Der Reise-Blog für alle die Meer wollen!

Wale und Delfine - Diese Warmblütler lassen keinen kalt!

Wir lieben es frei lebende Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu treffen und auch unseren Mitreisenden diese Begegnung der anderen Art mit dieser sozialen Intelligenz zu ermöglichen. Das weite Meer – das Zuhause der Wale und Delfine – können wir immer nur für eine begrenzte  Zeit per Boot oder schwimmend besuchen, hier sind die Meeressäuger die Gastgeber. Manchmal sehen wir Wale von Land aus, meistens beobachten wir sie vom Boot  aus und zeitweise schwimmen  wir auch mit Delfinen oder Buckelwalen: Sanftes, respektvolles Whale Watching,  Achtsamkeit sowie  Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit liegen uns - auch an Land - sehr am Herzen.

 

 In unserem Reiseblog möchten wir Euch einladen mit uns und den Walen, die zum Teil auch lange Strecken reisen, nach Hawai’i, Mexiko, Dominikanische Republik, Tonga, Moorea, Bali und La Gomera zu folgen. Vorort treffen und befragen wir Wissenschaftler und begeisterte Menschen, die sich mit dem Leben von Walen und Delfinen auf verschiedene Art und Weise näher befassen und eindrucksvolle Geschichten zu erzählen wissen.


NEUESTE BEITRÄGE

Folge uns auf Schritt und Tritt, spüre die Meeresbrise…


Fortlaufende Reisenotizen...

Wir sind wieder in unserer 3. Heimat - Baja California - und reisen weiter mit den Walen um die Welt.

Hier möchten wir dem größten Lebewesen, das je auf unserem Planeten gelebt hat, begegnen.

Und natürlich den freundlichen Grauwalen - ein Fest zwischen Mensch und Meereswesen!

Steigt einfach mit ein ins Boot. Wir sitzen sowieso alle in einem Boot!


Finde hier Berichte zu unseren Reisen in 2017:

Hawai'i: Buckelwale, Spinnerdelfine

Mexiko: Baja California mit Buckelwalen, Grauwalen, Blauwalen, Finnwalen, Delfinen, Walhaien, Seelöwen...

Dominikanische Republik: Schwimmen mit Buckelwalen

La Gomera: verschiedene Delfinarten, Pilotwale, Bryde- und Schnabelwale...

Tonga: Schwimmen mit Buckelwalen

Moorea: Schwimmen mit Buckelwalen

mehr


Mai 2018

Der Wal-Sinn vor La Gomera II

La Gomera.  Der Walsinn im Mai ging weiter... an einem Mittwochnachmittag, war ein junger Buckelwal vor der Insel anzutreffen. Scheinbar war es schon Tage vorher zu sehen, da schon Wasserexplosionen, sprich Sprünge in der Ferne gesehen wurden. Es kam sehr nah an unser Boot, blieb eine Weile unten und begann dann zu "breachen".   Mit der Hälfte seines Körper kam er aus dem Wasser, um sich dann zurück ins Wasser fallen zu lassen. Es gibt eine Population, die jedes Jahr auf die Kapverdischen Inseln zurück kehrt, um dort zu gebären und sich zu paaren. Vor La Gomera werden Buckelwale sehr selten angetroffen. Die letzte Sichtung war im Oktober 2017

 

Mai 2018

Der Wal-Sinn vor La Gomera

La Gomera.  Es war ruhig im Blog. Eine von mehreren Verschnaufpausen meinerseits nach intensiven Reisephasen und  einem Mai mit vollem Programmwochen auf La Gomera. 

Das Wetter auf La Gomera ist im Mai eher etwas zu kühl und der Wind meist zu nördlich. Die Frühsommerstimmung will nicht so richtig aufkommen!

Doch der Wind trägt viele gute Mineralien vom Land ins Wasser und dies wiederum regt die Produktivität im Wasser an. Vielleicht ein Grund, warum der Mai sich mit besonderen Begegnungen mit den Delfinen und Walen hervor getan hat. An einem Tag fuhr ein anderes Whale Watching Boot Richtung Süden, weil es in der Ferne drei Sprünge eines Wals gesehen hatte... Unser Boot (n Funkverbindung) wollte folgen, aber blieb dann an bei 7 Pottwalen, 50 Pilotwalen sowie einigen Großen Tümmlern "hängen". Was für eine aufregende Versammlung! 

 

Zeitlose Momente im März 2018

Sinnbild für die Baja

Baja.  Dies Foto zeigt für mich die Schönheit der Baja und das sie viel mehr ist als fantastische Begegnungen mit Walen, Delfinen, Walhaien, Seelöwen und Vögeln. Die Baja bietet viel Bonusmaterial: eine großartige Landschaft (eine meiner Seelen-Landschaften) und atemberaubende Lichtspiele am morgendlichen und abendlichen Himmel. Es gibt Menschen, die würden wegen dem wundervollen Licht in die Baja fahren... ;-).Nicht zu vergessen die Biolumneszenz im Meer des Nachts.

Was für ein schönes Foto! Gemacht von einem Profi! Vielen Dank Roland. Vielen Dank, Baja. Die Reise für das kommende Jahr ist fast ausgebucht. Wenn die Wale zurück kehren, werden wir wieder vor Ort sein. 

 

Zeitlose Momente im März 2018

Seltene Freunde

Baja.  Auf Reisen lernt man viele verschiedene Menschen kennen... schaut in viele verschiedene Gesichter ;-). Vielleicht entstehen neue Freundschaften?

Offenheit und Flexibilität gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Und weniger Gepäck ist manchmal mehr! Es sollte auch immer noch ein wenig Platz im Koffer sein für Schönes und Sinnvolles, was man unterwegs findet. Und die Lieben daheim freuen sich über ein Mitbringsel aus der Ferne. 

Noch nie war es kalt, wenn wir von unseren jährlichen Migrationen von den Walen nach Deutschland zurück gekehrt sind. Doch schon bald geht es wieder ans Meer: auf den Heimatfelsen La Gomera.

 

Zeitlose Momente im März 2018

Paradies, die zweite...

Baja.  Neben all den Wal- und Naturfotos, die ich auf den diesjährigen Mexiko Reisen gemacht habe, ist dies mein absolutes Lieblingsfoto: Es zeigt unsere sehr fitte 81jährige Gästin mit - in meinen Augen - kindlicher Freude. Einfach Herz erwärmend. I love it.

Unsere Gruppen sind sehr gemischt! Jung und reifer, Paare, Alleinstehende... viele sind bereits mit dem Whale Watching Virus infiziert und falls sie es noch nicht sind, sorgen wir dafür ;-), spätestens nach der Begegnung mit einem Grauwal nah am Boot, ist es um sie geschehen. (Ausnahmslos!) In unserem "Beipack-Zettel" steht: Achtung Ansteckungsgefahr.

 

Zeitlose Momente im März 2018

Im Paradies erwischt

Baja.  Zum Abschluss unserer Vamos Baja Reise geht es noch einmal zur Insel "Coronados". Sie besticht durch bizarre Felsformationen, diverse Vögel, die sich dort wohlfühlen. Allen voran natürlich die Pelikane, Austernfischer, Fischadler und sogar ein paar Blaufuß-Tölpel konnten wir sehen. Insgesamt sahen wir auf dieser Reise über 20 Vogelarten sowie 4 Walarten und mehrfach Große Tümmler. Auf der Insel lebt auch eine feste Seelöwen-Kolonie (Kalifornischer Seelöwe). Sie hocken meist gemütlich auf den Felsen und lassen sich die Sonne auf Bauch und Rücken scheinen...  zum Jagen und Erfrischen lassen sie sich von den Felsen ins Wasser gleiten. Hier ist es möglich zu ihnen ins Wasser zu gehen. Sie sind durchaus interessiert an Menschen und zum Teil auch ganz schön frech! Kleine Bisse in die Flossen sind keine Seltenheit. 

Ein wunderschöner Strand lädt ein den Mittagssnack zu sich zu nehmen. Seichtes türkisfarbenes Wasser am weißen Sand sieht einfach immer paradiesisch aus. Time out. Einfach mal an nichts denken und sich an der Szenerie erfreuen. So wie der Seelöwe im Wasser aushängt, haben wir es auch getan. Es ist also wieder passiert: Wir wurden im Paradies erwischt...

Weitere Fotos auf Facebook OCEANO Whale Watching Travel

 

Zeitlose Momente im März 2018

Walpups

Baja.  Also ich will Euch nicht vorenthalten, wie Blauwal-Pups aussieht. Die Blauwale sind ja weniger freundlicher, wenn es um Kontakt zum Menschen geht, denn sie sind einfach beschäftigt: Sie müssen fressen!

Dies tun sie in der Sea of Cortez, das Wasser ist grünlich und wenn viel Krill da ist, sieht man manchmal auch die rötliche, schleimige Schicht. Dies Jahr ist der Krill spät dran... dennoch muss es schon welchen gegeben haben, sonst hätten wir nicht diesen roten Blauwalpups gefunden. Diesen haben Wissenschaftler gleich eingesammelt und untersucht. Sie haben auch per Drohne Proben vom Blas - das Kondenswasser beim Ausatmen des Wals - genommen, um dieses zu untersuchen. Das Meer ist immer für Überraschungen gut. 

Zeitlose Momente im März 2018

Bis zum Mond und zurück

Baja.  Eine weitere beeindruckende Besonderheit zu den Grauwalen: Ihr Vermögen ausdauernde Langstreckenschwimmer zu sein. Da können nur die Buckelwale, der Südhalbkugel, die auch sehr lange Migrationsrouten haben, mithalten. Einmal wurde bei einem Grauwalweibchen eine Reisestrecke von 22.500 km am Stück dokumentiert!

Die Zeit im Camp bietet auch immer Raum für Reflektion: Wer bin ich ohne Internet, wer bin ich, wenn das Leben etwas weniger komfortabel ist, wer bin ich in dieser Grauwal-Gemeinschaft? Der Himmel ist weit über der Baja... Entspannung für die Augen, einmal nicht auf Bildschirme und Handys zu schauen... Für uns ist es immer eine besondere Zeit. Seelennahrung auf tiefster Ebene. Auch wir werden im kommenden Jahr wieder migrieren, dorthin wo die Wale sind... Doch die Strecke, die die Grauwale in ihrem Leben schwimmen, werden wir nie schaffen: Bis zum Mond und zurück!

Zeitlose Momente im März 2018

Abschied

Baja.  Wow, sechs Mal sind wir zu den Grauwalen raus gefahren und haben das Sein mit den Walen in der Whale Watching Zone genossen. Viele verschiedene Verhaltensweisen durften wir erleben. Besonders eingeprägt haben sich Mama und Kalb, die gleichzeitig "späh-hopsten", der große Wal, der direkt am Boot weit aus dem Wasser hochkam, um einen Blick auf uns zu werfen und natürlich die Schmusedame, dessen Barten wir sogar berühren durften. Und das freundliche Camp-Team ist einfach cool, wie die Tiere in der Umgebung ;-).

Klar, freut man sich auf eine richtige Dusche, wenn man fährt, aber ein Teil von mir bleibt auch immer vor Ort und fragt sich: Werden in den nächsten Wochen noch mehr Wale kommen? Mehr Mütter und Kälber? Oder ziehen sie schon wieder nach oben in die arktischen Gewässer - viele Tausend Kilometer entfernt von ihrer Geburtsstätte in den mexikanischen Buchten. Auf dem Weg lauern viele Gefahren, allen voran die Schwertwale. Ca. 30% der Kälber schaffen es nicht. Eine traurige Vorstellung für uns. Dennoch erholen sich die Grauwalbestände nach den vielen Jahrzehnten des Walfangs. Der Bestand der Population wird auf 26.000 geschätzt. Zweifelsohne ist die Begegnung mit den Grauwalen ein Fest. Ein Fest, das gefeiert werden will. Für alle, die in 2019 mitfeiern wollen, hier entlang.

