Der Reise-Blog für alle die Meer wollen!

Wale und Delfine - Diese Warmblütler lassen keinen kalt!

Wir lieben es frei lebende Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum zu treffen und auch unseren Mitreisenden diese Begegnung der anderen Art mit dieser sozialen Intelligenz zu ermöglichen. Das weite Meer – das Zuhause der Wale und Delfine – können wir immer nur für eine begrenzte  Zeit per Boot oder schwimmend besuchen, hier sind die Meeressäuger die Gastgeber. Manchmal sehen wir Wale von Land aus, meistens beobachten wir sie vom Boot  aus und zeitweise schwimmen  wir auch mit Delfinen oder Buckelwalen: Sanftes, respektvolles Whale Watching,  Achtsamkeit sowie  Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit liegen uns - auch an Land - sehr am Herzen.

 

 In unserem Reiseblog möchten wir Euch einladen mit uns und den Walen, die zum Teil auch lange Strecken reisen, nach Hawai’i, Mexiko, Dominikanische Republik, Tonga, Moorea, Bali und La Gomera zu folgen. Vorort treffen und befragen wir Wissenschaftler und begeisterte Menschen, die sich mit dem Leben von Walen und Delfinen auf verschiedene Art und Weise näher befassen und eindrucksvolle Geschichten zu erzählen wissen.


NEUESTE BEITRÄGE

Folge uns auf Schritt und Tritt, spüre die Meeresbrise…


Fortlaufende Reisenotizen...

Wir sind wieder auf dem Weg und reisen weiter mit den Walen um die Welt.

Die Buckelwale der Südsee rufen uns. In der Südsee stehen Tonga und Moorea/Tahiti auf dem Programm:

Schwimmen mit Buckelwalen und Delfinen, Rochen...

Hauptsache MEER ist in der Nähe und Meeresssäuger ;-). Life is better on the beach


Finde hier Berichte zu unseren bisherigen Reisen in 2017:

Hawai'i: Buckelwale, Spinnerdelfine

Mexiko: Baja California mit Buckelwalen, Grauwalen, Blauwalen, Finnwalen, Delfinen, Walhaien, Seelöwen...

Dominikanische Republik: Schwimmen mit Buckelwalen

La Gomera: verschiedene Delfinarten, Pilotwale, Bryde- und Schnabelwale...

Tonga: Schwimmen mit Buckelwalen

Moorea: Schwimmen mit Buckelwalen

mehr


MO. 08. Januar 2018

Eine frohes Neues Jahr

La Gomera.  Was für ein Start ins Neue Jahr: Schöner könnte es nicht sein. Das Meer leuchtet wunderschön und liegt ruhig da zu Beginn des Jahres... doch ein paar Tage später ist alles wieder anders. 3 Meter Wellen, Wind und viel zu wenig Regentropfen! Das Leben ist wie eine Welle - es geht auf und ab, auf und ab und für uns geht es darum, wie die Delfine, diese Lebenswellen elegant zu surfen.

Ich wünsche allen Lesern ein Jahr voller Wunder, Gesundheit - ganz wichtig! - viel Glück, Kontakt und Verbundenheit.  Und natürlich viel MEERZEIT. Und ausruhen in der inneren Hängematte. Lasst es langsam angehen!

 

 

So. 31. Dezember 2017

Das Buckelwal - Jahr

La Gomera.  Traumwetter auf La Gomera. Schöner könnte es nicht sein. Die Boote fahren aufs Meer und die Fleckendelfine spielen vergnügt ums Boot!

Doch das letzte Foto gehört den Buckelwalen, die uns so unglaublich reich beschenkt haben in diesem Jahr: mit ihrem Interesse an uns. Ihren Versuchen mit uns Kontakt zu machen. Mit der Zeit, die sie uns geschenkt haben. Die Momente, in den wir ihren besonderen Gesängen lauschen durften. Mit Momenten, in denen wir verga´ßen, dass uns kalt war. Mit ihrer Neugier. Mit ihrer Achtsamkeit. Mit ihren Sprüngen.

Die Momente, in denen sie mehr wollten. Mit Momenten, in denen wir still Anteil an ihrem Leben unter Wasser nehmen durften.

Nichts davon ist selbstverständlich sondern ein riesiges Geschenk, das uns gemacht wurde.

Wir wissen viel über Buckelwale, doch das, was wir nicht wissen, ist deutlich mehr!

Guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Neues Jahr mit viel MEERZEIT wünscht Euch allen, Susanne

Highlights von diesem Jahr  hier!

 

SA. 23. Dezember 2017

Magische Momente an Land

La Gomera.  Der Dezember ist verflogen auf La Gomera. Der Wind kam oft aus der falschen Richtung und die Whale Watching Boote blieben im Hafen. Jetzt zu Weihnachten sieht das Meer allerdings gut aus. Die Touren sind gut gebucht und vermutlich kein Platz, um selbst aufs Meer zu fahren. Also geht es ab in den Wald! Was für eine schöne Insel La Gomera doch ist. Auf den letzten beiden Wanderungen traf ich keine Menschenseele. Friedlicher kann das Leben kaum sein - als oben auf der Insel. Leichter Regen, der Sound der Tropfen auf den Blättern... alles eine Frage der richtigen Kleidung. Bald geht es weiter mit den Walen um die Welt. Die Vorfreude wächst und  natürlich gibt es noch das ein oder andere zu organisieren dafür... ;-). Jetzt erstmal schöne Feiertage und beste Wünsche.

Highlights von diesem Jahr sind auch hier zu finden!

 

Frei. 01. Dezember 2017

Pilotwal Parties

La Gomera.  Dezember schon. Auf La Gomera ist es für die Jahreszeit zu warm, während es in Deutschland schon schneit. Am letzten Wochenende - ohne Regen! - hatten wir den starken Südwind  und hohe Wellen. Flotter Surfer waren da unterwegs! Und das Meer hat sich hungrig den ganzen schönen Sand weg geräubert :-(. Doch nun ist gerade Vollmond und die Tidenhub ist groß, so dass sich heute Abend ein schönes Stück "Watt" frei gelegt war - bei einem magischen Abendhimmel. Dies kleine Paradies hier! Auf dem Meer sind die Pilotwale gut aufgelegt! 

Und die Gedanken sind auch bei den Grauwalen, von denen immer mehr die kalifornische Küste passieren, um bald in der Baja anzukommen. Hoffentlich sind viele werdende Mütter dabei. Die Vorfreude wächst, im März mit den Kälbern zu spielen...

 

 

Di. 21. November 2017

Tage wie diese...

La Gomera.  Die Zeit rast dahin... Mit den Nach- und Vorbereitungen zur Reise. Auch unsere Freunde erfreuen sich an Südsee-Fotos und Buckewal-Clips :-).

Der Herbst zeigt sich sehr mild und der Strand breit im Valle Gran Rey. Und das Meer? War in den letzten Wochen eher ruhig - nur diese Woche scheinen die Boote im Hafen zu bleiben...Wind aus der falschen Richtung, sagen wir dazu.

