Wasser fliegt. Gerade an Tagen, wenn das Meer nicht so ganz so ruhig ist, sieht man viele Aktivitäten an der Wasseroberfläche. An diesem Tag sehen wir sooo viele Sprünge!! Oft in der Ferne, aber einige Male nah am Boot. Gegen Mittag springt eine Buckelwalmutter - dies tun sie öfter, nachdem sie sich ausgeruht haben – dreimal direkt am Boot während ihr Kalb in der Nähe rumwuselt. Leider mache ich mich gerade fertig, um ins Wasser zu gehen und habe die Kamera weggepackt. (Was abends zugegebenermaßen doch ein wenig an mir nagt…😊) . Es ist eine tolle Situation und unser Gast Jörg macht das Foto des Tages: Die Mama springt und vom Kalb sieht man die Schwanzflosse beim Abtauchen. Großartig! Mehrfach haben wir Gelegenheit nass zu werden 😊 und die sanften Riesen im Wasser zu genießen. Auch sehen wir einen Tailslapper (schlagen mit der Schwanzflosse aufs Wasser) direkt neben dem anderen Boot… Mehrere Pec Slaps! Wow, eine sehr abwechslungsreiche Ausfahrt mit vielen unvergesslichen Eindrücken!

 

Im August 2019

Tonga 

Tag vier: Hang loose

 

 

Heute ist keine Ausfahrt aufs Meer – ein Tag zum Verschnaufen, Verdauen, Integrieren. Sechs Stunden täglich auf dem Meer zu verbringen ist auch fordernd, wenn auch auf eine sehr schöne und beglückende Art. 😊 So ist Zeit die Begegnungen Revue passieren zu lassen, für Beach walks, Stand up Paddeln, Kanu fahren, schnorcheln, schwimmen, Tagebuch schreiben, lesen, lecker essen, sich massieren lassen, Kokosnüsse und Cocktails trinken – und vor allem die Seele baumeln zu lassen. Gelegentlich sieht man auch vom Strand aus den ein oder anderen Wal… Wie sagen wir immer so schön: „Another f….. day in paradise!“

 

Im August 2019

Tonga

Tag drei: Give me five - pec slap day!

 

Wegen der Buckelwale sind wir den weiten Weg ins das Königreich Tonga gereist! Also los: 9.00h morgens ist die Abfahrt aufs Meer. Mit zwei Zodiak-Booten geht es wieder hinaus. Wir sind noch gar nicht weit gefahren, als „Snowy“ und ihre Mutter unseren Weg kreuzen. Natürlich halten wir an und beobachten, was sie gerade vorhaben. In dem Moment kommt ein Eskort angeschossen und macht schnell klar, dass er sich jetzt um die beiden Damen kümmert. Dennoch kann jeder die beiden unter Wasser genießen.

Männliche Wale, die sich an die Mutter/Kalb Paare „dranhängen“ für zwei Stunden oder zwei Tage werden Eskorts genannt. Eskortservice bekommt im Meer eine andere Bedeutung 😊. Die Buckwalladys empfinden dies auch nicht immer als Service! Das Männchen möchte sich in eine gute Position bringen, sich bei ihr beliebt machen und sich bestenfalls mit ihr paaren – was allerdings in nur in seltenen Fällen klappt, denn die Buckelwalmama ist der Aufzucht ihres Augensterns gut ausgelastet.

 

Der Tag entwickelt sich zum „Pec Slap“ Tag, da wir unzählige Mal genießen können, wie ein Wal mit der Brustflosse (pectoral fin, slap = schlagen) aufs Wasser schlägt. Eine beeindruckende Show und ein nicht zu überhörender Sound. Viele weitere wundervolle Momente dürfen wir heute erleben und natürlich werden wir auch alle mehrfach nass! Ich bin froh und glücklich, wieder auf dem Wasser umgeben von Walen zu sein – und ebenso begeisterten „Whalemates“. 

 

Im August 2019

Tonga

Tag zwei: Just do it!

 

Das Wetter ist noch ein wenig besser geworden. Die Sonne scheint und das blaue Meer ist heute viel ruhiger. Just do it 😉 – liegt in der Luft.