 

Zeitlose Momente im März 2018

Grauwaltour VI

Baja.  Diese Tour ist ein wahres Highlight. Eine Grauwal-Dame beschäftigt sich an diesem Tag ausgiebig mit den kleinen Booten. Kaum waren wir in der Whale Watching Zone angekommen, sahen wir einen freundlichen Wal bei einem anderen Boot. Unser Kapitän nähert sich langsam und schwupps ist die graue Lady bei uns am Boot. Apropos: Hier teilt man freundliche Wale gerne. Es gibt keine Konkurrenz sondern Absprachen und Teilen. So freundlich, wie die Wale selbst. Sehr angenehm! 

Also das Grauwalweibchen schuppert sich am Boot, dreht und wälzt sich mehrfach am Boot. Schiebt das zweite Boot auch ein Stück vor sich her :-). Die begeisterten Gäste rufen uns zu, dass sie am Morgen schon 90 Minuten mit dieser schmusigen Lady verbracht haben. Scheinbar kann sie nicht genug bekommen (verwechselt sie die Boote mit einem Männchen? ;-)). Als wir einmal die Welt um uns herum vergessen und aus der Whale Watching Zone abdriften, muss der Kapitän zurück in das ausgewiesene Areal fahren. Das kleine "Kuschelmonster" kommt einfach hinterher geschwommen, damit sie uns weiterhin freudige Quieker und Rufe entlocken kann und gestreichelt wird. Oft öfnet sie das Maul, lässt Wasser durchstrudeln und einmal mehr haben wir einen freien Blick auf die Bartenlandschaft...

Wir haben jedes Jahr tolle Highlight mit den Grauwalen erlebt, aber dieser ausdauernde Begeisterung der Waldame lässt uns wirklich mit dem berühmten Dauergrinsen im Gesicht zurück - und unsere Herzen erst. Sie lächeln berührt und bewegt vor sich hin. 

 

Zeitlose Momente im März 2018

Grauwaltour V

Baja.  Dies Jahr lassen wir keine Tour aus und die gute Nachricht ist, dass wir super Wetter haben und alle möglichen Touren (max. 6) stattfinden können. Und es ist nicht auf jeder Tour so, dass man die Wale "streichelt". Mir ist es wichtig, immer wieder Abstand zu nehmen und zu sehen, dass wir Wetter und Wale nicht in der Hand haben und dass wir auf dieser Reise mit guten Bedingungen reichlich beschenkt werden. 

Wir haben nur auf zwei Touren eine Grauwal Mama und mit Kalb am Boot. Wie schon geschrieben, es sind dies Jahr deutlich weniger. Es ist einfach berührend zu sehen, wie zärtlich und taktil geprägt ihre Beziehung ist. Das Kalb kommt immer wieder zurück zur Mutter, um Berührung und Kontakt zu erfahren. Die Mutter ist sozusagen der feste Bezugspunkt im großen Meer. Dazu muss man auch wissen, dass die Sicht unter Wasser schlecht ist, d.h. das Kalb kann die Mama nur sehen, wenn sie nah ist. Da macht es doch Sinn, einfach kurz die Flipper auszustrecken und sich zu vergewissern, dass Mama - der Mittelpunkt des Kalb-Universums - noch da ist. Auf diesem Foto liegt das Kalb kurz auf der Mutter und ruht sich aus. 

 

Zeitlose Momente im März 2018

Begegnungen

Baja.  Begegnungen zwischen Mensch und Grauwal -  Begegnungen jenseits von Worten. Der frühere "Teufelsfisch", der die kleinen Walfängerboote angriff, ist heutzutage der sogenannte "freundliche" Wal. Nötig hätte er/sie es nicht, sich so verletzlich den kleinen Whale Watching Booten zu nähern. 

Interessant ist, dass man bei indigenen Völkern Gräber mit 1000 Grauwal-Kälberköpfen gefunden hat und auch andere Menschengräber mit Grauwal-Knochen. Seit langer Zeit haben die Menschen also Grauwale gefangen und scheinbar hatten diese auch eine besondere Bedeutung für sie. Wie gut, dass wir im Zeitalter der freundlichen Wale leben und diese nicht mehr bejagt werden - außer von Schwertwalen. Aber das ist der natürliche Lauf der Dinge. 

 

Zeitlose Momente im März 2018

Bonusmaterial Barten

Baja.  Echt nicht. Ich hab nie dran gedacht einen Wal anzufassen. Das passte für mich nicht zum respektvollen Whale Watching. Die Grauwale haben mich eines besseren belehrt und auch einmal mehr bestätigt, dass man niemals "nie" sagen soll. Mittlerweile genieße ich dieses Festival zwischen Mensch und Grauwal, das jedes Jahr in der Baja stattfindet. 

Dies Jahr hatten die Wale mal wieder eine Überraschung parat. Ich hab ganz sicher nicht darüber dran gedacht, dass ich einmal Barten (im Maul des Wals) anfassen würde. Zumindest hatte ich die Idee. Und es kam wieder mal ganz anders. Eine Waldame hat nämlich immer wieder direkt am Boot ihr Maul aufgemacht und Wasser durchgestrudelt... Barten fühlen sich an wie Plastik! Grauwale haben 130 - 180 davon. Sie wurden früher nicht nur wegen ihres Fleisches und ihrer Fettschicht gejagt, auch waren die Barten sehr beliebt, um Dinge des täglichen Lebens daraus herzustellen. Wofür wir heute Plastik benutzen. Das Leben ist voller Überraschungen. Gracias a la vida!

(Mehr Fotos bei Facebook OCEANO Whale Watching).

 

Zeitlose Momente im März 2018

Grauwaltour III

Baja.  Schau mir in die Augen, Kleines. Wir hatten einen ausgewachsenen Wal, der direkt hinter dem Boot mit mindestens einem Drittel seiner Körperlänge hoch kam, um zu sehen, was da oben bei uns auf dem Boot los ist. Dieser sogenannte "Spybreach" war mehr als beeindruckend! Ein Fels erhebt sich aus der Brandung... 

Alle waren so überrascht, dass es kein Foto gibt. Doch dieses Foto hier erinnert mich an diesen überraschenden "Augenblick".

Der Wal auf dem Foto links - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Männchen - hat ein anderes Motiv aus dem Wasser aufzusteigen. Er wirft sich mit seinem Körper auf einen Rivalen...

(Mehr Fotos bei Facebook OCEANO Whale Watching).

 

Zeitlose Momente im März 2018

Grauwaltour II

Baja.  Gleich am Nachmittag unseres ersten Tages im Camp fahren wir noch einmal in die Whale Watching Zone. Das Wetter ist gut, auch wenn es am Nachmittag etwas windiger ist. Wir sehen viele Wale - wir sind wieder mal umzingelt. Viele Spyhops. Die Wale schauen, was da oben über der Wasseroberfläche so los ist. Auch der bekannte Wal "Cara Blanca" (weißes Gesicht) schaut mal, was so los ist. Auch ein Mutter und Kalb Paar - eines der wenigen muss man sagen - schaut vorbei und ist durchaus interessiert eine kleine Spielpause am Boot einzulegen. Die Zahlen sind interessant: 3. März 2017 waren 79 Mütter mit Kälbern in der Bucht. Dies Jahr zu diesem Zeitpunkt 27. Die Anzahl der Einzeltiere ist vergleichbar 120 zu 114. Am 08.03. fand die letzte Zählung statt. 79 Einzeltiere und 17 Weibchen mit Kälbern! Es ist davon auszugehen, dass es nicht innerhalb eines Jahrs weniger Wale gibt. Die spannende Frage ist, wo sie sind!?

 

Zeitlose Momente im März 2018

Nächtliche Randnotizen

Baja. Es war eine lange Nacht :-(. Neben unserem kleinen Hotel in Loreto fand ein Familienfest statt. Mit viel mexikanischem Essen, Tanz und Musik. So weit, so gut und immer gern gesehen. Nur die Lautstärke mit der diese Party stattfand war vielleicht doch übers Limit. Jedenfalls war es in unserem Zimmer wahnsinnig!! laut. Schlaf ausgeschlossen!

Während ich nachts wach lag und mir Sorgen, um unsere Gäste, von denen ich vermutete, dass sie auch wach lagen, machte, wurde mir eines klar: So müssen es die Wale in Gebieten mit viel Schiffsverkehr auch empfinden: als sehr bedrohlich und vor allem gibt es kein Entkommen.  Als großen Streßfaktor.

Interessant ist die Tatsache, dass Wale weltweit seit einigen Jahren in tieferen Frequenzbereichen kommunizieren. Hal Whitehead, ein führender Pottwal-Forscher hält dieses Phänomen für ein kulturelles Verhalten. Normalerweise müsste der erhöhte Lärm im Meer bei den Walen zu einer Erhöhung der Frequenzen führen, doch es ist genau anders herum. Auf jeden Fall ist das, was wir über Meeressäuger wissen viel. Das, was wir nicht wissen, ist allerdings noch deutlich mehr. Eine spannende Nacht :-)!

 

Zeitlose Momente im März 2018

Süße Schnuten

Baja. Unsere Auftakttour bei den Grauwalen hätte schöner nicht sein können: Wir treffen ein Weibchen mit ihrem Kalb!  Es ist interessant, dass in diesem Jahr weniger Mutter/Kalb Paare in der Lagune sind, dafür deutlich mehr Einzeltiere. Wir sind gespannt, was wir erleben dürfen in den 3 Camptagen...

In der Whale Watching Zone der Lagune sieht man immer Wale! Man braucht eigentlich einen drehbaren Kopf, da zu allen Seiten einer auftaucht oder etwas spannendes passiert. Ein paar Mal strecken sie uns ihre "süßen Schnuten" entgegen. Gleich am ersten Tag haben einige aus unserer Gruppe die Gelegenheit die freundlichen Wale zu berühren. Ihre Haut fühlt sich so weich und seidig an und gleichzeitig ganz fest. Ein einmaliges haptisches Erlebnis und eines, dass direkt ins Herz geht! (Weitere Fotos auf Facebook OCEANO Whale Watching).

 

Sa. 09. März 2018

Nachwuchs

Loreto. Ich hab ganz vergessen uns abzumelden - wir waren drei Tage im Grauwalcamp - doch dazu später mehr.

Die Blauwale sind uns noch gut im Gedächtnis und im Herzen! Wir durften etwas sehr besonderes erleben: Ein Mutter und Kalb Paar. Das ist ein Lotteriegewinn beim Whale Watching von Blauwalen. Die Bestände der Blauwale weltweit sind einfach so fragil, dass es wirklich etwas besonderes ist eine Mama und ihr Kalb anzutreffen. Für mich war es das zweite Mal in meinem Delfin- und Walleben. Bei Blauwalen nenne ich das Whale Watching im übrigen auch gerne Whale Waiting. Denn sie haben einen bestimmten Tauch Rhythmus: Meist tauchen sie 4 - 6 mal auf und gehen dann für 10 - 12 Minuten nach unten. Dann hat man eine kleine Pause und befindet sich im Whale Waiting Modus ;-). 

So. 04. März 2018

BIG and BLUE

Loreto. Heute hieß es früh raus. Denn mittags sollte Wind aufkommen -so waren wir kurz vor 7.00h am Hafen bei einem fantastischen Sonnenaufgangshimmel. Baja Skies eben ;-).. Das Meer glatt wie ein Ententeich, die bergige Kulisse... kann ein Morgen schöner beginnen?