Am Samstag aber gab es eine wundervolle Pilotwal Sichtung. Das Meer spiegelglatt, kein Boot weit und breit. Der Motor ist aus. Und völlig überraschend zeigt sich ein unerwarteter Gast: ein junger Finnwal. Delfine schwimmen neben ihm... Wow!

Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Ddzun6jwGhY

 

Mo. 06. November 2017

Die sanften Riesen intim

La Gomera.  Regen auf der Insel! Wie toll ist das denn! Lang ersehnt und gern genommen  ;-).

 

Wunderschöne Fotos von Buckelwalen in der Südsee stellt der Australier Jess Cresswell auf seiner Seite aus. Intime Kunstfotos sind in drei Jahren Fotografie entstanden. Sie wirken zeitlos durch die schwarz/weiße Darstellung. Interessant ist, dass auch er diese Wesen als "gentle" also als sanft beschreibt. So haben wir die Wale bei unserem Wassertanz mit ihnen auch wahrgenommen. 

Und, wenn ich mir die Fotos anschaue, sind mir die Wale sehr vertraut - als wäre ich genau diesen auch gerade erst begegnet...

Mi. 01. November 2017

Finde den Fehler;-)

La Gomera.  Traumhaftes Wetter auf La Gomera. Herrlicher Strand. Am MEER sein. MEERZEIT leben.

Die Hauptfrage heute: Was stimmt mit diesem Foto nicht? Auf den ersten Blick ist es ein wunderschönes Unterwasserfoto von den Buckelwalen in Franz. Polynesien im Pazifischen Ozean. Es sind die Flipper, die langen Brustflossen. Normalerweise ist die Oberseite der Flipper der pazifischen Buckelwal-Population dunkel während die der Atlantischen Population weiß ist.

Also dieser Wal hat vielleicht Atlantische Vorfahren oder eine sehr weite Reise hinter sich... Wir wissen viel über diese Wesen und es gibt ganz viel, dass wir nicht wissen (können). 

 

So. 29. Oktober 2017

Winterzeit

La Gomera.  Es geht alles etwas langsamer. Die Uhren ticken ab heute im Winterzeit-Modus. Die Tage werden kürzer und die Zeit der Einkehr liegt vor uns. Die Buckelwale der Südsee treten so langsam die Reise in die Antarktis an. Die Mütter mit ihren Kälbern sind die letzten, die die Südsee Regionen verlassen.

Wir regenerieren uns nach den intensiven Reisen (die noch stark nachwirken)  und bereiten gleichzeitig schöne neue Reisen vor :-). Wir werden wieder in der Baja California (unserer 3. Heimat) sein, wenn die großen Wale dieser Welt dort im Februar/März ihr Stelldichein geben. Wir reisen weiter mit den Walen um die Welt. 

Frei. 20. Oktober 2017

Kraftplatz La Gomera

La Gomera.  Es ist ruhig geworden hier im Blog. Wir haben uns richtig doll* erkältet und jetzt sind mittlerweile nach La Gomera zurück gereist. Jedes Mal, wenn ich aus der Großstadt München zurück komme, wird mir bewusst, dass hier der Puls des Lebens doch noch viel langsamer schlägt... im Atemrhythmus der Felsen ;-). Klar, hier kann es auch mal hektisch werden oder über Silvester, wenn es hier am vollsten ist, wird es etwas enger, aber der "Beat" ist einfach noch anders. Die Insel ist einfach ein Kraftplatz (für uns). Es ist warm (finally), die Algen haben sich verzogen und die neue Fähre legt im Valle Gran Rey an. 

Sehr lebendig sind die Begegnungen und Bewegungen mit den Buckelwalen der Südsee... diese wirken nach und mehr und mehr wird mir bewusst, wie reich wir beschenkt wurden! Was für mysteriöse Wesen es sind!

* norddeutsch - stark ;-).

Do. 12. Oktober 2017

Südseeswing und.. Blues

Blumenthal.  Wir sind immer noch mit dem Ankommen und Integrieren beschäftigt. Ein Himmelreich für eine durchschlafene Nacht! In der Südsee war es gesetzt ab 21.00h zu schlafen, denn ab ca. 18.00h werden die nicht vorhandenen Bürgersteige und Strände ;-) hochgeklappt. Nightlife? Nicht vorhanden. Hier lebt man ganz nach der Diverse: Der frühe Vogel fängt die Kokosnuss...

Nein, wir bekommen keinen Blues, denn der Südseeswing ist wunderbar lebendig in uns und unseren Zellen... Hier ein Ausschnitt aus der Mo'orea Big Blue Ouvertüre gesungen in Bass, Bariton, gewürzt mit einer Prise Sopran. Das Open Ocean Konzert 2017 filigran zusammen gestellt und komponiert von den Polynesia - Boys, Starring: A Male! Lauscht doch mal rein...HIER.

Mo. 09. Oktober 2017

Wir haben es gepackt...

Blumenthal.  Welcher Tag ist heute eigentlich...? So langsam kommen wir an im herbstlichen Deutschland. Unsere Rückreise hatte das folgende Routing: Tahiti - Los Angeles. Stop over Los Angeles. Los Angeles - London (noch nie bin ich so sanft mit einem Flugzeug gelandet. Der Übergang zwischen Luft und Erde war nicht spürbar...), London - München. Nun sind wir ein paar Tage zu Hause (http://www.schloss-blumenthal.de ) und sortieren uns durch... Diesmal haben wir ein richtiges Jetlag, obwohl die Flugzeiten günstig lagen. Normalerweise haben wir damit gar keine Probleme. Nun, jede Reise ist anders und einzigartig. Es gibt viele intensive Eindrücke zu verdauen.

Speziell eine Dame haben wir in besonders guter Erinnerung, unsere Lady in White., siehe Foto. Die Buckelwal-Dame, die sooo an uns Menschen interessiert war. Ob sie sich schon wieder auf den Weg gemacht hat Richtung Antarktis? Wir wünschen ihr auf jeden Fall eine sichere Reise in ihre Nahrungsgründe und hoffen, dass der Tisch reichhaltig gedeckt ist! Und wer weiß das schon, vielleicht sieht man sich wieder?

Do. 05. Oktober 2017

Maururu und Nana

Tahiti.  Danke und Ciao. Wir haben die grünen, blumigen Perlen und Buckelwalinseln verlassen, und uns auf den Rückweg gemacht.

Es gibt viel zu verarbeiten. Die intensiven Eindrücke wirken nach... Die Wale und die ausgesprochen leckeren, tropischen Früchte werden wir vermissen. Und die schönen Düfte...

In Los Angeles haben wir jetzt richtig schönes Wetter. Kleiner "running gag" zwischen Mana und mir: Jetzt sind wir 6 Wochen durch die Südsee gereist, um einen Tag schönes, warmes Wetter in Los Angeles zu haben ;-). Das Wetter in der Südsee ist einfach sehr abwechslungsreich!

Übrigens sind vor La Gomera Buckelwale aufgetaucht... Es sind die Atlantischen Buckelwale, die vermutlich von der Arktis wieder zurück zu den Kapverdischen Inseln ziehen. Te mana o te manoa. Der Geist des Meeres. Oder besser... Der Geist IN den Meeren.