Heute soll es passieren! Die ersten schönen Begegnungen mit den Buckelwalen im Wasser. Die Bedingungen sind perfekt – auch für nicht ganz so meeresaffine Menschen.

 

Zum ersten Mal wird „Snowy“ mit ihrer Mutter angetroffen. Das Buckelwal-Kalb ist ein Mädchen wie sich auf einer der weiteren Touren rausstellt und sie ist so fast weiß, deswegen wird sie von unseren Gästen „Snowy“ getauft. Verschiedene Mütter und Kälber werden heute gesichtet und es ist möglich zu ihnen ins Wasser zu gleiten und sich an ihrem Anblick zu erfreuen. Die Buckelwal-Weibchen, die ihr Kalb gerade oder vor wenigen Wochen geboren haben, brauchen viel Ruhe. Wir treffen sie oft, wie sie einfach auf dem Grund liegen in flachen Riffzonen. Aber auch im Wasser „stehend“, mal den Kopf nach oben und manchmal nach unten hängend. Das Kalb wuselt meist um sie herum, es muss einfach deutlich öfter zum Atmen an die Oberfläche. Je älter es wird, desto interessanter findet es Menschen…

 

Im August 2019

Tonga

Tag eins: Langsam annähern

 

Am Abend kommen wir an auf unserer kleinen Insel. Es ist regnerisch, den ganzen Tag über hat es heftig geregnet. Gut, dass unser Flug ging - das ist auf Tonga alles andere als selbstverständlich. Wir beziehen unsere Hütten und Zelte. Und am nächsten Morgen sieht das Wetter wieder viel besser aus. Die Sonne trocknet alles und lacht vom Himmel. Wenn Engel reisen…

Nach dem Frühstück geht es direkt aufs Meer. Leider fällt für mich die Tour I aus. Und es ist eine Tour zum langsam warm werden mit der Situation vor Ort, den Booten, dem Ablauf, dem Meer, dem Schnorcheln.

 

Es sind einige Mutter/Kalb Paare unterwegs. Aber am ersten Tag zeigen sich die Buckelwale noch nicht so richtig in „Schwimmlaune“. Sie haben irgendwie etwas wichtigeres vor. Das ist ja auch ihr gutes Recht und was wissen wir schon von einem „Buckelwal-Alltag“ im Südseewinter? Doch sie sind da! Vier weitere Touren stehen auf unserem Programm und gut Schnorcheln lässt es sich hier natürlich auch. Zurück an Land wartet am Strand die unerträgliche Leichtigkeit des Südsee-Daseins: ein weißer, langer, menschenleerer Strand: wunderschön!

27. August 2019

Zurück aus dem Paradies

 

Gerade sind wir wieder an Land gespült... oder besser zurück in der Zivilisation von Nuku'alofa auf Tongatapu - der Hauptinsel Tongas.

Acht wundervolle Tage auf einer kleinen Insel liegen hinter uns. Nur die Buckelwale und wir... und natürlich eine liebevolle Crew, die sich wunderbar um uns gekümmert und lecker bekocht hat. Eine kostbare Zeit mit vielen Time Out Momenten und Begegnungen der anderen Art vor allem im Meer. Ich werde berichten... 

18. August 2019

Tonga Time and Tonga Internet

 

Ich hatte das einige Posts geschrieben, die dann im Internethimmel von Tonga geblieben sind...

Also ich melde mich ab - wir fliegen heute nach Ha'apai, wo wir acht Tage mit den Buckelwalen verbringen - auf der kleinen Insel Uoleva... nur wir, die Natur und die Wale ;-).