Wir müssen gar nicht so weit fahren... Schon nach relativ kurzer Zeit stehen wir einen Blas (der beim Blauwal 6 - 12 Meter hoch sein kann). Großartig! Denn in diesem Jahr sind weniger Wale in die Baja zurück gekehrt (bis jetzt). Ca. 10 - 12 Wale - während es im letzten Jahr 25 waren. Es sind immer die üblichen Verdächtigen. Selten werden hier von den Wissenschaftlicher neue unbekannte Blauwale identifiziert. Wir haben doppeltes Glück: Zunächst begegnen wir nämlich einem Mutter und Kalb Paar (gute Bekannte von unserer Magic Sea of Cortez Reise!). Ein Kalb zu sehen - ist für mich schon zum Niederknien. Dass wir auch noch einige Fluken beim Abtauchvorgang des Wals sehen durften, ist unerwartetes Bonusmaterial. Gracias a la vida! Mir geht durch den Kopf, dass man, wenn so eine Reise bucht, sich nur die "Chance auf" bucht... Nicht mehr und nicht weniger. Umso größer die Freude, wenn wir so reich beschenkt werden wie heute. 

 

 

Sa. 03 März 2018

Randnotizen

La Paz - Loreto Herz erwärmend sind die Kontakte zu unseren langjährigen Partnern hier vor Ort in der Baja. Wir sehr man jemanden mit einer kleinen bayrischen Kuhglocke erfreuen kann! Hier in der Baja hat so eine Glocke eine ganz andere Bedeutung. Dann damit kann man unerwünschte Geister und Spirits aus dem Weg läuten. Wichtig ist, nur dass man die Glocke geschenkt bekommt! Da haben wir jemanden gestern sehr glücklich gemacht. Was für eine Freude in strahlende Augen zu schauen. 

Wir machen uns auf den Weg von La Paz nach Loreto. 5h Fahrt liegen vor uns durch eines der niederschlagärmsten Gebiete weltweit. Dennoch ist die Landschaft interessant und vor allem voller Kakteen! Hundert Tausende stehen davon am Wegesrand. Und der Himmel ist wieder mal weit und blau mit leichten weißen Wölkchen über uns. Für mich symbolisiert er die Leichtigkeit des Seins. Baja-Skies eben. Ein Highlight für sich. Ebenso der Weg durch die Sierra de La Giganta. Bizarre Bergformationen und tiefe Schluchten zeugen von einst vulkanischer Tätigkeit in diesem Gebiet. Das überschaubare Loreto mit ca. 15.000 Einwohnern hat einen eigenen Charme. Heute sind wir einer Begegnung mit einem Blauwal ein großes Stück näher gekommen.

 

 

Frei. 02 März 2018

Walhigh

La Paz. Strahlend blauer Himmel, kein Wind: Beste Bedingungen für eine Tour zu den Walhaien. Ein wenig wärmer könnte es sein... 

Seit dem letzten Jahr sind neue Regulationen für das Schwimmen mit den Walhaien eingeführt worden. So dürfen nur eine bestimmte Anzahl Boote in die "Schwimm-Zone", sowie zeitgleich 5 Schwimmer mit dem Guide ins Wasser. Die Boote werden kontrolliert und die Walhaie, die erst seit wenigen Jahren in die Bucht kommen, wissenschaftlich erforscht. 

Ziemlich schnell hat unser Kapitän einen Walhai entdeckt. Dieser liegt ganz ruhig an der Wasseroberfläche. Das ist selten. Noch perfektere Bedingungen, um einmal einen Blick auf diesen größten Fisch der Meere, zu werfen. Tolle Umstände für nicht ganz so geübte Schnorchler. Nach und nach landen (fast) alle im Wasser (oder vergessen vor lauter freudiger Aufregung, den Schnorchel an die Taucherbrille zu machen) und lassen sich beeindrucken von diesem sehr besonderen Lebewesen mit der 15 cm dicken Haut (der dicksten im Tierreich). Ein Walhai-Weibchen kann bis zu 300 Eier in ihrem Bauch tragen. Sobald der Nachwuchs geschlüpft ist, verlässt er den Mutterbauch und hält sich in tieferen Tiefen auf, um nicht gefressen zu werden - von Artgenossen oder anderen Meeresräubern. Eines steht fest: Am Ende ist unsere Ladies-Truppe walhigh!

 

Do. 01 März 2018

Ganz großes Glück

Cabos.  Nach unserer ersten - ausgefallenen - Tour ging es nun morgens um 8.00h aufs Meer - endlich! Die Sonne scheint, wenig Wind, nur ein paar Wellen stehen noch auf dem Meer...

Vorbei am schönen "Arch", dem monumentalen Felsbogen am Südzipfel der Baja, dem "Lands end", vorbei an Pelikanen und einer Seelöwenkolonie sind wir schon bald zwei Buckelwalen. Die sind aber wenig aktiv und schon gar nicht uns interessiert. Also suchen wir aktivere Wale, treffen ein Grauwal, der vorerst nicht wieder auftaucht und dann wieder zwei Buckelwale... und out of the Blue - springt der eine und dann auch der andere!! Aus dem Nichts! Unabgesprochen ;-) und jedes Mal wieder einfach nur: WOW!. 30 - 40 Tonnen erheben sich wie ein Berg in die Luft. Interessant ist, dass man unter Wasser kaum sieht, dass sie "Anlauf" nehmen. Was für ein Geschenk! Und dann dürfen wir auch noch den Männchen beim Singen lauschen... mehrere sind in der Gegend und geben den Saisonhit zum Besten. Wie gut, dass ein Hydrofon an Bord ist. Diese Gesänge haben einfach etwas sakrales. 

 

Mi. 28 Februar 2018

Ganz großes Kino

Cabos.  Zu viel Wind! Zum ersten Mal seit wir Vamos Baja California Reisen anbieten, muss die erste Tour ausfallen. Dafür gehen wir morgen früh etwas eher als geplant aufs Meer, um nach Buckelwalen Ausschau zu halten.

Magic Sea of Cortez Rückspiegel: Der Himmel ist die perfekte Leinwand für die morgendlichen und abendlichen Lichtspiele der Baja. Mir fehlen die Worte für so eine grandiose Inszenierung, die an diesem Abend mindestens eine halbe Stunde dauerte und immer schöner wurde je länger sie andauerte. Einmal mehr fühle ich: "Nature is my church" und Dankbarkeit, dass ich so etwas erleben darf. Die Baja Skies sind allein schon die Reise wert

Di. 27 Februar 2018

Close up

Cabos.  Heute beginnt unsere Vamos Baja California Reise offiziell und wir holen weitere Gäste vom Flughafen ab.

Magic Sea of Cortez Blick in den Rückspiegel: Die Pottwal- Mama und ihr Jungtier begleiteten uns und komen ganz schön nah. Wichtig ist, dass sie von allein nah kommen. Einige Atemzüge lang, die mir wie Ewigkeiten vorkamen (gibt es eine Mehrzahl von Ewigkeit? ;-)), begleiten sie uns direkt neben dem Schiff.

Am Ende hat das Weibchen sich scheinbar ein wenig über sich selbst erschrocken, ein leichtes Zucken ging doch den Körper und die Beiden haben Gas gegeben. Es war sehr beeindruckend, die beiden so nah zu spüren.  Bei den Zahnwalen sind die Weibchen kleiner als die Männchen. Anders bei den Bartenwalen. Ich schätze dieses Weibchen auf ca. 10 Meter Länge. Toll, dass wir diverse Fluken um uns herum sehen konnten. Vor dem Tauchgang krümmt sich der Körper des Wals stärker, damit er oder sie besser abtauchen kann. Wir nennen das "buckeln". Man kann es deutlich erkennen, wenn sie sich bereit machen für den nächsten Tauchgang. (Weitere Fotos auf Facebook OCEANO Whale Watching).

 

Mo. 26. Februar 2018

Unsere ersten Wale

Cabos.  Die Gäste unserer Vamos Baja California Reise kommen heute an...

Doch ich möchte von unserer Digital Detox Reise: Magic Sea of Cortez berichten. Zwei ein halb Tage mussten wir warten bis sich die ersten Wale blicken ließen. Dann waren wir allerdings in einem Pottwal Gebiet und von ihnen umzingelt. Insgesamt sahen wir in der Entfernung sicher 5 hier und da auf- und wieder abtauchen. Zwei Pottwale (Mum und Jungtier - Pottwale haben die längste Kindheit im Tierreich..) meinten es besonders gut mit uns und kamen unserem Boot SEHR nah. Da bekommt man schon mal "Schnappatmung" und gefühlten Herzstillstand ;-). Puh, das war ein super Auftakt!

WW ist übrigens nicht nur die Abkürzung für Whale Watching sondern auch für Whale Waiting. Wer sich aufs Meer begibt, um Wale zu bewundern sollte auch immer Geduld und die Bereitschaft zum Warten - auf diesen einen Moment - im Gepäck haben. (Weitere Fotos auf Facebook OCEANO Whale Watching).

 

So. 25. Februar 2018

ONLINE

La Paz.  An Land gespült...

Was für ein Kontrastprogramm wieder zurück zu kommen nach 9 Tagen in der Natur, mit dem Meer, den Walen und Delfinen sein. Dem Himmel und den Bergen sowie den wenigen Menschen an Bord. Es fühlt sich ein wenig wie aus dem Paradies gefallen an - zurück in der bewegten, beschäftigten Welt. Und natürlich hat so eine richtige Dusche und ein nicht schwankendes Bett auch etwas ;-)!

Reich beschenkt mit magischen Augenblicken und direkten Herzenstreffern orientieren wir uns in der Stadt und bemerken erstaunt, dass es auch an Land schaukeln kann. Und was gab es zu sehen? Fünf Spezies waren für uns am Start: Allen voran der Blauwal. Ehrfurcht ergreift mich immer wieder, wenn ich dem größten Lebewesen dieses Planeten begegnen darf. Bis morgen! Von unseren Highlights und magischen Momenten berichte ich in den nächsten Tagen.

 

Do. 15. Februar 2018

OFFLINE

La Paz.  Nur zwei Supermärkte heute ;-).

Heute Nachmittag geht es aufs Schiff. Unsere Gäste warten sehnsüchtig drauf und wir sind dann auch froh, wenn die Natur und die Delfine und Wale den Rhythmus der nächsten 9 Tage bestimmen. Wir freuen uns auf die magische Sea of Cortez und sind sehr gespannt, was Sie uns schenken wird. Jede Tour ist neu und anders. Die Leinwand ist leer und die Karten werden jedesmal neu gemischt. Wir können nur einen passenden Rahmen bieten, damit wir mit "Magic Moments" beschenkt werden können - und diese dann auch aufsaugen und genießen. Ich werde berichten sobald wir wieder zurück sind am 24.02. abends!

 

Mi. 14. Februar 2018

Zum Fressen gerne

La Paz.  Kein Supermarkt heute ;-).

Das war ein flottes Walhai-Teenagertreffen in der Bucht von La Paz. Zum Fressen gern kommen die größten Fische der Welt hierher von Oktober bis April und wir waren heute dabei! Mehrfach konnten wir Walhaie mit geöffneten Maul sehen - beim Fressen eben. Wow! Walhaie sind einfach beeindruckende Wesen und noch beeindruckender ist es neben ihnen zu schwimmen... Und da muss man manchmal ganz schön Gas geben! 

Seit diesem Jahr werden die Walhai Aktivitäten in ganz Mexiko strenger überwacht. Maximal 15 Boote dürfen in eine ausgewiesene Zone. Im Walhai Gebiet ist jetzt auch die Geschwindigkeit reduziert und wir wurden auch kontrolliert, ob das Boot eine entsprechende Lizenz hat etc.

In meinen Augen war es notwendig regulierend einzugreifen. Für die Walhaie und auch damit weiterhin Menschen dieses einzigartige Erlebnis haben dürfen! Und somit vielleicht der Respekt für das Meer und seine Bewohner wächst. 

 

Di. 13. Februar 2018

Die Aufregung wächst

La Paz.  Ratet, wo ich herkomme!? Richtig!

 Aus dem Supermarkt. Das wird sich aber morgen ändern, denn es geht auf die Walhai-Tour am frühen Morgen. Die Teenager der Walhaie versammeln sich im Winter in La Paz Bay. Sie wollen wir gerne treffen. Auch hier haben wir es mit Superlative zu tun: Walhaie sind die größten Fische dieses Planeten. 