 

 

Mi. 04. Oktober 2017

Kleine Spinner zum Abschied

Tahiti.  Leider war uns die Abschiedstour von den Buckelwalen aus wettertechnischen Gründen ja nicht vergönnt.

Bei unserem Besuch in Teahupoo sahen wir sozusagen als kleines Trostpflaster noch einmal Spinnerdelfine, die sich in der geschützten Riffzone ausgeruht haben. Immerhin... wie schön. Sie haben sich ausgeruht, das war unschwer zu erkennen. (Beweisfoto anbei)

Weiterhin gibt es im Fluss, der ins Teahupoo Riff mündet, armlange, blauäugige Aale. 

Tohora ist übrigens der örtliche Name für Wale. Insgesamt sind 16 Meeressäugerarten in den Gewässern um Mo'orea un Tahiti zu finden. Einige Arten, wie die Buckelwale, migrieren andere leben das ganz Jahr hier. Dabei sind auch unsere gut bekannten Freunde die Pilotwale (es sind auch die Kurzflossen-Grinwale, wie auf den Kanaren) und auch unsere anderen guten Freunde, die Rauzahndelfine sind hier heimisch. By the way... ein tropischer Regenschauer entlädt sich gerade mal wieder! (Weitere Fotos auf Facebook)

 

Di. 03. Oktober 2017

Eine Sackgasse und die heftigste Welle der Welt

Tahiti.  Die Straße führt nicht nach Nirgendwo, sondern an keinen geringeren Ort als TEAHUPOO.

Hier, wo der Weg (End of road) endet, beginnt für die professionellen Big Wave Surfer erst der riskante Spaß so richtig. Zweimal jährlich findet hier der Billabong Big Wave Wettkampf  statt. Im April und im August. Diese spezielle Welle zeichnet sich nicht durch ihre Höhe aus sondern durch ihre Gefährlichkeit und ihren langen Tunnel, in dem der Surfer die Welle reitet. Im Winter werden die Wellen hier "nur" bis zu 3 Meter hoch - eigentlich Pipifax für Big Wave Profis. Aber diese Welle hat es in sich. Sie zieht wahnsinnig viel Wasser, so dass nur noch ca. 50 cm Wasser über dem Riff sind. Wenn da was schief geht... Halleluljah! Erstaunlich, dass so wenig passiert sagt der Surfer und Wellenfotograf Tim McKenna. Zweimal im Jahr wird es in diesem verschlafenen Nest richtig quirlig und lebendig. Gestern im leichten Resen war hier nicht der Hund begraben sondern am Nickerchen machen...

 

Mo. 02. Oktober 2017

Wetter Kapriolen und das Flying office

Tahiti.  Das Wetter macht uns leider einen Strich durch die Abschiedsveranstaltung mit den Buckelwalen. Leider wurde unsere Tour, um noch einmal mit den Walen zu schwimmen, abgesgt. :-(. Nicht, dass uns langweilig wäre, doch eine weitere Begegnung und einen weiten Anbieter kennen lernen, wäre schön gewesen. In unserem Flying office gibt es immer etwas zu tun und Tahiti hat ja noch mehr zu bieten. Wir haben auch einen sehr schönen Platz gefunden. Unterkünfte zwischen den Gruppen buchen wir meist über AirBnB. Da findet man oft sehr schöne, individuelle Plätze und eben auch nicht so teuer. Denn Polynesien ist keine ganz günstige Destination.

Gerne wären wir noch mal aufs Meer zu den Walen gefahren. Aber auch so kehren wir reich beschenkt mit magischen Wal-Erlebnissen im Herzen zurück. 

 

So. 01. Oktober 2017

Insel der Wasserfälle

Tahiti.  Eines ist auf dieser Reise gestorben: das Südsee Klischee von endlosem Sommer, täglichem Sonnenschein und langen Strand mit dem "Happy Barcadi Feeling" Die Südsee erlebe ich ganz anders und meine warme Jacke habe ich öfter gebraucht. Es regnet viel. Das üppige Grün muss eben gewässert werden. Es windet auch mal und dann wird es schnell frisch. Strände gibt es wenig bis kaum (auf Mo'orea). Dafür hat man ja ein wunderschönes Riff zum Schnorcheln. Tahiti und Mo'orea können viel mehr als blumige Südseefeelings vermitteln. Sie sind charakter- und ausdrucksstark mit ihren Jurassic Park Bergen, tiefen Schluchten und unzähligen Tälern. Tahiti ist die Insel der grandiosen Wasserfälle. Und natürlich der Hauptgrund unserer Reise... die Buckelwale fühlen sich hier wohl und werden ja hier in Französisch Polynesien geboren... sie lieben die Kombination aus Riffzonen und etwas tieferen Gewässern. Ihnen wollen wir noch einmal hier begegnen und uns gebührend verabschieden. 

(Bitte nicht weiter sagen, dass ich gestern mit einer Wärmflasche ins Bett ging ;-)...)

 

Sa. 30 September 2017

Stille Südsee-Momente

Mo'orea.  Unsere Gäste sind abgereist und auch wir verlassen Mo'orea heute und gehen zurück nach Tahiti. Hier wartet noch ein weitere Ausfahrt zu den Walen auf uns bevor wir uns wieder Richtung Europa aufmachen. Mo'orea ist ein besonderes Fleckchen Erde, ich bin sehr dankbar diese Schönheit hier erleben zu dürfen und wünsche mir sehr, dass kommende Generationen auch diese Schönheit zu Wasser und zu Land erleben können.  Gott oder die Göttin hat bei der Erschaffung der Insel sich wirklich Zeit genommen und eine ganz besondere farbenfreudige Welt erschaffen. Eine schimmernde Perle eben. Wir befinden uns hier ja im Epi-Zentrum des Perlenhandels. Es gibt hier deutlich mehr Perlengeschäfte als Supermärkte! Das Wasser des Riffs ist ganz still heute morgen. Überhaupt ist es eine sehr stille Atmosphäre. Die Insel ist auch ein wunderbarer Ort für Innenschau und Reflektion. Wir kommen wieder...

 

Frei. 29 September 2017

Genetische Glückssachen

Mo'orea.  Ich weiß nicht genau, warum Mana den Wal auf dem Foto "The dark vador" genannt hat... Es ist ein Eskort-Wal, der bei einer weiblichen Buckelwale-Dame mit Kalb sein genetisches Glück versucht. Sein Anliegen ist es möglichst viele Gene weiter zu geben. Die Männchen bei den Bartenwalen sind ja bekanntlich kleiner als die Weibchen. Vielleicht ist es auch noch ein relativ junger Wal, der sich beim zweiten Eskort (welcher auch in der Nähe war) abschaut, wie das Spiel funktioniert. Wir wissen so wenig... Der Beziehungs-Status bei den Walen ist nicht so leicht heraus zu finden. Denn wir sind immer nur kurze Zeit Gäste in ihrem Refugium, dem Meer. Und wissenschaftlich ist auch bewiesen, dass nicht immer der größte und kräftigste Wal sich dann mit dem Weibchen paart, es gibt auch Berichte, wo sich mehrere Walbullen, die "Köpfe eingeschlagen haben" im wahrsten Sinne des Wortes und das kleinste Männchen während dessen im Separee mit der Waldame verschwunden ist. 