Wenn wir zurück sind und wieder Internet - falls es gerade funktioniert, denn wir wir sind im Königreich Tonga - werde ich berichten. Herzliche Grüße mit etwas Regen gerade ... aus Tongatapu. Susanne

13. August 2019

Südsee Lethargie

Vava'u  Wir sind noch auf Vava'u - einer Inselgruppe Tongas mit 62 Inselchen - davon sind 17 bewohnt. Wir wollen einen Eindruck bekommen, ob es für uns Sinn macht mit unseren Gästen hierher zu reisen. Dafür schauen wir uns einige Unterkünfte an und einen Eindruck vom Whale Watching haben wir ja schon bekommen dürfen :-) :-). Hier ein Foto von Mama mit Kalb über Wasser, diese beiden durften hier ja auch im Wasser bestaunen. Immer wieder sehr bemerkenswert zu sehen, dass die kleinen Wale sich wie alle Säugetiere verhalten, nämlich zwischen ihren ersten Alleingängen in der Meereswelt dann wieder zur Mama zurück tauchen und Körperkontakt suchen und "andocken". Mal unter ihr, mal auf ihr, mal neben ihr. Verspielt und leicht. Das Bonding ist bei Säugetieren einfach wichtig - nicht zuletzt für die Entwicklung des Gehirns. Also immer schön Körperkontakt haben ;-)! Dabei wir das Bindungshormon Oxytocion ausgeschüttet, es sorgt für Vertrauen und Sicherheit. Gefühle von Geborgenheit und Großzügigkeit werden gestärkt, Entzündungen runter gefahren. Gründe genug, eine Hand zu halten oder jemanden zu umarmen, oder? 

 

11. August 2019

Outer Space Erfahrung Teil II

Vava'u  In eine 7h Stunden Ausfahrt passen viele Erlebnisse und Erfahrungen rein :-)! 

Heute verdauen wir den gestrigen Tag und sind froh, dass das sehr laute "Saturday Night Fever" ausblieb. Und Sonntag passiert in Tonga gar nichts. Uns würde es nicht wundern, wenn auch der Strom abgestellt wäre :-). (Kurz nachdem ich dies geschrieben hatte, fiel er aus...)

Sport und sonstige Aktivitäten sind geradezu verboten. 

Die Unterwasser-Aufnahmen von gestern bearbeitet Mana noch, also diese kann ich noch nicht teilen. Deswegen ein Foto von Sione, unserem Guide, der eins ist mit der Natur, dem Meer und den Walen. Fantastisch seinen Respekt für die Wale zu spüren und einzigartig seine unaufdringliche Art uns im Wasser zu führen und wenn es passend ist, auch an die Hand zu nehmen. 

Ein Bild ist mir noch in besonderer Erinnerung: Mutterwal liegt unter uns, das Kalb taucht wieder ab zu ihr, schwimmt unter sie, d.h. es ist für uns in dem Moment nicht sichtbar. Bis zu dem Moment als auf der anderen Seite von Mum zwei kleine, weiße Flipper (pectoral fins) heraus schauen. Einfach nur herzig. Es ist übrigens ein Sohn, wie wir im Laufe der Begegnung nur unschwer erkennen können, da er uns ab und zu den Bauch zeigt. 

Weitere Breaches gab es auch zu bestaunen... der Wal, der nämlich eine halbe Stunde kopfüber am Riff hing, sprang dreimal nachdem er aufgewacht war.  Ich kann nur auf die Fotos, die Craig Parry, der Fotograf auf Facebook von der Tour gestern veröffentlichte, hinweisen. Diese Fotos sagen alles. Dem habe ich nichts hinzufügen. 

 