Wie schön, wenn man auf dem Flughafen mit Fotos wie diesen (siehe links) begrüßt wird. Bemerkenswert ist, dass sich Delfine vor den Buckelwalen tummeln. Dies wird öfter beobachtet, dass Delfine auch gerne die "Bugwelle" - sprich die Walwelle reiten.

 

Mo. 12. Februar 2018

Seelenlandschaften

Sea of Cortez.  Was für ein gesegnetes Stück Land...

Kilometer lange weiße Strände schmiegen sich an  das türkisfarbene Meer - in diesem Fall die Sea of Cortez. Stundenlang könnte ich dort entlang laufen. Wärme und Salz auf der Haut spüren und die leichte Meeresbrise in den Haaren...

Nicht verwunderlich, dass viele Amerikaner sich hier kleine Schlösschen ans Ufer kleben und ihren Traum leben. Die Baja ist sicherlich günstiger als Kaliforniens Küstengebiete, die übrigens früher auch zu Mexiko gehörten! Irgendwann brauchte Mexiko Geld und verscherbelte Kalifornien an die Amerikaner. (Das zum Thema Mexikaner in den USA...) 

Wir fühlen uns hier wie dort im spanisch sprachigen Raum auf jeden Fall immer sehr wohl.

Und besonders dort, wo das Foto gestern entstanden ist... Seelenlandschaften eben.

Es braucht so wenig, um Frieden zu spüren. Die Einfachheit und Schönheit der Natur ist für mich unschlagbar.

Und jetzt geht es wieder in den Supermarkt ;-). Seufz. 

 

 

So. 11. Februar 2018

Shopping Queen und King

La Paz.  Eigentlich bin ich nicht so die große Shopping Queen. Vor unserer Reise in die Sea of Cortez werde ich allerdings dazu. Von Baja Sonne und Delfin und Wale genießen ;-) Die meiste Zeit verbringen wir gerade in Supermärkten (und ich laufe Mana in den langen Gängen hinterher oder suche ihn...). Mana möchte 11 Menschen ab Donnerstag mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Also auch Einkaufen und Planen gehört zu dieser Reise in der Sea of Cortez dazu.

Heute allerdings fahren wir zurück nach Cabos, um unseren Kapitän in Empfang zu nehmen. Dann ist die Crew bald vollständig. Morgen kommen die meisten Gäste an. Morgens um 8.00h. Auf geht es! Heute will u.a. auch eines der schönsten Tauch- und Schnorchelgebiete der Baja: Cabo Pulmo entdeckt werden. Cabo Pulmo ist mittlerweile ein Schutzgebiet. Es ist das älteste Korallenriff in Nordamerika.

 

Frei. 09. Februar 2018

3. Heimat

La Paz.  So geschafft. Da sind wir wieder in unserer dritten Heimat: Der Baja California! Warm ist es. Wärmer als sonst. 

Auf der Fahrt von Cabos nach La Paz sah ich den ersten Buckelwal draußen auf dem Meer springen! Mana hat sich ziemlich erschrocken bei meinem freudigen und überraschenden Quieken!!!

Dem Karneval werden wir hier mal wieder nicht entkommen. Sorry, als Norddeutsche hab ich kein Karnevals-Gen. Der Abendhimmel war gleich ein fantastischer orange gefärbter Baja – Abendhimmel („Ich würde wegen dem Licht hierher fahren…“). Jetzt heißt nur noch ein paar Tage Ärmel aufkrempeln und vorbereiten und einkaufen für unsere Digitale Detox Zeit in der Sea of Cortez auf den flüchtigen Spuren der großen Blauen vom 15.-25.02. Das fliegende Büro schließt dann für 9 Tage. Wahrer Luxus hat nichts mit Geld zu tun!

 

Do. 08. Februar 2018

LAX

Los Angeles.  Irgendwie ist es wirklich schon sehr vertraut, in LA ankommen und gleich angekommen sein. Wissen, wo man was bekommt. Immer wieder beeindruckend die flächenmäßig größte Stadt auf diesem Planeten.Diesmal waren wir mal wieder am Venice Beach. Hier ist für mich immer die Zeit stehen geblieben. In den 70er oder 80er. Es ist wirklich ein verrücktes Flair dort. Es kann dir auch passieren, dass du etwas „high“ wirst, durch die Marihuana-Rauchwolken der „grünen Doktoren“ (green docs – öffentliche Haschläden).

Und wie gesegnet ist eine Stadt eigentlich mit einem so fantastischen kilometerlangen Sandstrand! Natürlich habe ich vom Flugzeug aus wieder versucht Wale zu sehen… hatte aber leider kein Glück. Immerhin gab es eine Hai-Sichtung 😉. Nicht zu verwechseln mit Mana!

 

 

Frei. 26. Januar 2018

Reisefreude

La Gomera.  Hier ein Koffer, da eine Tasche und dann noch an das denken, Hausputz... Vor der Abreise kommen selbst Reiseprofis wie wir manchmal ins Schwitzen :-).

Nach einer Windwoche auf La Gomera bekommt man hier jetzt Frühlingsgefühle durch Neroliduft in der Luft und den ersten Amselgesängen und auf dem Meer. Da war unser Meeresbiologe Volker Boehlke mit einer Schülertruppe auf dem Meer und traf sichere Meeres-Frühlingsboten: die Gewöhnlichen Delfine! Das ist früh! Also früher Frühling auf La Gomera. Wir freuen uns auf die Buckelwale, Blauwale und Grauwale und wer uns da noch so alles vor den Bug schwimmen mag...

 

MO. 08. Januar 2018

Eine frohes Neues Jahr

La Gomera.  Was für ein Start ins Neue Jahr: Schöner könnte es nicht sein. Das Meer leuchtet wunderschön und liegt ruhig da zu Beginn des Jahres... doch ein paar Tage später ist alles wieder anders. 3 Meter Wellen, Wind und viel zu wenig Regentropfen! Das Leben ist wie eine Welle - es geht auf und ab, auf und ab und für uns geht es darum, wie die Delfine, diese Lebenswellen elegant zu surfen.

Ich wünsche allen Lesern ein Jahr voller Wunder, Gesundheit - ganz wichtig! - viel Glück, Kontakt und Verbundenheit.  Und natürlich viel MEERZEIT. Und ausruhen in der inneren Hängematte. Lasst es langsam angehen!

 

 

So. 31. Dezember 2017

Das Buckelwal - Jahr

La Gomera.  Traumwetter auf La Gomera. Schöner könnte es nicht sein. Die Boote fahren aufs Meer und die Fleckendelfine spielen vergnügt ums Boot!

Doch das letzte Foto gehört den Buckelwalen, die uns so unglaublich reich beschenkt haben in diesem Jahr: mit ihrem Interesse an uns. Ihren Versuchen mit uns Kontakt zu machen. Mit der Zeit, die sie uns geschenkt haben. Die Momente, in den wir ihren besonderen Gesängen lauschen durften. Mit Momenten, in denen wir verga´ßen, dass uns kalt war. Mit ihrer Neugier. Mit ihrer Achtsamkeit. Mit ihren Sprüngen.

Die Momente, in denen sie mehr wollten. Mit Momenten, in denen wir still Anteil an ihrem Leben unter Wasser nehmen durften.

Nichts davon ist selbstverständlich sondern ein riesiges Geschenk, das uns gemacht wurde.

Wir wissen viel über Buckelwale, doch das, was wir nicht wissen, ist deutlich mehr!

Guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Neues Jahr mit viel MEERZEIT wünscht Euch allen, Susanne

Highlights von diesem Jahr  hier!

 

SA. 23. Dezember 2017

Magische Momente an Land

La Gomera.  Der Dezember ist verflogen auf La Gomera. Der Wind kam oft aus der falschen Richtung und die Whale Watching Boote blieben im Hafen. Jetzt zu Weihnachten sieht das Meer allerdings gut aus. Die Touren sind gut gebucht und vermutlich kein Platz, um selbst aufs Meer zu fahren. Also geht es ab in den Wald! Was für eine schöne Insel La Gomera doch ist. Auf den letzten beiden Wanderungen traf ich keine Menschenseele. Friedlicher kann das Leben kaum sein - als oben auf der Insel. Leichter Regen, der Sound der Tropfen auf den Blättern... alles eine Frage der richtigen Kleidung. Bald geht es weiter mit den Walen um die Welt. Die Vorfreude wächst und  natürlich gibt es noch das ein oder andere zu organisieren dafür... ;-). Jetzt erstmal schöne Feiertage und beste Wünsche.

Highlights von diesem Jahr sind auch hier zu finden!

 

Frei. 01. Dezember 2017

Pilotwal Parties

La Gomera.  Dezember schon. Auf La Gomera ist es für die Jahreszeit zu warm, während es in Deutschland schon schneit. Am letzten Wochenende - ohne Regen! - hatten wir den starken Südwind  und hohe Wellen. Flotter Surfer waren da unterwegs! Und das Meer hat sich hungrig den ganzen schönen Sand weg geräubert :-(. Doch nun ist gerade Vollmond und die Tidenhub ist groß, so dass sich heute Abend ein schönes Stück "Watt" frei gelegt war - bei einem magischen Abendhimmel. Dies kleine Paradies hier! Auf dem Meer sind die Pilotwale gut aufgelegt! 

Und die Gedanken sind auch bei den Grauwalen, von denen immer mehr die kalifornische Küste passieren, um bald in der Baja anzukommen. Hoffentlich sind viele werdende Mütter dabei. Die Vorfreude wächst, im März mit den Kälbern zu spielen...

 

 

Di. 21. November 2017

Tage wie diese...

La Gomera.  Die Zeit rast dahin... Mit den Nach- und Vorbereitungen zur Reise. Auch unsere Freunde erfreuen sich an Südsee-Fotos und Buckewal-Clips :-).

Der Herbst zeigt sich sehr mild und der Strand breit im Valle Gran Rey. Und das Meer? War in den letzten Wochen eher ruhig - nur diese Woche scheinen die Boote im Hafen zu bleiben...Wind aus der falschen Richtung, sagen wir dazu.

Am Samstag aber gab es eine wundervolle Pilotwal Sichtung. Das Meer spiegelglatt, kein Boot weit und breit. Der Motor ist aus. Und völlig überraschend zeigt sich ein unerwarteter Gast: ein junger Finnwal. Delfine schwimmen neben ihm... Wow!

Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Ddzun6jwGhY

 

Mo. 06. November 2017

Die sanften Riesen intim

La Gomera.  Regen auf der Insel! Wie toll ist das denn! Lang ersehnt und gern genommen  ;-).

 

Wunderschöne Fotos von Buckelwalen in der Südsee stellt der Australier Jess Cresswell auf seiner Seite aus. Intime Kunstfotos sind in drei Jahren Fotografie entstanden. Sie wirken zeitlos durch die schwarz/weiße Darstellung. Interessant ist, dass auch er diese Wesen als "gentle" also als sanft beschreibt. So haben wir die Wale bei unserem Wassertanz mit ihnen auch wahrgenommen. 

Und, wenn ich mir die Fotos anschaue, sind mir die Wale sehr vertraut - als wäre ich genau diesen auch gerade erst begegnet...

Mi. 01. November 2017

Finde den Fehler;-)

La Gomera.  Traumhaftes Wetter auf La Gomera. Herrlicher Strand. Am MEER sein. MEERZEIT leben.

Die Hauptfrage heute: Was stimmt mit diesem Foto nicht? Auf den ersten Blick ist es ein wunderschönes Unterwasserfoto von den Buckelwalen in Franz. Polynesien im Pazifischen Ozean. Es sind die Flipper, die langen Brustflossen. Normalerweise ist die Oberseite der Flipper der pazifischen Buckelwal-Population dunkel während die der Atlantischen Population weiß ist.