 

Do. 28 September 2017

Umrundung der Engelsflügel

Mo'orea.  Zwei/dreimal haben wir die Insel mit dem Boot umrundet. Was für ein Anblick! Wir haben uns wirklich wie im Film gefühlt als wir von unseren Bootstouren entland der kristallklaren Riffzone gefahren sind. Das TÜRKIS!! Unfassbar schön. Die Insel Mo'orea hat ja die Form von zwei Engelsflügelchen durch die zwei tief eingeschnittenen  malerischen Buchten: Cooks Bay und Opunohu Bay. Das Grün der Insel kommt nicht von ungefähr. Es gibt immer mal wieder tropische Regengüsse. Die offizielle sommerliche Regenzeit geht von November bis April. Das Wetter ist seht kapriziös. Es ist eine sehr weibliche Insel ;-).

 

Di. 26 September 2017

Kleine und große Nervensägen...

Mo'orea. Zurück zu den Walen. Es ist soo spannend verschiedene "Walfahrts" Orte kennen zu lernen.  Und eben auch das Verhalten der Buckelwale zu erkunden. Verhalten sich die Wale vor Tahiti anders als vor Tonga? Das Verhalten hängt immer davon ab, ob sich die Wale gerade in einer Riffzone aufhalten oder eher dort, wo das Meer tief wird. Die Mütter mit ihren Kälbern halten sich gerne an den flachen Riffen auf, denn hierher folgt ihnen ein möglicher Eskortservice, sprich männlicher Wal, selten. Diese Mutter und Kalb (Foto) trafen wir genau am Übergang eines Riffs, das Wasser wurde schon etwas tiefer. Im Hintergrund des Bildes ein männlicher Eskort-Wal. Er würde gerne seine Gene an die Buckelwal-Dame weitergeben. Diese hat allerdings genug mit ihrem diesjährigen "Baby" zu tun. Aber nach 6 - 8 Wochen scheint eine erneute Schwangerschaft möglich zu sein. Aber dafür ist die Wal-Lady nicht immer bereit. Verständlicherweise, denn so ein quirliges Kalb ist der Augenstern der Mutter und natürlich auch eine kleine, fordernde Nervensäge. ;-). Das kommt sicher dem einen oder der anderen bekannt vor :-). 

 

Mo. 25 September 2017

Hai Time

Mo'orea. Nicht nur Buckelwale und Delfine haben uns beglückt. Auch Haie (Schwarzspitzen-Riffhaie) und Rochen. Generell gleicht das Riff rund um Mo'orea einem Aquarium. Fische jeder Color sind hier zu finden. Mit den Korallen ist es weltweit nicht gut bestellt, aber hier kann man noch einige finden. Auf einer Sandbank sind die Haie und Rochen zu Hause - denn es kommen immer wieder Boote mit Fischresten vorbei. Wenn es auch einfach geht... Das Freßverhalten der Meerestiere ist ja meist sehr opportunistisch. Dennoch ist es beeindruckend mit den Haien im Wasser zu sein. Zu tief hat sich die Angst vor Haien in das kollektive Unterbewusstsein eingegraben. Durch den "Weißen Hai" haben Haie auch viel Aufmerksamkeit bekommen, allerdings eben meist in Verbindung mit Angst. Von den ca. 400 Haiarten können nur 3 dem Menschen überhaupt gefährlich werden. Häufig handelt es sich bei Hai-Angriffen um eine Verwechslung mit Beute (Surfbretter werden für Robben gehalten). In Australien sterben mehr Menschen an Toaster Unfällen als an Haiattacken. Haie sind sehr alte Tiere (seit 100 Mio Jahren), die schon vor den Dinos am Start waren und für das Ökosystem Meer unentbehrlich! Wir hatten eine sehr schöne und friedvolle Begegnung mit ihnen. 

 

Sa. 23 September 2017

Spinner spinnen eben...

Mo'orea. Weitere Gäste auf Tour III waren die Spinnerdelfine, die wir auf unserer Mo'orea Reise trafen. Einmal trafen wir sie direkt in unserer Bucht (Cooks Bay - um Herrn Cook kommt man in der Südsee einfach nicht drum herum!), direkt vor unserem Hotel sozusagen.  Es war 7.30h morgens und die kleine Subgroup war im Schlafmodus. Manche von uns vielleicht auch noch... doch das Leben in der Südsee beginnt früh und endet dafür auch um so eher!  

Wie auch auf Hawai'i (dort sind wir vom 16. - 31.01.2017 - wer noch mit uns  diese faszinierenden und vielfältigen Inseln erleben möchte, siehe hier) ruhen sich die kleinen knapp 2 Meter kurzen Delfine tagsüber aus bevor sie nachts sich wieder in einer großen Gruppe von bis zu Tausend Tieren zusammen schließen, um gemeinsam zu jagen. Ihr Motto: "Gemeinsam sind wir stark!  Und erreichen mehr..."

Vor Mo'orea leben allerdings nur ca. 300 Spinner Delfine. Einmal trafen wir sie in der Nähe von Walen am späten Nachmittag als sie gerade begannen aktiv zu werden und sich eindrucksvoll in der Luft zu drehen (englisch: to spin - daher der schöne Name Spinner :-)).

Dann wünsche ich allen einen passenden Wahl-Sonntag. Es ist ein Privileg wählen zu können. Den/die Wa(h)l zu haben. Zu Wasser und auch an Land. 

 

Frei. 22 September 2017

Kurioser Überraschungsgast

Mo'orea. Da kamen wir vor ein paar Tagen von einem Schwimmgang mit einem männlichen Buckelwalsänger zurück und kurz vor dem Boot tauchte ein besonders interessanter Überraschungsgast auf! Unser Meeresbiologe kommentierte diesen einmaligen Anblick so: "Immer wollte ich einen Marlin sehen und nie hat es geklappt. Da kann man um die ganze Welt fahren, um einen zu suchen und dann taucht er hier direkt am Boot auf!"- Der junge Mann und das Meer ;-). Es handelte sich um einen neugierigen gestreiften Marlin mit einer wunder schön blau schimmernden Schwanzflosse. Er hatte eine stattliche Länge von 1,5 bis 2 Metern. Das Meer wieder einmal voller Geschenke und Überraschungen!

 

Di. 19 September 2017

Walsinn ausgebrochen!

Mo'orea. Das Wetter hat sich besonnen und hat sich nach leicht herbstlichen Einlagen wieder auf Südsee und Sunshine eingependelt! Da machen die Ausfahrten aufs Meer besonders viel Spaß und vor allem die Sicht unter Wasser ist viel, viel besser als bei einem bewölktem Himmel. Reich beschenkt sind wir wieder an Land zurück gekehrt, denn endlich war es gestern soweit! Wir durften die ersten Wale im Wasser bestaunen und uns von ihrem graziösen Anblick verzaubern lassen. Und natürlich ihre Größe und Majestätik bestaunen! Heute Morgen sind wir besonders verwöhnt wurden. Es war eine Mutter mit Kalb im Schlepptau unterwegs. Bei einem Schwimmgang sahen wir wie das Muttertier mit dem Kalb auf ihr schwimmend (dort wird das Kleine mitgezogen und muss selbst nicht so viel Kraft aufwenden) und rechts von ihr zwei Eskort-Herren, die um ihre Gunst buhlten, dabei permanent Blasen ausstießen und ganz nebenbei noch den Südsee-Saisonhit sangen. Ein wahrlich imposanter Anblick!