10. August 2019

Outer Space Erfahrung

Vava'u  Magischer kann unser Aufenthalt auf Tonga nicht beginnen. Wir treffen auf der Straße kurz dem Dunkelwerden ein Paar - sie trägt ein T-Shirt von der Unterkunft, wo wir am Samstag mit unserer Gruppe sein werden. Mana sieht es, spricht sie an und wir kommen ins Gespräch. Sie haben eine Whale Swim Firma und zwei Boote. Wir gehen weiter, kehren noch mal um, da meine Intuition mir sagt, dass ich jetzt noch mal im Restaurant stören muss, um zu fragen, wo ihr Büro ist. Sie haben keines. Und überhaupt ist alles ausgebucht. Außer morgen früh um 7.00h (wir sind gerade angekommen!). Das Wetter soll gut sein und außerdem wäre der Fotograf, der zum ersten Mal "Migaloo" - den weißen Buckelwal unter Wasser fotografiert hat, an Bord. Na, dann! Wir auch. Es ist auch kein Problem, dass wir die ganze Nacht nicht schlafen, da wir in der Nähe einer Bar wohnen. Die Moskitos und die Hitze tun ihr übriges dazu. Also optimale Voraussetzungen für eine 7h Bootstour ;-)!! Doch es läuft super am nächsten Morgen... das Meer ist wie versprochen ruhig... wir können weit rausfahren. Treffen einige Wale und als Begrüßung breacht (springt) einer 30 Meter neben dem Boot. Ich hatte die Kamera noch nicht mal ausgepackt. Dann sind wir die nächsten Stunden mit zwei Müttern und Kälbern beschäftigt. Sie sind allerdings alles andere als busy. Die Mütter ruhen sich ca. 15 Meter unter Wasser aus, das kleine wuselt sich öfter an die Wasseroberfläche zurück, um zu atmen. Dann schwimmt es wieder runter zu Mum. Körperkontakt ist essenziell (nicht nur für Meeressäuger!). Wir liegen einfach im Wasser und schauen ihnen dabei zu. 

Diese Schwerelosigkeit der Weibchen, der 30 Tonnen-Damen, ich habe keine Worte dafür... Sie liegen da als wäre alle Gesetze von Schwerkraft etc. aufgehoben. Es ist ein einziges, müheloses Gleiten, wenn sie sich mit ihrem Kalb synchronisiert und die beiden zum Atmen auftauchen. Atemberaubend für mich!

 

09. August 2019

Auf gehts nach Tonga

Vava'u  Der Flug von Fiji führt über unzählige kleine Südseeperlen nach Vava'u/Tonga. Dort habe ich das Gefühl jetzt wirklich am Ende der Welt angekommen zu sein. Es ist alles sehr einfach, wenig Infrastruktur und nicht mehr und nicht weniger als eine kleine Oase für die Wal-Verrückten dieser Welt. Dabei ist das Ganze nun wirklich nicht günstig hier im Königreich Tonga. Auch hier hat China, genau wie auch auf Fiji ziemlich ausgeprägt die Hände im Spiel, so sind wir im Hotel umgeben von Chinesen. Bedenklich empfinde ich wie sich das chinesische Spinnennetz - gewoben aus Investitionen, Krediten und weiteren Abhängigkeiten - um die Welt spinnt. Nun, wir sind hier, um den sanften Riesen zu begegnen - freundlich, respektvoll im klaren Blau von Tonga.  Buckelwale wir kommen!

 

07. August 2019

Südsee-Feelings

Yasawas  Wow. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass Fiji so schön ist. Es ist doch immer gut, keine Erwartungen zu haben :-). Die Inseln - größenteils vulkanischen Ursprungs - bestechen mit ihren wunderschönen Stränden, aber auch der grün bewachsenen Hügelkulisse - allerdings kaum zu toppen ist die farbenfrohe Unterwasserwelt. So einen faszinierenden Unterwasserkosmos sah ich zuletzt vor ca. 30 Jahren auf Bali.

Mana ist mit einem Manta namens "Duck" geschwommen. Hier ein Screenshot aus dem Film, den er aufgenommen hat. Das Wasser warm und klar. Die Menschen sehr freundlich. Traumhaft! 

 

26. Juli 2019

Auf den Weg zu den Buckelwalen

Los Angeles  Buckelwale wir kommen!! Zurzeit sind wir in Los Angeles. Heute Nacht geht es nach Fiji, wo wir einige Tage Urlaub machen werden bevor wir nach Tonga weiterreisen, wo wir im August unsere Gäste in Empfang nehmen werden. 

Da es eine kürzere Flugverbindung war, haben wir uns entschieden Fiji einmal kennen zu lernen. Vermutlich werden wir hier keine Wale treffen, denn hier kommen sie etwas später auf der südlichen Kadavu Inselgruppe an. Übrigens überfliegen wir heute Nacht die Datumsgrenze und sind dann ganz weit vorne ;-). Wir fliegen am 26.07. los und kommen am 28.07. an und sind Euch dann der Zeit voraus ;-)!