Also dieser Wal hat vielleicht Atlantische Vorfahren oder eine sehr weite Reise hinter sich... Wir wissen viel über diese Wesen und es gibt ganz viel, dass wir nicht wissen (können). 

 

So. 29. Oktober 2017

Winterzeit

La Gomera.  Es geht alles etwas langsamer. Die Uhren ticken ab heute im Winterzeit-Modus. Die Tage werden kürzer und die Zeit der Einkehr liegt vor uns. Die Buckelwale der Südsee treten so langsam die Reise in die Antarktis an. Die Mütter mit ihren Kälbern sind die letzten, die die Südsee Regionen verlassen.

Wir regenerieren uns nach den intensiven Reisen (die noch stark nachwirken)  und bereiten gleichzeitig schöne neue Reisen vor :-). Wir werden wieder in der Baja California (unserer 3. Heimat) sein, wenn die großen Wale dieser Welt dort im Februar/März ihr Stelldichein geben. Wir reisen weiter mit den Walen um die Welt. 

Frei. 20. Oktober 2017

Kraftplatz La Gomera

La Gomera.  Es ist ruhig geworden hier im Blog. Wir haben uns richtig doll* erkältet und jetzt sind mittlerweile nach La Gomera zurück gereist. Jedes Mal, wenn ich aus der Großstadt München zurück komme, wird mir bewusst, dass hier der Puls des Lebens doch noch viel langsamer schlägt... im Atemrhythmus der Felsen ;-). Klar, hier kann es auch mal hektisch werden oder über Silvester, wenn es hier am vollsten ist, wird es etwas enger, aber der "Beat" ist einfach noch anders. Die Insel ist einfach ein Kraftplatz (für uns). Es ist warm (finally), die Algen haben sich verzogen und die neue Fähre legt im Valle Gran Rey an. 

Sehr lebendig sind die Begegnungen und Bewegungen mit den Buckelwalen der Südsee... diese wirken nach und mehr und mehr wird mir bewusst, wie reich wir beschenkt wurden! Was für mysteriöse Wesen es sind!

* norddeutsch - stark ;-).

Do. 12. Oktober 2017

Südseeswing und Blues

Blumenthal.  Wir sind immer noch mit dem Ankommen und Integrieren beschäftigt. Ein Himmelreich für eine durchschlafene Nacht! In der Südsee war es gesetzt ab 21.00h zu schlafen, denn ab ca. 18.00h werden die nicht vorhandenen Bürgersteige und Strände ;-) hochgeklappt. Nightlife? Nicht vorhanden. Hier lebt man ganz nach der Diverse: Der frühe Vogel fängt die Kokosnuss...

Nein, wir bekommen keinen Blues, denn der Südseeswing ist wunderbar lebendig in uns und unseren Zellen... Hier ein Ausschnitt aus der Mo'orea Big Blue Ouvertüre gesungen in Bass, Bariton, gewürzt mit einer Prise Sopran. Das Open Ocean Konzert 2017 filigran zusammen gestellt und komponiert von den Polynesia - Boys, Starring: A Male! Lauscht doch mal rein...HIER.

Mo. 09. Oktober 2017

Wir haben es gepackt...

Blumenthal.  Welcher Tag ist heute eigentlich...? So langsam kommen wir an im herbstlichen Deutschland. Unsere Rückreise hatte das folgende Routing: Tahiti - Los Angeles. Stop over Los Angeles. Los Angeles - London (noch nie bin ich so sanft mit einem Flugzeug gelandet. Der Übergang zwischen Luft und Erde war nicht spürbar...), London - München. Nun sind wir ein paar Tage zu Hause (http://www.schloss-blumenthal.de ) und sortieren uns durch... Diesmal haben wir ein richtiges Jetlag, obwohl die Flugzeiten günstig lagen. Normalerweise haben wir damit gar keine Probleme. Nun, jede Reise ist anders und einzigartig. Es gibt viele intensive Eindrücke zu verdauen.

Speziell eine Dame haben wir in besonders guter Erinnerung, unsere Lady in White., siehe Foto. Die Buckelwal-Dame, die sooo an uns Menschen interessiert war. Ob sie sich schon wieder auf den Weg gemacht hat Richtung Antarktis? Wir wünschen ihr auf jeden Fall eine sichere Reise in ihre Nahrungsgründe und hoffen, dass der Tisch reichhaltig gedeckt ist! Und wer weiß das schon, vielleicht sieht man sich wieder?

Do. 05. Oktober 2017

Maururu und Nana

Tahiti.  Danke und Ciao. Wir haben die grünen, blumigen Perlen und Buckelwalinseln verlassen, und uns auf den Rückweg gemacht.

Es gibt viel zu verarbeiten. Die intensiven Eindrücke wirken nach... Die Wale und die ausgesprochen leckeren, tropischen Früchte werden wir vermissen. Und die schönen Düfte...

In Los Angeles haben wir jetzt richtig schönes Wetter. Kleiner "running gag" zwischen Mana und mir: Jetzt sind wir 6 Wochen durch die Südsee gereist, um einen Tag schönes, warmes Wetter in Los Angeles zu haben ;-). Das Wetter in der Südsee ist einfach sehr abwechslungsreich!

Übrigens sind vor La Gomera Buckelwale aufgetaucht... Es sind die Atlantischen Buckelwale, die vermutlich von der Arktis wieder zurück zu den Kapverdischen Inseln ziehen. Te mana o te manoa. Der Geist des Meeres. Oder besser... Der Geist IN den Meeren.

 

 

Mi. 04. Oktober 2017

Kleine Spinner zum Abschied

Tahiti.  Leider war uns die Abschiedstour von den Buckelwalen aus wettertechnischen Gründen ja nicht vergönnt.

Bei unserem Besuch in Teahupoo sahen wir sozusagen als kleines Trostpflaster noch einmal Spinnerdelfine, die sich in der geschützten Riffzone ausgeruht haben. Immerhin... wie schön. Sie haben sich ausgeruht, das war unschwer zu erkennen. (Beweisfoto anbei)

Weiterhin gibt es im Fluss, der ins Teahupoo Riff mündet, armlange, blauäugige Aale. 

Tohora ist übrigens der örtliche Name für Wale. Insgesamt sind 16 Meeressäugerarten in den Gewässern um Mo'orea un Tahiti zu finden. Einige Arten, wie die Buckelwale, migrieren andere leben das ganz Jahr hier. Dabei sind auch unsere gut bekannten Freunde die Pilotwale (es sind auch die Kurzflossen-Grinwale, wie auf den Kanaren) und auch unsere anderen guten Freunde, die Rauzahndelfine sind hier heimisch. By the way... ein tropischer Regenschauer entlädt sich gerade mal wieder! (Weitere Fotos auf Facebook)

 

Di. 03. Oktober 2017

Eine Sackgasse und die heftigste Welle der Welt

Tahiti.  Die Straße führt nicht nach Nirgendwo, sondern an keinen geringeren Ort als TEAHUPOO.

Hier, wo der Weg (End of road) endet, beginnt für die professionellen Big Wave Surfer erst der riskante Spaß so richtig. Zweimal jährlich findet hier der Billabong Big Wave Wettkampf  statt. Im April und im August. Diese spezielle Welle zeichnet sich nicht durch ihre Höhe aus sondern durch ihre Gefährlichkeit und ihren langen Tunnel, in dem der Surfer die Welle reitet. Im Winter werden die Wellen hier "nur" bis zu 3 Meter hoch - eigentlich Pipifax für Big Wave Profis. Aber diese Welle hat es in sich. Sie zieht wahnsinnig viel Wasser, so dass nur noch ca. 50 cm Wasser über dem Riff sind. Wenn da was schief geht... Halleluljah! Erstaunlich, dass so wenig passiert sagt der Surfer und Wellenfotograf Tim McKenna. Zweimal im Jahr wird es in diesem verschlafenen Nest richtig quirlig und lebendig. Gestern im leichten Resen war hier nicht der Hund begraben sondern am Nickerchen machen...

 

Mo. 02. Oktober 2017

Wetter Kapriolen und das Flying office

Tahiti.  Das Wetter macht uns leider einen Strich durch die Abschiedsveranstaltung mit den Buckelwalen. Leider wurde unsere Tour, um noch einmal mit den Walen zu schwimmen, abgesgt. :-(. Nicht, dass uns langweilig wäre, doch eine weitere Begegnung und einen weiten Anbieter kennen lernen, wäre schön gewesen. In unserem Flying office gibt es immer etwas zu tun und Tahiti hat ja noch mehr zu bieten. Wir haben auch einen sehr schönen Platz gefunden. Unterkünfte zwischen den Gruppen buchen wir meist über AirBnB. Da findet man oft sehr schöne, individuelle Plätze und eben auch nicht so teuer. Denn Polynesien ist keine ganz günstige Destination.

Gerne wären wir noch mal aufs Meer zu den Walen gefahren. Aber auch so kehren wir reich beschenkt mit magischen Wal-Erlebnissen im Herzen zurück. 

 

So. 01. Oktober 2017

Insel der Wasserfälle

Tahiti.  Eines ist auf dieser Reise gestorben: das Südsee Klischee von endlosem Sommer, täglichem Sonnenschein und langen Strand mit dem "Happy Barcadi Feeling" Die Südsee erlebe ich ganz anders und meine warme Jacke habe ich öfter gebraucht. Es regnet viel. Das üppige Grün muss eben gewässert werden. Es windet auch mal und dann wird es schnell frisch. Strände gibt es wenig bis kaum (auf Mo'orea). Dafür hat man ja ein wunderschönes Riff zum Schnorcheln. Tahiti und Mo'orea können viel mehr als blumige Südseefeelings vermitteln. Sie sind charakter- und ausdrucksstark mit ihren Jurassic Park Bergen, tiefen Schluchten und unzähligen Tälern. Tahiti ist die Insel der grandiosen Wasserfälle. Und natürlich der Hauptgrund unserer Reise... die Buckelwale fühlen sich hier wohl und werden ja hier in Französisch Polynesien geboren... sie lieben die Kombination aus Riffzonen und etwas tieferen Gewässern. Ihnen wollen wir noch einmal hier begegnen und uns gebührend verabschieden. 

(Bitte nicht weiter sagen, dass ich gestern mit einer Wärmflasche ins Bett ging ;-)...)

 

Sa. 30 September 2017

Stille Südsee-Momente

Mo'orea.  Unsere Gäste sind abgereist und auch wir verlassen Mo'orea heute und gehen zurück nach Tahiti. Hier wartet noch ein weitere Ausfahrt zu den Walen auf uns bevor wir uns wieder Richtung Europa aufmachen. Mo'orea ist ein besonderes Fleckchen Erde, ich bin sehr dankbar diese Schönheit hier erleben zu dürfen und wünsche mir sehr, dass kommende Generationen auch diese Schönheit zu Wasser und zu Land erleben können.  Gott oder die Göttin hat bei der Erschaffung der Insel sich wirklich Zeit genommen und eine ganz besondere farbenfreudige Welt erschaffen. Eine schimmernde Perle eben. Wir befinden uns hier ja im Epi-Zentrum des Perlenhandels. Es gibt hier deutlich mehr Perlengeschäfte als Supermärkte! Das Wasser des Riffs ist ganz still heute morgen. Überhaupt ist es eine sehr stille Atmosphäre. Die Insel ist auch ein wunderbarer Ort für Innenschau und Reflektion. Wir kommen wieder...