 

So. 17 September 2017

Saisonhit der Südsee Philharmonie

Mo'orea.  Wir sind in der Südsee Philharmonie angekommen und konnten bereits einigen Meistertenören lauschen. Ihre große Kunst ist allerdings das Spektrum, in dem die männlichen Buckelwalstars singen, der liegt nämlich in einem Frequenzbereich von 30 – 4000 Hertz. 3 Oktaven unter dem mittleren C bis zu 4 Oktaven darüber. Die Einheiten des Liedes können von 0,15 bis 8 Sekunden dauern. Sie bestehen aus: reinen  zum Teil sehr hohen Pfiffen, tiefem Stöhnen, grobem Grunzen, verlängertem Knattern. Diese „Noten“ sind auf eine bestimmte Art und Weise zusammengefügt und machen die berühmten Gesänge der Buckelwale aus, denen wir in den letzten zwei Tagen live lauschen durften. Was für ein Geschenk! Übrigens ist der Saisonhit der Südsee als der, der Buckelwale im Atlantik. Sie haben ihren eigenen Sommerhit. Das Wetter legte gestern etwas Herbst ein und zeigte mal wieder die 50 Shades of Grey. Heute ist es aber wieder viel freundlicher und entsprechend magisch erscheint auch das Blau des polynesischen Pazifiks. Die Insel Mo’orea mit ihrer starken weiblichen und rezeptiven Kraft lädt zum Ausruhen ein und immer wieder die intensiven Erlebnisse zu integrieren. Vielleicht beim Schnorcheln im Südseeaquarium oder ganz einfach bei einem Siesta – Schläfchen. Morgen geht es wieder hinaus aufs Meer!

 

SA. 16 September 2017

Blumen im Haar, Seegras auf der Haut

 

Mo'orea.  Wow – immer wieder staunen wir und lassen und verzaubern von der Schönheit dieser kleinen Südseeinsel. Auf unserer ersten Ausfahrt aufs Meer hatten wir sogar Gelegenheit die Insel einmal komplett zu Umrunden und die bizarre begrünte Bergwelt von allen Seiten zu bewundern - davor das türkisfarbene Riff. Da fehlen mir die Worte! Schönheit pur. Da hat Gott oder die Göttin sich die Zeit genommen hat, dieses Paradies zu kreieren mit viel Liebe zum Detail. Auf der ersten Ausfahrt hatten wir einen sehr kurzen Weg zu unserem ersten Buckelwal, denn er schwamm direkt in „unserer“ Bucht, wo wir auch untergebracht sind. Und er oder sie zeigte sich durchaus verspielt und zutraulich, kam mit Seegras spielend ein paar Mal ganz nah an unser kleines Boot, so dass wir ihn bewundernd konnten. Auf Tahiti und Mo’orea trägt man Blumen im Haar – Wale tragen offensichtlich Seegras auf der Haut…

 

Was für ein Start! Die Sonne scheint und es geht hinaus vor das Riff - zunächst Mal ist kein Wal in Sicht, dann springt einer in der Ferne. Wie sich später rausstellt ist es ein Männchen, denn er singt, wie unser Guide abtauchend herausfindet. Leider bewegt er sich dabei für uns zu schnell. Wir versuchen es auf der anderen Seite und treffen auf eine Mutter und ihr Kalb. Wieder sehr nah an der Küste. Wir machen einen Schwimmversuch, leider ist die Sicht unter Wasser nicht so gut, so dass wir die Wale nur ganz kurz sehen können. Auch der nächste Wal macht sich schnell von dannen… Also es gibt hier Buckelwale! Wir genießen die wunderschöne und atemberaubende Rückfahrt zum Hotel entlang des Riffs. Heute geht es wieder aufs Meer!

Weitere Foto wie immer auf Facebook

 

Frei. 15. September 2017

Beauty und Buckelwale

 

Mo'orea.  Eine kleine Verschnaufpause – es ist intensiv diese ganzen Eindrücke , aneinander gereiht wie die berühmten schwarzen Perlen Tahitis – zu verarbeiten! Diese kleine Inselperle Polynesiens ist „geschlagen“ von Schönheit. Das Auge kann es kaum fassen! Immer wieder verzaubert uns der Anblick des Riffs, das sich wie ein türkisfarbener Gürtel um die Insel legt. Die Aquariumswelt, die man am Riff beim Schnorcheln erlebt, könnte bunter und farbenfreudiger kaum sein. Hebe ich den Blick erfreut sich das Auge immer neu an den grün bewachsenen bizarren Felsformationen, die im Morgenlicht ganz anders erscheinen als im Sonnenuntergangslicht. Unsere kleine Gruppe ist vor Ort und wir freuen uns auf die erste Ausfahrt aufs Meer heute Mittag. Ob die Wale wieder zum Wassertanz einladen? Ob Rauzahndelfine oder Pilotwale – unsere bekannten Freunde zum Südsee-Stelldichein einladen? Ob wir uns mit Riff-Haien anfreunden werden? Ob ein paar Rochen unterwegs sind? Ich werde berichten…

 

Di. 12. September 2017

Wetter und Wale stehen Kopf

 

Mo'orea.  Die Insel Mo’orea hat die Form zweier Engelsflügel. Das unglaublich schöne Türkis des Riffs, welches die Insel komplett umgibt und das leuchtende Smaragd der umliegenden Berge sind die vorherrschenden Farben. 

 

Impressionen von Tag 9 und 10 unserer Tonga Reise. 

Leichter Regen. Der graue Himmel geht nahtlos in das graue Meer über. Ein frischer Wind weht. Sind wir in der Südsee? Magisch ist, das Grün am grauen Himmel, es sind die Reflektionen des türkisen Riffs! Natur –  ein Wunder! Nun, den Walen ist das Wetter einmal mehr egal. Wir finden eine Mutter im Kopfstand. Minutenlang steht sie kopfüber, fast regungslos. Nur ein kleines Stück ihrer Schwanzflosse schaut aus dem Wasser. Ihr Kalb wuselt um sie herum und vermutlich trinkt es zwischendrin. In dieser Position von Mama kommt es besonders gut an die Milchdrüsen, aus denen die Buckelwal-Lady ihre fetthaltige Milch in das Maul des Kalbs spritzt. Es ergeben sich weitere Schwimmsituationen an diesem Tag. Das Wetter hält heute einfach nichts von Aufklaren. Also machen wir uns langsam auf die Rückkehr, denn morgen früh geht es leider von Bord. Wetter hin oder her – auch wenn nur selten Südseefeelings aufkamen – die Wale haben uns mit ihrer Präsenz soooo reich beschenkt. Lebensträume sind wahr geworden! Für einige kostbare Momente durften wir eintauchen in ihre magische Welt. Mit viel Dankbarkeit im Herzen verabschieden wir uns. 