 



 

09. August 2019

Auf gehts nach Tonga

Vava'u  Der Flug von Fiji führt über unzählige kleine Südseeperlen nach Vava'u/Tonga. Dort habe ich das Gefühl jetzt wirklich am Ende der Welt angekommen zu sein. Es ist alles sehr einfach, wenig Infrastruktur und nicht mehr und nicht weniger als eine kleine Oase für die Wal-Verrückten dieser Welt. Dabei ist das Ganze nun wirklich nicht günstig hier im Königreich Tonga. Auch hier hat China, genau wie auch auf Fiji ziemlich ausgeprägt die Hände im Spiel, so sind wir im Hotel umgeben von Chinesen. Bedenklich empfinde ich wie sich das chinesische Spinnennetz - gewoben aus Investitionen, Krediten und weiteren Abhängigkeiten - um die Welt spinnt. Nun, wir sind hier, um den sanften Riesen zu begegnen - freundlich, respektvoll im klaren Blau von Tonga.  Buckelwale wir kommen!

 

07. August 2019

Südsee-Feelings

Yasawas  Wow. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass Fiji so schön ist. Es ist doch immer gut, keine Erwartungen zu haben :-). Die Inseln - größenteils vulkanischen Ursprungs - bestechen mit ihren wunderschönen Stränden, aber auch der grün bewachsenen Hügelkulisse - allerdings kaum zu toppen ist die farbenfrohe Unterwasserwelt. So einen faszinierenden Unterwasserkosmos sah ich zuletzt vor ca. 30 Jahren auf Bali.

Mana ist mit einem Manta namens "Duck" geschwommen. Hier ein Screenshot aus dem Film, den er aufgenommen hat. Das Wasser warm und klar. Die Menschen sehr freundlich. Traumhaft! 

 

26. Juli 2019

Auf den Weg zu den Buckelwalen

Los Angeles  Buckelwale wir kommen!! Zurzeit sind wir in Los Angeles. Heute Nacht geht es nach Fiji, wo wir einige Tage Urlaub machen werden bevor wir nach Tonga weiterreisen, wo wir im August unsere Gäste in Empfang nehmen werden. 

Da es eine kürzere Flugverbindung war, haben wir uns entschieden Fiji einmal kennen zu lernen. Vermutlich werden wir hier keine Wale treffen, denn hier kommen sie etwas später auf der südlichen Kadavu Inselgruppe an. Übrigens überfliegen wir heute Nacht die Datumsgrenze und sind dann ganz weit vorne ;-). Wir fliegen am 26.07. los und kommen am 28.07. an und sind Euch dann der Zeit voraus ;-)!

 

 


Extra-Beiträge über unsere Rieseziele


Mo. 03. April 2017

Extra: Dominikanische Republik

Schwimmen mit Buckelwalen. Read more

 


Mo. 03. April 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Vamos Baja California

Hier folgen wir den flüchtigen Spuren der großen Wale dieser Welt, die Tausende von Kilometern hierher wandern um zu gebären und sich zu paaren. Read more

 


So. 05. März 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Sea of Cortez

Unsere eindrucksvolle Reise auf einem Katamaran in der Sea of Cortez liegt bereits einige Zeit hinter uns, die Bilder und Erinnerungen bleiben jedoch für immer. Wer mehr über diese einmalige Gegend und diese Reise, die wir auch für 2018 planen, erfahren möchte: Read more

So. 26. Februar 2017

Extra: Beitrag über Hawaii

Obwohl wir gerade in Mexiko sind, schauen wir zurück auf unsere Reisen auf Hawaii, auf diese besonderen Inseln mit seinen inspirierenden Menschen, die vielfältige Kultur, das bunte und interessante Leben an Land und im Wasser. Read more


Sa. 13. Januar 2017

Extra: Beitrag über La Gomera

Ein Interview mit dem Biologen Fabian Ritter von M.E.E.R. e.V., der sich für den Schutz der Wale und Delfine vor La Gomera engagiert. Read more



UNSERE REISEZIELE - NEWS VOM MEER


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