 

Frei. 29 September 2017

Genetische Glückssachen

Mo'orea.  Ich weiß nicht genau, warum Mana den Wal auf dem Foto "The dark vador" genannt hat... Es ist ein Eskort-Wal, der bei einer weiblichen Buckelwale-Dame mit Kalb sein genetisches Glück versucht. Sein Anliegen ist es möglichst viele Gene weiter zu geben. Die Männchen bei den Bartenwalen sind ja bekanntlich kleiner als die Weibchen. Vielleicht ist es auch noch ein relativ junger Wal, der sich beim zweiten Eskort (welcher auch in der Nähe war) abschaut, wie das Spiel funktioniert. Wir wissen so wenig... Der Beziehungs-Status bei den Walen ist nicht so leicht heraus zu finden. Denn wir sind immer nur kurze Zeit Gäste in ihrem Refugium, dem Meer. Und wissenschaftlich ist auch bewiesen, dass nicht immer der größte und kräftigste Wal sich dann mit dem Weibchen paart, es gibt auch Berichte, wo sich mehrere Walbullen, die "Köpfe eingeschlagen haben" im wahrsten Sinne des Wortes und das kleinste Männchen während dessen im Separee mit der Waldame verschwunden ist. 

 

Do. 28 September 2017

Umrundung der Engelsflügel

Mo'orea.  Zwei/dreimal haben wir die Insel mit dem Boot umrundet. Was für ein Anblick! Wir haben uns wirklich wie im Film gefühlt als wir von unseren Bootstouren entland der kristallklaren Riffzone gefahren sind. Das TÜRKIS!! Unfassbar schön. Die Insel Mo'orea hat ja die Form von zwei Engelsflügelchen durch die zwei tief eingeschnittenen  malerischen Buchten: Cooks Bay und Opunohu Bay. Das Grün der Insel kommt nicht von ungefähr. Es gibt immer mal wieder tropische Regengüsse. Die offizielle sommerliche Regenzeit geht von November bis April. Das Wetter ist seht kapriziös. Es ist eine sehr weibliche Insel ;-).

 

Di. 26 September 2017

Kleine und große Nervensägen...

Mo'orea. Zurück zu den Walen. Es ist soo spannend verschiedene "Walfahrts" Orte kennen zu lernen.  Und eben auch das Verhalten der Buckelwale zu erkunden. Verhalten sich die Wale vor Tahiti anders als vor Tonga? Das Verhalten hängt immer davon ab, ob sich die Wale gerade in einer Riffzone aufhalten oder eher dort, wo das Meer tief wird. Die Mütter mit ihren Kälbern halten sich gerne an den flachen Riffen auf, denn hierher folgt ihnen ein möglicher Eskortservice, sprich männlicher Wal, selten. Diese Mutter und Kalb (Foto) trafen wir genau am Übergang eines Riffs, das Wasser wurde schon etwas tiefer. Im Hintergrund des Bildes ein männlicher Eskort-Wal. Er würde gerne seine Gene an die Buckelwal-Dame weitergeben. Diese hat allerdings genug mit ihrem diesjährigen "Baby" zu tun. Aber nach 6 - 8 Wochen scheint eine erneute Schwangerschaft möglich zu sein. Aber dafür ist die Wal-Lady nicht immer bereit. Verständlicherweise, denn so ein quirliges Kalb ist der Augenstern der Mutter und natürlich auch eine kleine, fordernde Nervensäge. ;-). Das kommt sicher dem einen oder der anderen bekannt vor :-). 

 

Mo. 25 September 2017

Hai Time

Mo'orea. Nicht nur Buckelwale und Delfine haben uns beglückt. Auch Haie (Schwarzspitzen-Riffhaie) und Rochen. Generell gleicht das Riff rund um Mo'orea einem Aquarium. Fische jeder Color sind hier zu finden. Mit den Korallen ist es weltweit nicht gut bestellt, aber hier kann man noch einige finden. Auf einer Sandbank sind die Haie und Rochen zu Hause - denn es kommen immer wieder Boote mit Fischresten vorbei. Wenn es auch einfach geht... Das Freßverhalten der Meerestiere ist ja meist sehr opportunistisch. Dennoch ist es beeindruckend mit den Haien im Wasser zu sein. Zu tief hat sich die Angst vor Haien in das kollektive Unterbewusstsein eingegraben. Durch den "Weißen Hai" haben Haie auch viel Aufmerksamkeit bekommen, allerdings eben meist in Verbindung mit Angst. Von den ca. 400 Haiarten können nur 3 dem Menschen überhaupt gefährlich werden. Häufig handelt es sich bei Hai-Angriffen um eine Verwechslung mit Beute (Surfbretter werden für Robben gehalten). In Australien sterben mehr Menschen an Toaster Unfällen als an Haiattacken. Haie sind sehr alte Tiere (seit 100 Mio Jahren), die schon vor den Dinos am Start waren und für das Ökosystem Meer unentbehrlich! Wir hatten eine sehr schöne und friedvolle Begegnung mit ihnen. 

 

Sa. 23 September 2017

Spinner spinnen eben...

Mo'orea. Weitere Gäste auf Tour III waren die Spinnerdelfine, die wir auf unserer Mo'orea Reise trafen. Einmal trafen wir sie direkt in unserer Bucht (Cooks Bay - um Herrn Cook kommt man in der Südsee einfach nicht drum herum!), direkt vor unserem Hotel sozusagen.  Es war 7.30h morgens und die kleine Subgroup war im Schlafmodus. Manche von uns vielleicht auch noch... doch das Leben in der Südsee beginnt früh und endet dafür auch um so eher!  

Wie auch auf Hawai'i (dort sind wir vom 16. - 31.01.2017 - wer noch mit uns  diese faszinierenden und vielfältigen Inseln erleben möchte, siehe hier) ruhen sich die kleinen knapp 2 Meter kurzen Delfine tagsüber aus bevor sie nachts sich wieder in einer großen Gruppe von bis zu Tausend Tieren zusammen schließen, um gemeinsam zu jagen. Ihr Motto: "Gemeinsam sind wir stark!  Und erreichen mehr..."

Vor Mo'orea leben allerdings nur ca. 300 Spinner Delfine. Einmal trafen wir sie in der Nähe von Walen am späten Nachmittag als sie gerade begannen aktiv zu werden und sich eindrucksvoll in der Luft zu drehen (englisch: to spin - daher der schöne Name Spinner :-)).

Dann wünsche ich allen einen passenden Wahl-Sonntag. Es ist ein Privileg wählen zu können. Den/die Wa(h)l zu haben. Zu Wasser und auch an Land. 

 

Frei. 22 September 2017

Kurioser Überraschungsgast

Mo'orea. Da kamen wir vor ein paar Tagen von einem Schwimmgang mit einem männlichen Buckelwalsänger zurück und kurz vor dem Boot tauchte ein besonders interessanter Überraschungsgast auf! Unser Meeresbiologe kommentierte diesen einmaligen Anblick so: "Immer wollte ich einen Marlin sehen und nie hat es geklappt. Da kann man um die ganze Welt fahren, um einen zu suchen und dann taucht er hier direkt am Boot auf!"- Der junge Mann und das Meer ;-). Es handelte sich um einen neugierigen gestreiften Marlin mit einer wunder schön blau schimmernden Schwanzflosse. Er hatte eine stattliche Länge von 1,5 bis 2 Metern. Das Meer wieder einmal voller Geschenke und Überraschungen!

 

Di. 19 September 2017

Walsinn ausgebrochen!

Mo'orea. Das Wetter hat sich besonnen und hat sich nach leicht herbstlichen Einlagen wieder auf Südsee und Sunshine eingependelt! Da machen die Ausfahrten aufs Meer besonders viel Spaß und vor allem die Sicht unter Wasser ist viel, viel besser als bei einem bewölktem Himmel. Reich beschenkt sind wir wieder an Land zurück gekehrt, denn endlich war es gestern soweit! Wir durften die ersten Wale im Wasser bestaunen und uns von ihrem graziösen Anblick verzaubern lassen. Und natürlich ihre Größe und Majestätik bestaunen! Heute Morgen sind wir besonders verwöhnt wurden. Es war eine Mutter mit Kalb im Schlepptau unterwegs. Bei einem Schwimmgang sahen wir wie das Muttertier mit dem Kalb auf ihr schwimmend (dort wird das Kleine mitgezogen und muss selbst nicht so viel Kraft aufwenden) und rechts von ihr zwei Eskort-Herren, die um ihre Gunst buhlten, dabei permanent Blasen ausstießen und ganz nebenbei noch den Südsee-Saisonhit sangen. Ein wahrlich imposanter Anblick!

 

So. 17 September 2017

Saisonhit der Südsee Philharmonie

Mo'orea.  Wir sind in der Südsee Philharmonie angekommen und konnten bereits einigen Meistertenören lauschen. Ihre große Kunst ist allerdings das Spektrum, in dem die männlichen Buckelwalstars singen, der liegt nämlich in einem Frequenzbereich von 30 – 4000 Hertz. 3 Oktaven unter dem mittleren C bis zu 4 Oktaven darüber. Die Einheiten des Liedes können von 0,15 bis 8 Sekunden dauern. Sie bestehen aus: reinen  zum Teil sehr hohen Pfiffen, tiefem Stöhnen, grobem Grunzen, verlängertem Knattern. Diese „Noten“ sind auf eine bestimmte Art und Weise zusammengefügt und machen die berühmten Gesänge der Buckelwale aus, denen wir in den letzten zwei Tagen live lauschen durften. Was für ein Geschenk! Übrigens ist der Saisonhit der Südsee als der, der Buckelwale im Atlantik. Sie haben ihren eigenen Sommerhit. Das Wetter legte gestern etwas Herbst ein und zeigte mal wieder die 50 Shades of Grey. Heute ist es aber wieder viel freundlicher und entsprechend magisch erscheint auch das Blau des polynesischen Pazifiks. Die Insel Mo’orea mit ihrer starken weiblichen und rezeptiven Kraft lädt zum Ausruhen ein und immer wieder die intensiven Erlebnisse zu integrieren. Vielleicht beim Schnorcheln im Südseeaquarium oder ganz einfach bei einem Siesta – Schläfchen. Morgen geht es wieder hinaus aufs Meer!

 

SA. 16 September 2017

Blumen im Haar, Seegras auf der Haut

 

Mo'orea.  Wow – immer wieder staunen wir und lassen und verzaubern von der Schönheit dieser kleinen Südseeinsel. Auf unserer ersten Ausfahrt aufs Meer hatten wir sogar Gelegenheit die Insel einmal komplett zu Umrunden und die bizarre begrünte Bergwelt von allen Seiten zu bewundern - davor das türkisfarbene Riff. Da fehlen mir die Worte! Schönheit pur. Da hat Gott oder die Göttin sich die Zeit genommen hat, dieses Paradies zu kreieren mit viel Liebe zum Detail. Auf der ersten Ausfahrt hatten wir einen sehr kurzen Weg zu unserem ersten Buckelwal, denn er schwamm direkt in „unserer“ Bucht, wo wir auch untergebracht sind. Und er oder sie zeigte sich durchaus verspielt und zutraulich, kam mit Seegras spielend ein paar Mal ganz nah an unser kleines Boot, so dass wir ihn bewundernd konnten. Auf Tahiti und Mo’orea trägt man Blumen im Haar – Wale tragen offensichtlich Seegras auf der Haut…

 

Was für ein Start! Die Sonne scheint und es geht hinaus vor das Riff - zunächst Mal ist kein Wal in Sicht, dann springt einer in der Ferne. Wie sich später rausstellt ist es ein Männchen, denn er singt, wie unser Guide abtauchend herausfindet. Leider bewegt er sich dabei für uns zu schnell. Wir versuchen es auf der anderen Seite und treffen auf eine Mutter und ihr Kalb. Wieder sehr nah an der Küste. Wir machen einen Schwimmversuch, leider ist die Sicht unter Wasser nicht so gut, so dass wir die Wale nur ganz kurz sehen können. Auch der nächste Wal macht sich schnell von dannen… Also es gibt hier Buckelwale! Wir genießen die wunderschöne und atemberaubende Rückfahrt zum Hotel entlang des Riffs. Heute geht es wieder aufs Meer!