 

(Weitere Foto wie immer auf Facebook)

 

Mo. 11. September 2017

Rauzahndelfine - die kleinen Wal-Nervensägen

Mo'orea.  Guten Morgen von dieser grünen Perle im Pazifik.

 

Impressionen von Tag 8 unserer Tonga Reise. 

WWW – Wind, Welle, Wetter. Es ist wie es ist! (Hawaiianische Lebensregel Nummer drei findet hier Anwendung ;-)) . Die Buckelwale einmal mehr sichtlich unbeeindruckt bieten uns wieder die verschiedensten Verhaltensweisen und auch Schwimmsituationen an. Interessant wird es als wir auf eine Gruppe Rauzahndelfine treffen, sie reiten in der Bugwelle des Bootes, wo gerade noch die Wale mitschwammen. Das Auftauchen der Delfine gefällt den Walen gar nicht und sie schlagen quer mit der Schwanzflosse im Wasser hin und her, um die lästigen Quälgeister abzuwimmeln! Mana hängt vor dem Boot an einem Seil und wird mitgezogen und riskiert einmal mehr einen Blick unter die Wasseroberfläche. Einmal kommt ein Wal ganz nah und Mana erlebt einen ewigen Augenblick als der Wal ganz genau inspiziert, was da oben eigentlich am Boot hängt. Sicherlich ein sehr seltener Anblick! Für beide Spezies.

 

Später auf Manas Videoaufnahmen sehe ich, wie die „Rauzies“, die für ihren Schnabernack auch vor La Gomera sehr bekannt sind“ die Bewegungen der Wale nachahmen! Sie werden einmal mehr dem Ruf als Clowns der Meere gerecht.

 

(Weitere Foto wie immer auf Facebook)

 

So. 10. September 2017

Regen am Riff

 

Mo'orea.  Eine kleine Insel von einem türkisfarbenen Riffgürtel umgeben.

Es sieht wunderschön aus. Paradiselike!

 

Impressionen von Tag 7 unserer Tonga Reise. 

Es regnet, wir frühstücken drinnen und rücken etwas zusammen. Dennoch ergeben sich auch an diesem Tag einige erstaunliche Walbegegnungen und auch Schwimmsituationen. Für die Wale ist das Wetter nicht so entscheidend wie für uns J. Mama und Kalb laden zum Schnorchelgang ein. Ganz besonders rührend ist später eine Lehr-Sequenz von Mama Wal. Heute steht kräftiges Schlagen mit der Schwanzflosse  (tailslapping) auf dem Stundenplan. Das Kleine schlägt eifrig hinterher, gerade so als wollte es zeigen: Mama, kann ich auch schon! Als die Mama sich nach einem Nickerchen (dabei liegt sie bis zu 15 Minuten unten am Riffgrund) wieder fit für das Leben mit einem quirligen Kalb machen will, springt sie erstmal dreimal komplett aus dem Wasser und das ganz schön nah am Boot. Wow – Respekt!

 

Weitere Foto wie immer auf Facebook

 

Sa. 09. September 2017

Besuch und weitere Baby-Breaches

 

Mo'orea.  Wir entdecken die kleine, grüne Insel!

 

Impressionen von Tag 6 unserer Tonga Reise. 

Am Morgen bekommen wir Besuch. Zwei junge Männer kommen von einer kleinen Atoll-Insel, auf der sie leben,  mit einem sehr einfachen Boot zu uns herüber und bringen uns einen selbst geflochtenen Korb mit frischen Kokosnüssen. Gibt es etwas Besseres zum Frühstück? Sie bekommen dafür von uns Kaffee, Säfte etc. Was bewegt 5 Brüder auf einer einsamen Insel Taro zu leben Gemüse anzubauen und Fisch zu fangen? Was für uns aussieht wie „Symplify your life“ ist vermutlich ganz anders motiviert. Es gab auch den Verdacht, dass es leicht Kriminelle sind, die dort eine Auszeit verbringen müssen. Dieser Annahme hat sich aber bei Nachforschungen an Land nicht bestätigt.  Zurück zu den Walen, die uns wieder ein Stelldichein gaben. Babys springen und „rocken“ around the clock und vor allem um die Mama herum. Die Verbindung zwischen Mutter und Kalb erscheint so zärtlich und taktil geprägt. Immer wieder dockt das Kleine bei Mama an, liegt auf oder unter ihr, bevor es wieder auf einen kleinen Ausflug zu uns Menschen geht.

 

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Frei. 08. September 2017

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Mo'orea.  Gestern sind wir in Europa eingereist! Im französischen Department. Hier beginnt am 12.09 unsere zweite Südsee-Reise zum Thema Schwimmen mit Buckelwalen. 

Impressionen von Tag 5 unserer Tonga Reise. 

Wie soll ich diesen Tag – aus dem man eine Woche hätte machen können – in ein paar Sätzen zusammenfassen? Es wird der absolute Highlight Tag unserer Reise. Das ahnt keiner beim Frühstück. Das Wetter wettert so vor sich hin als wir auf 4 und zeitweise 6 Wale treffen. Sie sind unterwegs und wir begleiten sie. Zwischendrin kommen sie nah ans Boot, verlangsamen sich. Unser „Späher“ geht ins Wasser und schaut mal, was passiert. Die Wale scheinen interessiert und nach und nach landen wir alle im Meer und folgen der Einladung der Wale zum Wassertanz. Sogar die Sonne zeigt sich zeitweise.

 

Die Buckelwale zeigen großes Interesse an uns Menschen und es folgen unglaubliche und zeitlose Augen-Blicke. Besonders eine Waldame (wie wir später herausfinden) tut sich in der Interaktion mit uns Menschen hervor. Wir nennen sie „Lady in white“, weil ihre weiße Bauchpigmentierung sehr weit an den Flanken hochreicht. Einmal bin ich kurz allein mit ihr am Boot nur wenige Meter von mir entfernt, sie zeigt den Bauch, tanzt sanft mit ihren langen Brustflossen und schaut tiefgründig zu dem Wesen, das mit einer Hand am Boot hängt und ganz leicht durch das Meer gezogen wird. Ein Augen-Blick der tiefen Begegnung und des gegenseitigen Interesses. Die Wale werden ihrem Ruf als die sanften Riesen der Meere mehr als gerecht. Mit welcher Zärtlichkeit und Umsicht sie unter Wasser agieren, macht mich einmal mehr sprachlos. Ich bin der tiefen Überzeugung, wenn alle Menschen, so ein Erlebnis mit den Walen (oder Delfinen) haben könnten, wäre es um die Wale und die Meere besser bestellt. Gerne möchte ich noch mehr dazu beitragen, dass diese seelenvollen Lebewesen und ihr Lebensraum geschützt werden! Der Mensch schaut m. E. an der falschen Stelle (im Weltraum) nach außerirdischen Intelligenzen und Leben. Wie wäre es mit einem profunden Blick unter die Meeresoberfläche?

 

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Do. 07. September 2017

Ballett mit den Walen

 

Tahiti.  Schön warm haben wir es jetzt! 