Weitere Foto wie immer auf Facebook

 

Frei. 15. September 2017

Beauty und Buckelwale

 

Mo'orea.  Eine kleine Verschnaufpause – es ist intensiv diese ganzen Eindrücke , aneinander gereiht wie die berühmten schwarzen Perlen Tahitis – zu verarbeiten! Diese kleine Inselperle Polynesiens ist „geschlagen“ von Schönheit. Das Auge kann es kaum fassen! Immer wieder verzaubert uns der Anblick des Riffs, das sich wie ein türkisfarbener Gürtel um die Insel legt. Die Aquariumswelt, die man am Riff beim Schnorcheln erlebt, könnte bunter und farbenfreudiger kaum sein. Hebe ich den Blick erfreut sich das Auge immer neu an den grün bewachsenen bizarren Felsformationen, die im Morgenlicht ganz anders erscheinen als im Sonnenuntergangslicht. Unsere kleine Gruppe ist vor Ort und wir freuen uns auf die erste Ausfahrt aufs Meer heute Mittag. Ob die Wale wieder zum Wassertanz einladen? Ob Rauzahndelfine oder Pilotwale – unsere bekannten Freunde zum Südsee-Stelldichein einladen? Ob wir uns mit Riff-Haien anfreunden werden? Ob ein paar Rochen unterwegs sind? Ich werde berichten…

 

Di. 12. September 2017

Wetter und Wale stehen Kopf

 

Mo'orea.  Die Insel Mo’orea hat die Form zweier Engelsflügel. Das unglaublich schöne Türkis des Riffs, welches die Insel komplett umgibt und das leuchtende Smaragd der umliegenden Berge sind die vorherrschenden Farben. 

 

Impressionen von Tag 9 und 10 unserer Tonga Reise. 

Leichter Regen. Der graue Himmel geht nahtlos in das graue Meer über. Ein frischer Wind weht. Sind wir in der Südsee? Magisch ist, das Grün am grauen Himmel, es sind die Reflektionen des türkisen Riffs! Natur –  ein Wunder! Nun, den Walen ist das Wetter einmal mehr egal. Wir finden eine Mutter im Kopfstand. Minutenlang steht sie kopfüber, fast regungslos. Nur ein kleines Stück ihrer Schwanzflosse schaut aus dem Wasser. Ihr Kalb wuselt um sie herum und vermutlich trinkt es zwischendrin. In dieser Position von Mama kommt es besonders gut an die Milchdrüsen, aus denen die Buckelwal-Lady ihre fetthaltige Milch in das Maul des Kalbs spritzt. Es ergeben sich weitere Schwimmsituationen an diesem Tag. Das Wetter hält heute einfach nichts von Aufklaren. Also machen wir uns langsam auf die Rückkehr, denn morgen früh geht es leider von Bord. Wetter hin oder her – auch wenn nur selten Südseefeelings aufkamen – die Wale haben uns mit ihrer Präsenz soooo reich beschenkt. Lebensträume sind wahr geworden! Für einige kostbare Momente durften wir eintauchen in ihre magische Welt. Mit viel Dankbarkeit im Herzen verabschieden wir uns. 

 

(Weitere Foto wie immer auf Facebook)

 

Mo. 11. September 2017

Rauzahndelfine - die kleinen Wal-Nervensägen

Mo'orea.  Guten Morgen von dieser grünen Perle im Pazifik.

 

Impressionen von Tag 8 unserer Tonga Reise. 

WWW – Wind, Welle, Wetter. Es ist wie es ist! (Hawaiianische Lebensregel Nummer drei findet hier Anwendung ;-)) . Die Buckelwale einmal mehr sichtlich unbeeindruckt bieten uns wieder die verschiedensten Verhaltensweisen und auch Schwimmsituationen an. Interessant wird es als wir auf eine Gruppe Rauzahndelfine treffen, sie reiten in der Bugwelle des Bootes, wo gerade noch die Wale mitschwammen. Das Auftauchen der Delfine gefällt den Walen gar nicht und sie schlagen quer mit der Schwanzflosse im Wasser hin und her, um die lästigen Quälgeister abzuwimmeln! Mana hängt vor dem Boot an einem Seil und wird mitgezogen und riskiert einmal mehr einen Blick unter die Wasseroberfläche. Einmal kommt ein Wal ganz nah und Mana erlebt einen ewigen Augenblick als der Wal ganz genau inspiziert, was da oben eigentlich am Boot hängt. Sicherlich ein sehr seltener Anblick! Für beide Spezies.

 

Später auf Manas Videoaufnahmen sehe ich, wie die „Rauzies“, die für ihren Schnabernack auch vor La Gomera sehr bekannt sind“ die Bewegungen der Wale nachahmen! Sie werden einmal mehr dem Ruf als Clowns der Meere gerecht.

 

(Weitere Foto wie immer auf Facebook)

 

So. 10. September 2017

Regen am Riff

 

Mo'orea.  Eine kleine Insel von einem türkisfarbenen Riffgürtel umgeben.

Es sieht wunderschön aus. Paradiselike!

 

Impressionen von Tag 7 unserer Tonga Reise. 

Es regnet, wir frühstücken drinnen und rücken etwas zusammen. Dennoch ergeben sich auch an diesem Tag einige erstaunliche Walbegegnungen und auch Schwimmsituationen. Für die Wale ist das Wetter nicht so entscheidend wie für uns J. Mama und Kalb laden zum Schnorchelgang ein. Ganz besonders rührend ist später eine Lehr-Sequenz von Mama Wal. Heute steht kräftiges Schlagen mit der Schwanzflosse  (tailslapping) auf dem Stundenplan. Das Kleine schlägt eifrig hinterher, gerade so als wollte es zeigen: Mama, kann ich auch schon! Als die Mama sich nach einem Nickerchen (dabei liegt sie bis zu 15 Minuten unten am Riffgrund) wieder fit für das Leben mit einem quirligen Kalb machen will, springt sie erstmal dreimal komplett aus dem Wasser und das ganz schön nah am Boot. Wow – Respekt!

 

Weitere Foto wie immer auf Facebook

 

Sa. 09. September 2017

Besuch und weitere Baby-Breaches

 

Mo'orea.  Wir entdecken die kleine, grüne Insel!

 

Impressionen von Tag 6 unserer Tonga Reise. 

Am Morgen bekommen wir Besuch. Zwei junge Männer kommen von einer kleinen Atoll-Insel, auf der sie leben,  mit einem sehr einfachen Boot zu uns herüber und bringen uns einen selbst geflochtenen Korb mit frischen Kokosnüssen. Gibt es etwas Besseres zum Frühstück? Sie bekommen dafür von uns Kaffee, Säfte etc. Was bewegt 5 Brüder auf einer einsamen Insel Taro zu leben Gemüse anzubauen und Fisch zu fangen? Was für uns aussieht wie „Symplify your life“ ist vermutlich ganz anders motiviert. Es gab auch den Verdacht, dass es leicht Kriminelle sind, die dort eine Auszeit verbringen müssen. Dieser Annahme hat sich aber bei Nachforschungen an Land nicht bestätigt.  Zurück zu den Walen, die uns wieder ein Stelldichein gaben. Babys springen und „rocken“ around the clock und vor allem um die Mama herum. Die Verbindung zwischen Mutter und Kalb erscheint so zärtlich und taktil geprägt. Immer wieder dockt das Kleine bei Mama an, liegt auf oder unter ihr, bevor es wieder auf einen kleinen Ausflug zu uns Menschen geht.

 

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Frei. 08. September 2017

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Mo'orea.  Gestern sind wir in Europa eingereist! Im französischen Department. Hier beginnt am 12.09 unsere zweite Südsee-Reise zum Thema Schwimmen mit Buckelwalen. 

Impressionen von Tag 5 unserer Tonga Reise. 

Wie soll ich diesen Tag – aus dem man eine Woche hätte machen können – in ein paar Sätzen zusammenfassen? Es wird der absolute Highlight Tag unserer Reise. Das ahnt keiner beim Frühstück. Das Wetter wettert so vor sich hin als wir auf 4 und zeitweise 6 Wale treffen. Sie sind unterwegs und wir begleiten sie. Zwischendrin kommen sie nah ans Boot, verlangsamen sich. Unser „Späher“ geht ins Wasser und schaut mal, was passiert. Die Wale scheinen interessiert und nach und nach landen wir alle im Meer und folgen der Einladung der Wale zum Wassertanz. Sogar die Sonne zeigt sich zeitweise.

 

Die Buckelwale zeigen großes Interesse an uns Menschen und es folgen unglaubliche und zeitlose Augen-Blicke. Besonders eine Waldame (wie wir später herausfinden) tut sich in der Interaktion mit uns Menschen hervor. Wir nennen sie „Lady in white“, weil ihre weiße Bauchpigmentierung sehr weit an den Flanken hochreicht. Einmal bin ich kurz allein mit ihr am Boot nur wenige Meter von mir entfernt, sie zeigt den Bauch, tanzt sanft mit ihren langen Brustflossen und schaut tiefgründig zu dem Wesen, das mit einer Hand am Boot hängt und ganz leicht durch das Meer gezogen wird. Ein Augen-Blick der tiefen Begegnung und des gegenseitigen Interesses. Die Wale werden ihrem Ruf als die sanften Riesen der Meere mehr als gerecht. Mit welcher Zärtlichkeit und Umsicht sie unter Wasser agieren, macht mich einmal mehr sprachlos. Ich bin der tiefen Überzeugung, wenn alle Menschen, so ein Erlebnis mit den Walen (oder Delfinen) haben könnten, wäre es um die Wale und die Meere besser bestellt. Gerne möchte ich noch mehr dazu beitragen, dass diese seelenvollen Lebewesen und ihr Lebensraum geschützt werden! Der Mensch schaut m. E. an der falschen Stelle (im Weltraum) nach außerirdischen Intelligenzen und Leben. Wie wäre es mit einem profunden Blick unter die Meeresoberfläche?

 

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Do. 07. September 2017

Ballett mit den Walen

 

Tahiti.  Schön warm haben wir es jetzt! 

Es ist immer noch bzw. schon wieder der 6.09. – diesen Tag hatten wir gegen den 21.08. getauscht. Ich entscheide mich immer wieder für das Hier und Jetzt. Das ist am einfachsten...

Impressionen von Tag 4 unserer Tonga Reise. Was für ein Tag! Die Wale sind wieder quick lebendig. An den Baby Breaches kann man sich gar nicht satt sehen. Sie springen immer und immer wieder…  ein Grund ist sicher, dass sie ihre Muskel stärken und üben, üben, üben.  Außerdem spielt Spaß haben im Leben der Delfine und Wale auch eine große Rolle. Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl… Und wir dürfen auch aktive ausgewachsene Wale erleben. Sie schlagen eifrig mit ihrer Brustflosse (Flipper – oder pectoral fin) aufs Wasser und winken… vielleicht einem Männchen zu, vielleicht uns Menschen oder ggf. auch mit dem berühmten Zaunpfahl (Spaß haben ist ok!). Kurzfristig kommt es zum Wasser – Boot Ballet. Mana stimmt sich auf den Rhythmus der Waldame ein J.

 

Auch haben wir wieder die Gelegenheit zu den Walen ins Wasser zu gehen. Wieder ist es eine Mutter und ihr Kalb, die Zeit zum Spielen mit Menschen haben! (weitere Fotos wie immer auf Facebook)

 

Do. 07. September 2017

Südsee-Feelings und Schwimmen mit den Walen

 

Auckland.  Erfrischend ist es hier! Heute, 7.09. fliegen wir nach Tahiti und kommen am 6.09. an :-) Impressionen von Tag 3 unserer Tonga Reise.

 

Die ersten Südseefeelings kommen auf als die Wolkendecke dann doch einmal aufreißt. Wir gehen das erste Mal ins Wasser zu Walen und tauchen ein in das Unterwasser-Mysterium, in die Welt der Wale. Wir dürfen ein Muttertier mit ihrem Kalb beobachten. Die Mama liegt immer eine Weile auf dem Grund und macht ein Nickerchen, während das Kalb öfter hochkommt, um zu atmen und je nach Alter des Kalbes sich auch schon mal ein wenig von der Mama entfernt und sich Menschen anschaut. Wie wir wohl auf ein Walbaby wirken?