Es ist immer noch bzw. schon wieder der 6.09. – diesen Tag hatten wir gegen den 21.08. getauscht. Ich entscheide mich immer wieder für das Hier und Jetzt. Das ist am einfachsten...

Impressionen von Tag 4 unserer Tonga Reise. Was für ein Tag! Die Wale sind wieder quick lebendig. An den Baby Breaches kann man sich gar nicht satt sehen. Sie springen immer und immer wieder…  ein Grund ist sicher, dass sie ihre Muskel stärken und üben, üben, üben.  Außerdem spielt Spaß haben im Leben der Delfine und Wale auch eine große Rolle. Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl… Und wir dürfen auch aktive ausgewachsene Wale erleben. Sie schlagen eifrig mit ihrer Brustflosse (Flipper – oder pectoral fin) aufs Wasser und winken… vielleicht einem Männchen zu, vielleicht uns Menschen oder ggf. auch mit dem berühmten Zaunpfahl (Spaß haben ist ok!). Kurzfristig kommt es zum Wasser – Boot Ballet. Mana stimmt sich auf den Rhythmus der Waldame ein J.

 

Auch haben wir wieder die Gelegenheit zu den Walen ins Wasser zu gehen. Wieder ist es eine Mutter und ihr Kalb, die Zeit zum Spielen mit Menschen haben! (weitere Fotos wie immer auf Facebook)

 

Do. 07. September 2017

Südsee-Feelings und Schwimmen mit den Walen

 

Auckland.  Erfrischend ist es hier! Heute, 7.09. fliegen wir nach Tahiti und kommen am 6.09. an :-) Impressionen von Tag 3 unserer Tonga Reise.

 

Die ersten Südseefeelings kommen auf als die Wolkendecke dann doch einmal aufreißt. Wir gehen das erste Mal ins Wasser zu Walen und tauchen ein in das Unterwasser-Mysterium, in die Welt der Wale. Wir dürfen ein Muttertier mit ihrem Kalb beobachten. Die Mama liegt immer eine Weile auf dem Grund und macht ein Nickerchen, während das Kalb öfter hochkommt, um zu atmen und je nach Alter des Kalbes sich auch schon mal ein wenig von der Mama entfernt und sich Menschen anschaut. Wie wir wohl auf ein Walbaby wirken?

 

Dieses Kalb ist jedoch noch sehr klein und legt sich immer wieder unter die Mutter am Grund und lugt neugierig hervor. Manchmal legt es sich auch auf Mami drauf und kuschelt sich kurzan. Körperkontakt ist wichtig im Leben der Wale! Die Mutter ist sehr gelassen mit der Anwesenheit, dieser winzigen Lebewesen mit Schnorchel und Taucherbrille an der Wasseroberfläche. Beim Auftauchen wirft sie mir einen durchdringenden, tiefgründigen und gleichzeitig gleichmütigen Blick zu und für einen Moment bleibt die Zeit stehen…


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Mi. 06. September 2017

Baby Breaches und Eskort-Service

 

Tonga. Impressionen von Tag 2 unserer Tonga Reise.

 Das Wetter beglückt uns an diesem Tag nicht so sehr, die Wale dafür umso mehr. In den flachen Riffzonen sind die Mütter mit ihren Kälbern unterwegs. Hier lässt es sich gemütlich fürs Leben lernen und auch das Muskeltraining der Kleinen kommt nicht zu kurz. Wir erleben viele, viele Sprünge (breaches) von den Kälbern. Direkt vor Mamas Nase oder auch weiter weg. Als wollte das Kleine zeigen: „Schaut mal, was ich schon alles kann“! Zwischendrin zeigt sich auch ein weiteres Mutter/Kalbpaar mit Eskort.

Der männliche „Eskort-Service“ möchte sich mit dem Weibchen paaren und zeigt sich beschützend und ruhig an der Seite heute. Ob das Weibchen sich darauf einlässt, wissen wir nicht. Vermutlich hat sie genug mit der Aufzucht ihres quirligen Kalbes zu tun! Vor Hawai’i hat eine wissenschaftliche Studie gezeigt, dass der Eskort maximal 45 Minuten in der Nähe des Weibchens bleibt. Mir macht es den Anschein als haben wir Eskort Tiere auch länger in der Nähe des Mutter/Kalb Paares gesehen. Regionale Besonderheiten und Verhaltensweisen bei Walen sind keine Seltenheit! (Weitere Foto-Impressionen zu Tag 2 auf Facebook).

 

Di. 05. September 2017

Wale auf Kuschelkurs

 

Tonga. Tag 1 unserer Reise.

Am Morgen gehen wir an Bord und am Nachmittag haben wir schon alle „Walfieber“. Wir treffen eine Buckelwalmutter mit ihrem noch sehr kleinen Kalb. Das Kleine ruht sich alle Naselang auf dem Rücken seiner/ihrer Mutter aus, weil es vermutlich noch nicht so viel Kraft hat.  Die Beiden sind nah am Boot und es ist eine Freude, diese enge Verbindung zwischen Kalb und Mutter zu erleben. Was für ein toller Beginn der Reise! Auch die Mutter wird etwas lebendiger und kommt ganz nah und zeigt zeitweise auch ihren weißen Bauch. Das fühlt sich sehr vielversprechend an, für die Tage, die vor uns liegen. (Foto: links von dem Muttertier sind die kleinen Blaslöcher des Kalbs zu erkennen - weitere Fotos auf Facebook OCEANO Whale Watching Travel).

 

Mo. 04. September 2017

MALO aupito = Vielen Dank

 

Tonga. Ein herzliches Hallo! Wir sind zurück vom Wassertanz mit den sanften Riesen der Meere in der Online-Welt (welches auf Tonga manchmal und manchmal nicht funktioniert…). In den nächsten Tagen werde ich davon berichten. Auch, wenn Tonga immer als erstes den neuen Tag auf Erden begrüßt, gehen wir jetzt erst einmal schlafen und werden sicher träumen von den faszinierenden Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Wesen der Meere, die uns einmal mehr in ihren Bann gezogen haben.

 

Vom 26.08. - 4.09. 2017 waren wir Offline und haben mit den Walen im Wasser getanzt! :-)

 

Fr. 25. August 2017

Südsee-Shopping, Spinat und Spinner...

 

Tonga. So, der größte Teil der Verpflegung für die nächsten 10 Tage ist an Bord verstaut. Morgen heißt es „Leinen los“! Unsere erste Teilnehmerin trafen wir heute gleich auf dem lebendigen Gemüsemarkt, wo wir durchaus mit unseren Bergen an gekauftem Gemüse viel Aufsehen erregt haben. Vegetarische Küche lebt von viel Gemüse! Die Brotfrucht - essenzielles Nahrungsmittel der Inseln ist leider noch nicht reif.  (Leider hatte ich auf dem Markt in der ganzen Aufregung der Vorbereitung, keine Kamera dabei…) U.a. war eine riesige (!) Kiste Spinat dabei, die ich gerade waschen durfte. Habe mich gefühlt als wäre ich eine Schülerin von Gurdjieff. So verrückt können auch nur wir sein! Aber Mana möchte nun mal sein berühmtes Palak Paneer morgen zur Begrüßung auf den Tisch zaubern! Nicht nur wir spinnen manchmal, auch habe ich von Spinner Delfinen gehört, die sich hier auch am Riff öfter aufhalten sollen. Die Vorfreude auf die Meeressäuger könnte nicht größer sein. Wir freuen uns auf die Menschen, die dem Ruf der Wale gefolgt sind. 

 

Mi. 23. August 2017

Essen oder nicht essen, das ist hier die Frage...

Tonga.  Da sind wir nun! Wegen ihnen sind wir hier (s. Foto). Die Vorfreude bald Buckelwale zu sehen, wächst stündlich. Da es uns nicht möglich ist, wie die Wale wochenlang nichts zu essen, sind damit beschäftigt einzukaufen oder besser zu schauen, was man hier bekommen kann. Die Auswahl ist begrenzt. Wie verwöhnt wir sind aus den deutschen Supermärkten, wo es alles in Hülle und Fülle gibt! Dennoch bin ich zuversichtlich, dass Mana in den 10 Tagen auf dem Schiff etwas Leckeres auf den Tisch zaubern wird. Unschlagbar lecker und gesund sind auf jeden Fall die Kokosnüsse und davon gibt es hier reinlich! Wir sind hier auf Fahrrädern unterwegs. Achtung! Hier fährt man Links… das ist SEHR gewöhnungsbedürftig. Die TonganerInnen sind sehr freundlich und füllig auch ;-). Sie lieben es zu singen, sind sehr religiös und kinderfreundlich. Als Naturblondine schenken mir die Kinder oft neugierige Blicke und rufen mir ein „Bye“ als Gruß entgegen. Bye, bye – bis morgen.

 

Di. 22. August 2017

Zeitlose Momente

Wir haben den 20.08. übersprungen oder besser überflogen , die 10 C Grad Celsius in Auckland gegen 27 C Grad feuchte Wärme auf Tonga getauscht und sind in einer anderen Welt  gelandet. Das Königreich Tonga, das nie von einer Nation besetzt war, ist sehr stolz auf die Monarchie und verehrt den König Tupou VI. Beim Landeanflug fallen das üppige Grün und die unzähligen Kokospalmen ins Auge.

 

Jetzt einfach nur ankommen und schlafen! Auch, wenn der Hahn kräht, wir gehen mit den Hühnern schlafen. Das Schwein des Nachbars blinzelt freundlich herüber und die Kinder unserer Vermieter spielen quietschend und fröhlich im tropischen Garten unserer Unterkunft. Die Männer tragen hier überwiegend Rock (Sarong, um die Hüften geschlungen) und auch sonst gibt man sich sehr traditionsbewusst.

 

Es ist ein anderer „Beat“ hier. Langsamer, bedächtiger. Darauf wird man vor dem Abflug schon vorbereitet: siehe Foto! Es kommt mir vor wie auf Hawai’i, wo man sagt: Ihr (die Nicht-Einheimischen) habt die Uhr, wir (die Einheimischen) haben die  Zeit. Dadurch, dass es möglich war, mal eben einen Tag zu überspringen, wird mir noch einmal deutlich, dass die Uhr und das Datum ein Gerüst sind, damit wir uns besser verabreden können :-). Leben findet immer Hier & Jetzt statt.

 

 


Extra-Beiträge über unsere Rieseziele


Mo. 03. April 2017

Extra: Dominikanische Republik

Schwimmen mit Buckelwalen. Read more

 


Mo. 03. April 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Vamos Baja California

Hier folgen wir den flüchtigen Spuren der großen Wale dieser Welt, die Tausende von Kilometern hierher wandern um zu gebären und sich zu paaren. Read more

 


So. 05. März 2017

Extra: Beitrag Mexiko - Sea of Cortez

Unsere eindrucksvolle Reise auf einem Katamaran in der Sea of Cortez liegt bereits einige Zeit hinter uns, die Bilder und Erinnerungen bleiben jedoch für immer. Wer mehr über diese einmalige Gegend und diese Reise, die wir auch für 2018 planen, erfahren möchte: Read more


So. 26. Februar 2017

Extra: Beitrag über Hawaii

Obwohl wir gerade in Mexiko sind, schauen wir zurück auf unsere Reisen auf Hawaii, auf diese besonderen Inseln mit seinen inspirierenden Menschen, die vielfältige Kultur, das bunte und interessante Leben an Land und im Wasser. Read more


Sa. 13. Januar 2017

Extra: Beitrag über La Gomera

Ein Interview mit dem Biologen Fabian Ritter von M.E.E.R. e.V., der sich für den Schutz der Wale und Delfine vor La Gomera engagiert. Read more



UNSERE REISEZIELE - NEWS VOM MEER

Hawaii

Mexiko

Mexiko

Dominikanische

Republik



WER WIR SIND

Das schreibt man über uns:
Susanne Braack bietet mittlerweile seit 22 Jahren mit ihrem Team Begegnungen zwischen Menschen, Delfinen und Walen – von Europa über Hawaii bis nach Mittelamerika und in die Südsee an. Mit OCEANO steht sie dafür, Menschen ein tieferes Verständnis für die besonderen Meerestiere zu eröffnen und zur Erhaltung ihres Lebensraumes beizutragen.

 

Ihre jahrzehnterlange Erfahrung in der Begleitung von mittlerweile mehr als 4.000 Reisegästen und ihre Liebe zu den Tieren und der Natur machen Susanne Braack zu einer Expertin für ethischen und nachhaltigen Meeres-Tourismus. Auf den Reisen und in Vorträgen gibt sie ihr Wissen weiter und teilt ihre Faszination für die Wunder unserer Meere. In früheren Leben war sie Bankkauffrau, Arzthelferin und Geburtsvorbereiterin. Ganz „nebenbei“ ist sie Meditationslehrerin  und gibt Coachings und Life Balance Seminare.

Seit 5 Jahren ist nun schon Mana Bauer, ihr liebster Mann mit an Bord. Die Passion für die Meeressäuger und das Meer zu teilen, ist ein besonderes Geschenk für die beiden. Meerzeit gehörte schon immer zum Leben von Mana Bauer. Ob als Kind mit den Eltern in den 60igern in Rumänien und Ungarn. Oder dann, als gelernter Reiseverkehrskaufmann in den 80igern mit der Freundin auf Reisen durch Asien. Fasziniert war es immer von  anderen Welten und Kulturen, hauptsächlich, aber nicht nur, um am Meer zu sein, einzutauchen und zu (body) surfen, bis die äußere Reise in Indien zur inneren Reise wurde. Das Fernweh heilte erstmal. Nach längerem Aufenthalt in München, passierte das Leben und Arbeiten am Meer. Er kaufte ein Restaurant auf La Gomera und verwöhnte viele, viele  Gäste mit vegetarischen Köstlichkeiten. Diese Phase dauerte 13 Jahre, ehe er sich entschloss, in das Projekt seiner „Wal-Frau“ Susanne einzusteigen, um spannende Reisen zu Walen und Delfinen in der Welt anzubieten und wieder Meerzeit zu haben.