 

Dieses Kalb ist jedoch noch sehr klein und legt sich immer wieder unter die Mutter am Grund und lugt neugierig hervor. Manchmal legt es sich auch auf Mami drauf und kuschelt sich kurzan. Körperkontakt ist wichtig im Leben der Wale! Die Mutter ist sehr gelassen mit der Anwesenheit, dieser winzigen Lebewesen mit Schnorchel und Taucherbrille an der Wasseroberfläche. Beim Auftauchen wirft sie mir einen durchdringenden, tiefgründigen und gleichzeitig gleichmütigen Blick zu und für einen Moment bleibt die Zeit stehen…


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Mi. 06. September 2017

Baby Breaches und Eskort-Service

 

Tonga. Impressionen von Tag 2 unserer Tonga Reise.

 Das Wetter beglückt uns an diesem Tag nicht so sehr, die Wale dafür umso mehr. In den flachen Riffzonen sind die Mütter mit ihren Kälbern unterwegs. Hier lässt es sich gemütlich fürs Leben lernen und auch das Muskeltraining der Kleinen kommt nicht zu kurz. Wir erleben viele, viele Sprünge (breaches) von den Kälbern. Direkt vor Mamas Nase oder auch weiter weg. Als wollte das Kleine zeigen: „Schaut mal, was ich schon alles kann“! Zwischendrin zeigt sich auch ein weiteres Mutter/Kalbpaar mit Eskort.

Der männliche „Eskort-Service“ möchte sich mit dem Weibchen paaren und zeigt sich beschützend und ruhig an der Seite heute. Ob das Weibchen sich darauf einlässt, wissen wir nicht. Vermutlich hat sie genug mit der Aufzucht ihres quirligen Kalbes zu tun! Vor Hawai’i hat eine wissenschaftliche Studie gezeigt, dass der Eskort maximal 45 Minuten in der Nähe des Weibchens bleibt. Mir macht es den Anschein als haben wir Eskort Tiere auch länger in der Nähe des Mutter/Kalb Paares gesehen. Regionale Besonderheiten und Verhaltensweisen bei Walen sind keine Seltenheit! (Weitere Foto-Impressionen zu Tag 2 auf Facebook).

 

Di. 05. September 2017

Wale auf Kuschelkurs

 

Tonga. Tag 1 unserer Reise.

Am Morgen gehen wir an Bord und am Nachmittag haben wir schon alle „Walfieber“. Wir treffen eine Buckelwalmutter mit ihrem noch sehr kleinen Kalb. Das Kleine ruht sich alle Naselang auf dem Rücken seiner/ihrer Mutter aus, weil es vermutlich noch nicht so viel Kraft hat.  Die Beiden sind nah am Boot und es ist eine Freude, diese enge Verbindung zwischen Kalb und Mutter zu erleben. Was für ein toller Beginn der Reise! Auch die Mutter wird etwas lebendiger und kommt ganz nah und zeigt zeitweise auch ihren weißen Bauch. Das fühlt sich sehr vielversprechend an, für die Tage, die vor uns liegen. (Foto: links von dem Muttertier sind die kleinen Blaslöcher des Kalbs zu erkennen - weitere Fotos auf Facebook OCEANO Whale Watching Travel).

 

Mo. 04. September 2017

MALO aupito = Vielen Dank

 

Tonga. Ein herzliches Hallo! Wir sind zurück vom Wassertanz mit den sanften Riesen der Meere in der Online-Welt (welches auf Tonga manchmal und manchmal nicht funktioniert…). In den nächsten Tagen werde ich davon berichten. Auch, wenn Tonga immer als erstes den neuen Tag auf Erden begrüßt, gehen wir jetzt erst einmal schlafen und werden sicher träumen von den faszinierenden Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Wesen der Meere, die uns einmal mehr in ihren Bann gezogen haben.

 

Vom 26.08. - 4.09. 2017 waren wir Offline und haben mit den Walen im Wasser getanzt! :-)

 

Fr. 25. August 2017

Südsee-Shopping, Spinat und Spinner...

 

Tonga. So, der größte Teil der Verpflegung für die nächsten 10 Tage ist an Bord verstaut. Morgen heißt es „Leinen los“! Unsere erste Teilnehmerin trafen wir heute gleich auf dem lebendigen Gemüsemarkt, wo wir durchaus mit unseren Bergen an gekauftem Gemüse viel Aufsehen erregt haben. Vegetarische Küche lebt von viel Gemüse! Die Brotfrucht - essenzielles Nahrungsmittel der Inseln ist leider noch nicht reif.  (Leider hatte ich auf dem Markt in der ganzen Aufregung der Vorbereitung, keine Kamera dabei…) U.a. war eine riesige (!) Kiste Spinat dabei, die ich gerade waschen durfte. Habe mich gefühlt als wäre ich eine Schülerin von Gurdjieff. So verrückt können auch nur wir sein! Aber Mana möchte nun mal sein berühmtes Palak Paneer morgen zur Begrüßung auf den Tisch zaubern! Nicht nur wir spinnen manchmal, auch habe ich von Spinner Delfinen gehört, die sich hier auch am Riff öfter aufhalten sollen. Die Vorfreude auf die Meeressäuger könnte nicht größer sein. Wir freuen uns auf die Menschen, die dem Ruf der Wale gefolgt sind. 

 

Mi. 23. August 2017

Essen oder nicht essen, das ist hier die Frage...

Tonga.  Da sind wir nun! Wegen ihnen sind wir hier (s. Foto). Die Vorfreude bald Buckelwale zu sehen, wächst stündlich. Da es uns nicht möglich ist, wie die Wale wochenlang nichts zu essen, sind damit beschäftigt einzukaufen oder besser zu schauen, was man hier bekommen kann. Die Auswahl ist begrenzt. Wie verwöhnt wir sind aus den deutschen Supermärkten, wo es alles in Hülle und Fülle gibt! Dennoch bin ich zuversichtlich, dass Mana in den 10 Tagen auf dem Schiff etwas Leckeres auf den Tisch zaubern wird. Unschlagbar lecker und gesund sind auf jeden Fall die Kokosnüsse und davon gibt es hier reinlich! Wir sind hier auf Fahrrädern unterwegs. Achtung! Hier fährt man Links… das ist SEHR gewöhnungsbedürftig. Die TonganerInnen sind sehr freundlich und füllig auch ;-). Sie lieben es zu singen, sind sehr religiös und kinderfreundlich. Als Naturblondine schenken mir die Kinder oft neugierige Blicke und rufen mir ein „Bye“ als Gruß entgegen. Bye, bye – bis morgen.

 

Di. 22. August 2017

Zeitlose Momente

Wir haben den 20.08. übersprungen oder besser überflogen , die 10 C Grad Celsius in Auckland gegen 27 C Grad feuchte Wärme auf Tonga getauscht und sind in einer anderen Welt  gelandet. Das Königreich Tonga, das nie von einer Nation besetzt war, ist sehr stolz auf die Monarchie und verehrt den König Tupou VI. Beim Landeanflug fallen das üppige Grün und die unzähligen Kokospalmen ins Auge.

 

Jetzt einfach nur ankommen und schlafen! Auch, wenn der Hahn kräht, wir gehen mit den Hühnern schlafen. Das Schwein des Nachbars blinzelt freundlich herüber und die Kinder unserer Vermieter spielen quietschend und fröhlich im tropischen Garten unserer Unterkunft. Die Männer tragen hier überwiegend Rock (Sarong, um die Hüften geschlungen) und auch sonst gibt man sich sehr traditionsbewusst.

 

Es ist ein anderer „Beat“ hier. Langsamer, bedächtiger. Darauf wird man vor dem Abflug schon vorbereitet: siehe Foto! Es kommt mir vor wie auf Hawai’i, wo man sagt: Ihr (die Nicht-Einheimischen) habt die Uhr, wir (die Einheimischen) haben die  Zeit. Dadurch, dass es möglich war, mal eben einen Tag zu überspringen, wird mir noch einmal deutlich, dass die Uhr und das Datum ein Gerüst sind, damit wir uns besser verabreden können :-). Leben findet immer Hier & Jetzt statt.

 

 


Extra-Beiträge über unsere Rieseziele


Mo. 03. April 2017

Extra: Dominikanische Republik

Schwimmen mit Buckelwalen. Read more

 


Mo. 03. April 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Vamos Baja California

Hier folgen wir den flüchtigen Spuren der großen Wale dieser Welt, die Tausende von Kilometern hierher wandern um zu gebären und sich zu paaren. Read more

 


So. 05. März 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Sea of Cortez

Unsere eindrucksvolle Reise auf einem Katamaran in der Sea of Cortez liegt bereits einige Zeit hinter uns, die Bilder und Erinnerungen bleiben jedoch für immer. Wer mehr über diese einmalige Gegend und diese Reise, die wir auch für 2018 planen, erfahren möchte: Read more

So. 26. Februar 2017

Extra: Beitrag über Hawaii

Obwohl wir gerade in Mexiko sind, schauen wir zurück auf unsere Reisen auf Hawaii, auf diese besonderen Inseln mit seinen inspirierenden Menschen, die vielfältige Kultur, das bunte und interessante Leben an Land und im Wasser. Read more


Sa. 13. Januar 2017

Extra: Beitrag über La Gomera

Ein Interview mit dem Biologen Fabian Ritter von M.E.E.R. e.V., der sich für den Schutz der Wale und Delfine vor La Gomera engagiert. Read more




UNSERE REISEZIELE - NEWS VOM MEER

Hawaii

Mexiko

Mexiko

Dominikanische

Republik



WER WIR SIND

Das schreibt man über uns:
Susanne Braack bietet mittlerweile seit 22 Jahren mit ihrem Team Begegnungen zwischen Menschen, Delfinen und Walen – von Europa über Hawaii bis nach Mittelamerika und in die Südsee an. Mit OCEANO steht sie dafür, Menschen ein tieferes Verständnis für die besonderen Meerestiere zu eröffnen und zur Erhaltung ihres Lebensraumes beizutragen.

 

Ihre jahrzehnterlange Erfahrung in der Begleitung von mittlerweile mehr als 4.000 Reisegästen und ihre Liebe zu den Tieren und der Natur machen Susanne Braack zu einer Expertin für ethischen und nachhaltigen Meeres-Tourismus. Auf den Reisen und in Vorträgen gibt sie ihr Wissen weiter und teilt ihre Faszination für die Wunder unserer Meere. In früheren Leben war sie Bankkauffrau, Arzthelferin und Geburtsvorbereiterin. Ganz „nebenbei“ ist sie Meditationslehrerin  und gibt Coachings und Life Balance Seminare.

Seit 5 Jahren ist nun schon Mana Bauer, ihr liebster Mann mit an Bord. Die Passion für die Meeressäuger und das Meer zu teilen, ist ein besonderes Geschenk für die beiden. Meerzeit gehörte schon immer zum Leben von Mana Bauer. Ob als Kind mit den Eltern in den 60igern in Rumänien und Ungarn. Oder dann, als gelernter Reiseverkehrskaufmann in den 80igern mit der Freundin auf Reisen durch Asien. Fasziniert war es immer von  anderen Welten und Kulturen, hauptsächlich, aber nicht nur, um am Meer zu sein, einzutauchen und zu (body) surfen, bis die äußere Reise in Indien zur inneren Reise wurde. Das Fernweh heilte erstmal. Nach längerem Aufenthalt in München, passierte das Leben und Arbeiten am Meer. Er kaufte ein Restaurant auf La Gomera und verwöhnte viele, viele  Gäste mit vegetarischen Köstlichkeiten. Diese Phase dauerte 13 Jahre, ehe er sich entschloss, in das Projekt seiner „Wal-Frau“ Susanne einzusteigen, um spannende Reisen zu Walen und Delfinen in der Welt anzubieten und wieder Meerzeit zu haben.